Wechseljahre – 2. Teil

Anfang Juni hatten wir eine rege Diskussion in Sachen Wechseljahre (hier) und wie versprochen habe ich hier thematisch eure Anregungen gesammelt. Teilweise überschneiden sich die Themen, das ließ sich nicht ganz vermeiden. Weitere Fragen, Tipps und „Sonstiges“ herzlich willkommen. Ich aktualisiere dann wieder!

Ernährung und Sport

  • Lisbeth:
    Guten Morgen, ich bin glücklicherweise nur mäßig mit Wechseljahressymptome geplagt. Schlafstörungen kommen und gehen, könnten allerdings auch andere Gründe haben. Was mir sehr geholfen hat ist die Feststellung, dass Zucker und Alkohol die Wallungen unfassbar anfeuern. Den Alkohol wegzulassen ist für mich ein Leichtes, der Zucker ist leider erheblich schwieriger. Frühstücke ich morgens „Süss“, plagt mich die Hitze den ganzen Tag. Esse ich ungesüsstes Müsli mit Obst habe ich vielleicht 2-3 Wallungen über den Tag. Vielleicht hilft das ja der einen oder anderen.
  • Beate:
    kennst Du die leckere Dattelschokolade von Makri? Nur drei Zutaten: Kakao, Kakaobutter und Datteln. Die rettet mich so manches Mal über den inneren Schrei nach Süßem hinweg. Datteln sind zwar hochkalorisch, dennoch sehr gesund…
  • Jule:
    ich habe 16 kg zugenommen und zum Glück schon 6 kg wieder abgenommen, depressive Phasen und starke Gelenkprobleme und fast keinen Sport mehr haben mich rund werden lassen. Jetzt gehts zum Glück wieder langsam runter, ich habe für mich die 18-6 IF entdeckt und komme sehr gut damit klar, mein Problem sind auch nicht mal die Süßigkeiten, sondern eher mal was wie man bei uns in Bayern sagt „gescheites zwischen die Zähne „ zwischenzeitlich merke ich dass ich sehr schnell satt bin und mir eine bis zwei Mahlzeiten völlig ausreichen. Vllt ist es die Regulierung und die Hormone, oder die nicht mehr vorhandene Hormone dass es nach 3 Jahren langsam aufwärts geht… Muss auch dazu sagen, dass mein Mann mir in dieser Umbruchzeit immer sagte, dass er mich toll findet auch wenn ich jetzt um einiges kuschliger bin.
  • Isabelle:
    Leider hilft, bei mir jedenfalls, nur absolute Disziplin beim Essen. Meine persönlichen Dickmacher sind Weißmehlprodukte. Seit ich Brot, Nudeln, Pizza, Kuchen und ähnliches massiv reduziert habe, habe ich keine Gewichtsprobleme mehr. Süßkram und sonstige Naschereien sind eh tabu, auch aus allg. gesundheitlichen Gründen. Zucker ist Gift für den Körper. Ich bin zudem auch sehr sportlich unterwegs, was sicherlich auch hilft das Gewicht zu halten und die eine oder andere Sünde verzeiht.
  • Katinka:
    Ich lebe auch weitgehend zuckerfrei und überhaupt mit wenig Kohlenhydraten. Die Reaktionen wie hier kenne ich auch (von diszipliniert bis spaßfrei) und bin immer wieder erstaunt über die Korrelation zwischen Zucker und Spaß. Ist für mich eine Frage des mindsets. Ich bin fit, sehr selten krank, habe kein Übergewicht und mein Körper ist belastbar beim Joggen und Wandern. Daran habe ich Spaß. Der Süßhunger verliert sich, ehrlich!
  • Ute:
    Liebe Isabelle, bin am abnehmen nach den Wechseljahren fast verzweifelt. Letzen Endes haben mir Tipps aus dem Doc Fleck Buch ‚ran an das Fett’ geholfen: zu jeder Mahlzeit Gemüse oder zuckerarmes Obst, jeden Tag 30 min. moderate Bewegung und Zuführung von pflanzlichen Eiweiß. Habe rum experimentiert und morgens ein Shake (kein Ersatz fürs Frühstück, sondern einfach zusätzliche Pflanzenproteine) funktioniert für mich am besten. Völliges umkrempeln des Essverhaltens hat mich zu sehr gestresst und diesen ständigen Jieper verursacht. Aber die kleinen Schritte sind für mich einfach super.
  • ombia:
    Ich bewege mich täglich mindestens eine volle Stunde. Fahre viel Rad am WE und wandere jedes WE, wenn Corona irgendwann vorbei ist, Kraftsport ist extrem wichtig. Damit halte ich mein Gewicht. Denn ich esse Gift, pardon Zucker ;-), backe und esse leidenschaftlich gerne und genieße jede Mahlzeit. Ich habe dann lieber etwas mehr Gewicht als auf Kuchen komplett zu verzichten. Würde mir eher ja nicht gelingen, ich backe wie gesagt oft, gerne aufwändig und lecker.

