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Die ideale Tasche… ist angekommen.

Vor einem Monat habe ich über meine Gedanken zur idealen Tasche geschrieben (hier) und nun ist sie da:

Anke Runge Hallo Taxi grün

Und sie ist genauso, wie ich es mir für meine Alltagstasche gewünscht habe. Deutlich leichter als mein Modell aus Rindsleder in Flieder, da sie aus feinstem Kalbsleder gemacht ist. Ansonsten aber genauso schön und das Innenleben ist auch gewohnt gut gemacht:

Zwei kleinere Taschen mit Reißverschluss für Krimskrams aller Art. Bei mir ist das eine FFP2-Maske für alle Fälle, eine kleine Nagelfeile, eine (Ersatz-)Lesebrille und ein Stift. Das Handyfach finde ich auch sehr praktisch, ich muss nicht in der Tasche wühlen, um es auf einen Griff zu finden. Nur den Schlüsselriemen benutze ich nie für den eigentlichen Zweck, darauf verzichten mochte ich trotzdem nicht – wer weiß, was noch kommt.

Und dann natürlich die wunderbare grüne Farbe:

Anke Runge Hallo Taxi grün (1) Tasche

Ich liebe grüne Sachen und neben meinem allgegenwärtigen Schwarz bei der Kleidung mag ich einige wenige grüne Kleidungsstücke. Und da ich immer dieselbe Grün-Richtung bevorzuge, passt alles wunderbar zusammen. Der Farbton war schwierig einzufangen (das iPhone macht ja gerne, was es will…), der Farbton vom Innenleben trifft die Realität am besten.

Tja, und dann war da noch mein Wunsch nach etwas mehr Farbe oder auch ein bisschen Glamour. Auch dieser Wunsch ist erfüllt:

Ein Riemen aus knalleblauem Metallicleder – ist er nicht einfach toll?? Hier noch mal aus der Nähe:

Momentan ist er an der Tasche dran, ich finde ihn einfach phantastisch. Das ist genau das Quäntchen an unerwartetem Detail, das ich mir gewünscht habe.

Ansonsten kann ich nur nochmal die Vorzüge der Tasche hervorheben: nicht zu groß, im Zweifel kann man sie aber hochklappen und jede Menge Einkäufe unterbringen. Mein 13-Zoll-Macbook passt genau rein. Kurz gesagt:

Meine ideale Tasche!

Wie immer von Anke Runge. Die “Hallo Taxi” findet ihr hier, alle anderen Modelle (die Geschmäcker sind ja verschieden) hier.

Ich brauche eure Meinungen zu einer Idee

Im Findungsprozess zur neuen Tasche erzählte mir Frau Runge von einer Idee, die ich ausgesprochen gut finde: ein Workshop zum Selbernähen einer (einfachen) Tasche. Wie gesagt eine Idee und die genaue Ausgestaltung ist noch offen. Klar ist aber, dass man in zwei Tagen (das ist vermutlich die Dauer) als Anfänger keine komplizierte Tasche mit Futter und allem Schnipp und Schnapp machen kann.

Daher Frage an euch bzw. evtl. interessierte Teilnehmerinnen:

  • findet ihr zwei Tage Workshop (vermutlich Sonntag und Montag) gut oder zu kurz?
  • sollte es ein “festes” Taschenmodell geben oder etwas Auswahl? Wie gesagt unter der Bedingung, dass es kein kompliziertes Modell sein darf, es muss ja dann in zwei Tagen fertig werden. Und Futter einnähen ist kompliziert…
  • sollte es die Möglichkeit geben, dass gleich eine Übernachtung besorgt wird?
  • Der Workshop wäre eher klein (drei bis vier Teilnehmerinnen) – da wäre ein gemeinsames Abendessen doch toll, oder?

Was meint ihr? Und was fällt euch sonst noch ein rund um eine solche Idee?

