Wochenendrezept: Onigirazu

Heute gibt es mein allererstes japanisches Rezept (oder so ähnlich), Onigirazu ist so eine Art Sushi als Sandwich. Ich mag Sushi sehr gerne, selbst gemacht habe ich es noch nie, ist ja doch etwas aufwändiger, die Sache mit dem richtig frischen Fisch ist auch nicht ohne und bei mir in direkter Umgebung gibt es mind. zwei ganz hervorragende Sushilieferanten.

Das Sandwich fand ich aber spannend. Gefunden habe ich es hier:

Mit Klick auf den Button wird das Bild von Pinterest gezeigt.

Inhalt laden

Ich habe nur die Zutaten vorbereitet und wir haben dann alle am Tisch selbst die bevorzugte Variante zubereitet, das sah so aus:

Onigirazu

Vom Grundsatz her ziemlich simpel: Sushireis kochen, Thunfischcreme zusammenrühren, Gemüse schnippeln und los geht es. In unserem Fall gab es für meine große Tochter auch noch Frischkäse, Stichwort Eiweiß.

Die Zutaten und die Zubereitung

Sushireis:

Ich habe für 4 Personen 500 g Reis gekocht, es blieb allerdings noch über. Gekauft habe ich im Asiamarkt und dann in meinem geliebten Reiskocher (Link) zubereitet. Neben der erforderlichen Wassermenge habe ich noch 4 EL Reisweinessig, 2 EL Zucker und etwas Salz dazugetan. Den Rest hat dann der Reiskocher perfekt erledigt.

Thunfischcreme:

  • 1 Dose Thunfisch im Saft (ich kaufe immer die geangelte Variante und hoffe das beste)
  • 2 EL Mayonnaise
  • 1 EL Reisweinessig
  • 1 EL Srirachesauce
  • etwas dunkle Sojasauce
  • ggf. noch mehr Chilisauce

Thunfisch abtropfen lassen, dann alles zusammenrühren und abschmecken.

Gemüse und weiterer Belag:

Die Menge richtet sich nach den persönlichen Vorlieben

  • Salatgurke in Streifen schneiden
  • Möhren, mit dem Julienneschneider in feine Streifen “raspeln”
  • Salat (ich bin ein Faulpelz und habe eine Msichung in der Tüte gekauft)
  • frischer Rotkohl (nochmal Faulpelz, gab es in kleinerer Menge in der Frischetheke)

Außerdem hatten wir noch geräucherten Lachs (für die Nicht-Thunfisch-Esser), Frischkäse und Avocado und Frühlingszwiebeln (das war noch da und musste weg).

Dann braucht man noch Noriblätter (gibt es im Asiamarkt) und wie bei Sushi gewohnt:

  • noch mehr Sojasuace (aber helle!)
  • “Wasabi” (der ist ja nicht echt, sondern sieht nur grün aus)
  • eingelegter Ingwer

Der Rest ist ziemlich einfach: ein Noriblatt auf den Teller legen, als erstes Sushireis und der Rest nach Geschmack:

Onigirazu

Zuklappen und genießen.

Wir waren alle vier total begeistert – das wird es noch öfter bei uns geben!

2 Kommentare

Früher liebte ich Sushi, hab‘s dann übertrieben und ständig gegessen (vom Sushi Lieferant, nicht selbst gemacht) und heute kann ich es nicht mehr sehen.
Dein Rezept klingt allerdings sehr schmackhaft.

Bei mir gibt es zur Zeit Spargel satt. Immer den grünen und in allen möglichen Variationen.

Schreibe einen Kommentar