Hitzewallungen / allgemeine Tipps

  • Liese sagt:
    Oh ja, eine schöne Idee! Ich halte es nach dem Motto „keep it simple“, und komme damit recht gut zurecht. Zu der Hitzewallung kommt auch immer noch die Peinlichkeit. Jeder, der Augen im Kopf hat, sieht es. Also habe ich mir ein paar schöne, kuschelige Strickjacken zugelegt. Darunter trage ich „nur“ ein möglichst dünnes, etwas weiteres und vor allem locker gewirktes T-Shirt, z.B. mit Hanf oder Leinen (die Dinger, durch die es bei Wind richtiggehend „zieht“). Sobald die Hitze aufsteigt, schlüpfe ich schnell (darauf kommt es an, wirklich sofort reagieren) beiläufig aus meiner Jacke. Der kühle Impuls stoppt die Hitze meistens sofort. Wallung klingt ab, ich ziehe meine Jacke wieder über und so weiter. Ich war vor allem erleichtert, dass niemand Notiz vom Abstreifen der Jacke nimmt. Ich fühle mich wieder sicher und weniger Stress bedeutet auch weniger Hitzewallung.
    Ein großer Schluck kaltes Wasser kann zusätzlich die Hitze bremsen, für unterwegs eine Thermoskanne mit Wasser und Eiswürfeln darin mitnehmen. Bei Bedarf einen großen Schluck trinken, das stoppt bei mir meistens die Kernschmelze. Und so doof das klingt, ich mag diese verrückte Zeit auch irgendwie. Ich möchte den Wandel erleben und nicht mit Tabletten wegmachen (das sagt sich leicht, wenn der Leidensdruck im Rahmen bleibt, dieser Spruch soll nicht missionieren. Ich weiss, dass ich wahrscheinlich nichts besonders gut mache, sondern einfach nur großes Glück habe).
  • Hasi0815:
    Aber was echt blöd ist: die Haut am ganzen Körper wird schrumpeliger, was v.a. beim Eincremen sichtbar wird.
    Kennt Ihr das? Was kann man sinnvoll dagegen tun, oder muss man das über sich ergehen lassen, am besten stoisch?

    • Irit:
      Beyer & Söhne Bodylotion. Ist zwar kein Wundermittel, aber es hilft
    • Tina:
      Hallo Hasi,
      ich habe neulich die Altruist Urea Creme gekauft. Die ist extrem reichhaltig und super gegen schrumplige Haut am Körper und als Handcreme. Im Gesicht mag ich Sie nur als kleine Beimischung , falls sich meine normale Gesichtscreme mal nicht reichhaltig genug anfühlt. Das Beste ist, der Preis, kostet nur 6 €.
    • Isabelle:
      Kann ich auch nur empfehlen. Erst neulich für mich entdeckt (Danke Irit) und seitdem in meinem täglichen Pflegeprogramm nicht mehr wegzudenken.
    • ombia:
      Retinol wirkt da Wunder, zum Beispiel Paulas Body Lotion.
  • Marie:
    Auch von mir ein herzliches Dankeschön für so viel spannenden Input! Und damit nicht nur ich von euren Anregungen profitiere, lasse ich ein paar Lesetipps da: „Die Hormon-Balance Diät“ von Rebecca Kießling, „Hormonpower“ u. „Zellpower“ beide von Marjolein Dubbers und „Wechseljahre -ja natürlich“ von Dr. med. Angela Krogmann u. Birgit Frohn. Viele Aha-Erlebnisse für mich und vor alles das Gefühl, diesem Lebensabschnitt nicht hilflos ausgeliefert zu sein. 😉