9 Kommentare

Zur Workshop Idee: ich bin nicht sicher ob das funktioniert. Nähen ist das eine, aber Leder verarbeiten nochmal eine andere Geschichte. Da muss man ja auch erst Übung bekommen. Und wenn man einen Fehler macht hat man eine Macke in der Tasche, mehr oder weniger sichtbar. Also ich halte das schon für sehr ambitioniert. Oder die Teilnehmer brauchen Vorkenntnisse.

Hallo Irit, was mir zuerst auffiel, weshalb hat deine Tasche so komische Beulen im Futter? Ist das Futter verstärkt und die Verstärkung nicht ordentlich mit dem Futterstoff verbunden worden, das würde ich bei dem Preis der Tasche reklamieren. 🙂

Eigentlich ist diese Taschenform ruckzuck genäht und in zwei Tagen, vielleicht sogar schneller fertig genäht. Das Futter ist im Grunde auch nur eine Tasche, die mit der äußeren Tasche verbunden wird und wenn alles sehr genau zugeschnitten wurde, ist alles kein Problem. Kompliziert sind einzig die Reißverschlüsse, also das Einnähen. Das sollte man vielleicht eher mit geraden kurzen Seiten machen (nicht abgerundet) wenn man Anfänger im Nähen ist. Wobei ein Nähanfänger vielleicht Schwierigkeiten hätte, gerade Nähte zu nähen. Daher sollte das Bedienen einer Nähmaschine und Nähen damit kein Fremdwort sein.
Wie Katinka schon schreibt, wäre Leder und auch Kunstleder, nicht das geeignete Material, wenn man noch nie Leder vernäht hat. Man braucht dazu auch eine geeignete Nähmaschine, denn es sind teilweise mehrere Lagen Leder, die nicht jede Maschine schafft. Und zugeschnitten sollten die Teile auch vorher schon sein, denn das Zuschneiden würde bald mehr Zeit beanspruchen, als das Nähen selber und es muss sehr genau sein, wenn alles entsprechend sauber zusammen passen und verarbeitet werden soll. Wenn jemand natürlich Erfahrung im Nähen hat, schafft er die Tasche mit Zuschneiden und auch den Reißverschlüssen spielend an einem Tag.

So ein Workshop bietet sich an für Fortgeschrittene in Sachen Nähen, weniger für Anfänger, finde ich.
Ich schaffe es nicht mal einen Knopf ordentlich anzunähen, aber ich bin in diesen Dinge auch kein Maßstab.
3-4 Fortgeschrittene finden sich bestimmt und dann kann ich mir vorstellen, dass es schöne, lustige zwei Tage werden.

Eine tolle Tasche, durchdacht in Details und Farbe. Dazu der Metallic-Riemen – ich kann deine Freude sehr gut verstehen!
Wenn du mal Zeit hast: wie viel wiegt die Tasche?

Die Idee einer maßgeschneiderten Tasche gefällt mir sehr, der Workshop auch, leider bin ich eine absolute Null, was das Nähen angeht… Ich denke auch, das ist (leider) eher etwas für Fortgeschrittene.

Liebe Grüße

Hallo Irit,

die Tasche ist toll, die Farbe finde ich Mega! ich lieebe dieses Grün.
Der Workshop wäre nichts für mich (leider). Außer mal eine gerade Naht auszubessern habe ich kein Talent an der Nähmaschine. Für Fortgeschrittene Hobby Näherinnen hingegen schon.

Liebe Grüße

Ich musste kurz schmunzeln, denn ich bin ausgebildete Täschnerin. Man kann in einem zweitägigen Workshop bestimmt eine gute Tasche aus Stoff herstellen.
Aber Leder ist eine Herausforderung, die Fingerspitzengefühl benötigt. Dieses Material verzeiht keinerlei Fehler. Man muss sehr sauber und akkurat arbeiten. Man benötigt auch geeignetes Werkzeug und “etwas” Erfahrung. Da ist es nicht mit Nadel und Faden getan.
Und, man sollte immer im Kopf haben: was man gerade bearbeitet, hat einmal gelebt. Gehe also sehr sorgsam damit um.

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