Nahrungsergänzung / Pflanzen etc

  • Frau Pepper:
    Ich habe eigentlich wegen anderer Probleme Mönchspfeffer – Agnus Castus von Aliud Pharma verwendet. Als ich das Mittel abgesetzt habe, bekam ich plötzlich Hitzewallungen. Kaum habe ich es wieder genommen, waren die Hitzewallungen weg. Den Tipp habe ich schon weitergegeben und es hat auch bei anderen Frauen geholfen.
  • Beate sagt:
    Hitzeschübe habe ich kaum, wenn, dann ohne Schwitzen. Frösteln, Wollsocken und Wärmflasche im Bett, kenn ich eher. Die positive Wirkung von Alkohol- und Zuckerverzicht kann ich bestätigen. Am allerschlimmsten treffen mich immer wieder krasse Schlaflosigkeitsphasen. Zyklusbedingte Übelkeit, Trägheit/Müdigkeit, Sodbrennen kann ich aushalten. Seit neuestem hab ich das ‚Holzpuppensyndrom‘ morgens nach dem Aufstehen extrem. Alle Gelenke tun weh, Hände und Füße besonders. Wenn ich einmal am Tag nicht alles „durchbewege“, habe ich das Gefühl, zeitnah zu verkalken. Ich versuche, dieses Problem mit Magnesiumfußbädern und MSM zu lindern. Die Harmonisierung meiner Hormone unterstütze ich mit Frauenmanteltee, Hopfentee (Östrogenbildung/nach Bedarf), Borax, Jod (Eierstöcke/Schilddrüse), mikronisiertem Progesteron transdermal abends und Hormonyoga. Ab und zu etwas Homöopathie.
  • Beate:
    Schlaflosigkeit: Pirsch Dich mal abends im Bett mit Progesteronum D4 Globuli ran und schau, ob die was machen. Einsamkeit: guter Self-Sex? 😊 Ich habe auf femtasy.de eine Wahnsinnsstimme gefunden, die mir Liebeserklärungen macht und mich heiß findet, wenn ich es brauche 😉 Ist wie ein Streicheln von innen — nicht echt, wirkt aber trotzdem!
  • Susanne:
    Ein Tipp für alle mit den Gelenkbeschwerden – ich habe Equinovo empfohlen bekommen und es hat mir gut geholfen. Die Ursache ist fehlende „Gelenkschmiere“ durch den sinkenden Östrogenspiegel, dies lässt sich durch E. gut ausgleichen. Es ist leider nicht ganz günstig und auch etwas doof in der Einnahme (1 Stunde vor oder nach dem Essen), aber es hilft zügig. Bei mir war das Problem nach einer gewissen Zeit dann auch dauerhaft besser, wenn auch nicht ganz verschwunden. Bewegung hilft natürlich zusätzlich.
  • Nina:
    Ich bin zwar noch nicht in den Wechseljahren, habe aber monatlich ab Eisprung mit schlimmen Schlafproblemen zu kämpfen. Was mir momentan hilft: Melatonin-Lutschtabletten 30 Min. vor dem Schlafengehen. Gibt es in Drogerien schon relativ günstig oder in teuerer z. B. von More Nutrition („More Sleep“). Nehme ich auch bei nächtlichem Aufwachen. Dazu die Yogahaltung Viparita Karani (geht auch im Bett). Und ich schlafe wieder tausendmal besser.

Hormone (verschreibungspflichtig)

  • Susie:
    Ja! Finde diese Idee prima!! Januar 2020 hatte ich die letzte Periode. Meine Hauptbeschwerde (Vaginale Trockenheit) fing aber schon 4 Jahre früher an. 2 Jahre habe ich mich rumgeplagt, Vitamin E Kapseln, Öle und diverses aus dem Drogeriemarkt versucht. Das war nicht nur beim Sex, nein, beim laufen, sitzen…eigentlich immer. Ich hatte permanent das Gefühl die Blase ist voll und/oder gereizt. Grauenhaft! Sex war fast unmöglich und danach konnte ich 4-5 Tage vor Schmerzen heulen! Blasen Entzündungen hatte ich auch oft. Meine Urologe riet mir Estriol Vaginalkapseln. Ich habe das Thema dann mit meiner FA besprochen und Kapseln & Creme bekommen. Wie Tag/Nacht!! Ich habe manchmal noch Beschwerden, kriege diese aber innerhalb 24 Stufen meistens wieder weg. Ich überlege jetzt auch Hormone weil Schlaf ein Ding der Vergangen ist. Die FA hier in USA riet mir frei verkäufliche Allergie Pillen zu nehmen (hilft aber ich träume verrücktes Zeugs). Hitze Wallungen kommen ab und zu, nerven, aber kein grosses Problem. Mein Problem ist eines was keiner zugibt und ich fühlte mich lange Zeit sehr einsam und allein.
  • Nimitta:
    Ich bin ja zum Glück durch….war keine sehr angenehme Zeit. Jede Nacht ab Punkt halb drei putzmunter im Bett zu sitzen, hat mich ziemlich mürbe gemacht (und meinen Mann auch) Dementsprechend war ich am Morgen dann drauf… immerhin hatte ich keine Schweissattacken, eher Wärmeschübe. Die habe ich mit Agnus Castus in den Griff bekommen. Aber der zu wenige Schlaf! Nichts hat geholfen, bis meine FA mir Hormone gegeben hat. Die hab ich 5 Jahre genommen, ich konnte endlich wieder schlafen und war fit. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man sich so dagegen wehrt Hormone zu nehmen?! Hat Frau versagt wenn sie Hormone nimmt, statt sich tapfer mit Homöopathie versucht durchzubringen? Hormone werden oft genug schlecht geredet, dabei helfen sie gegen Osteoporose und die Geschichte mit dem höheren Brustkrebsrisiko ist nach der Meinung meiner FA ( bei nicht zu langer Einnahme) unbedenklich. Ausserdem altert man einfach etwas langsamer, was ja auch nicht zu verachten ist. Und zugenommen hab ich auch nicht, eher das Gegenteil war der Fall, auch nach Absetzen der Hormone hat das angehalten. Und das ist jetzt 10 Jahre her.

    • Beate:
      Genau das frage ich mich: Wieso ist frau dann ‚plötzlich‘ durch (ich meine: juhuu, das macht ja Hoffnung :-), obwohl sie ihm durch die Einnahme von Hormonen einen anderen Hormonstatus vorgaukelt? Nach dem Absetzen (bei Dir nach fünf Jahren) müsste doch dann wieder der ganze Hormonumstellungsprozess in Gang kommen? 🤔 Oder hast Du die Hormone ausgeschlichen?
    • Irit:
      ich habe eher den Verdacht, dass ich noch sehr lange Hormone nehmen werde. Ich war vor ein paar Jahren mal bei einer Vichy-Veranstaltung in Paris, da ging es auch um Wechseljahre und beim Abendessen saß ein Endokrinologe neben mir (Professor mit zahlreichen Veröffentlichungen). Er erzählte von seiner Familie, auch den Eltern und wie sehr eine Hormongabe (in dem Fall Testosteron für einen älteren Mann) die Lebensqualität verbessert hätte – mehr Energie.
    • Nimitta:
      Ja, ich habe ausgeschlichen und hatte dann tatsächlich keinerlei ( sogenannte) Beschwerden mehr.

Bioidentische Hormone / Rimkus (verschreibungspflichtig)

  • Beate:
    „Bioidentisch sind Hormone, die in Struktur und Wirkung identisch mit körpereigenen Hormonen sind. Der Körper erkennt die aus der Yamswurzel gewonnenen Hormone als körpereigene und baut sie sofort wieder in den natürlichen Hormonsyntheseweg ein.“ Das in der Yamswurzel enthaltene Diosgenin kann im Labor (! leider nicht vom Körper selbst) zu bspw. bioidentischem Progesteron umgebaut werden. Yamswurzelpräparate haben im Körper manchmal progesteronähnliche Wirkung. Manchmal aber auch östrogenähnliche.
  • Isabelle:
    Kennt ihr diese Zyklusphasen, in denen ihr euch wunderbar fühlt? Ihr könntet die Welt umarmen, Bäume ausreissen, nichts kann eurer guten Laune etwas anhaben. Genauso geht es mir dauerhaft, seit ich mit bioidentischen Hormone, substituiere.Ich bin Irit und einigen anderen Leserinnen sehr dankbar für die Tipps und Hinweise, die dazu geführt haben, dass ich einen spezialisierten Arzt aufgesucht habe. Seit ich die Hormone nehme bin ich in einem ständigen „Hoch“ und fühle mich wunderbar. Schlafen kann ich seitdem auch wieder durchgehend und bin morgens so richtig gut erholt. Ich kann jeder nur empfehlen einen spezialisierten Arzt (auf Wechseljahre, Hormone etc.) aufzusuchen.
  • Isabelle:
    Mit diesem Link findest du alle Ärzte, die sich verpflichtet haben, nach den Grundsätzen der RimkusTherapie® zu arbeiten: https://www.hormon-netzwerk.de/therapeutenliste/ Einfach deine PLZ eingeben, den Umkreis festlegen und schon werden dir alle Ärzte gezeigt, die sich auf die RimkusTherapie® spezialisiert haben.

16 Meinungen zu “Wechseljahre – 2. Teil

  1. Wechseljahre ist zZ Thema Nummer 1 bei mir. Ich habe ENDLICH eine Hormontherapie begonnen! Meine Vaginal Probleme bekam ich mit Creme/Zäpfchen einfach nicht mehr gut genug hin. Meine FA meinte Sex sei für ein glückliches Leben und glückliche Partnerschaft extrem wichtig. Da die letzten Jahre Sex mit Schmerz verbunden war, hatte ich immer weniger Interesse. Die Schlaflosigkeit machte mir auch zu schaffen. Also, nun nehme ich jeden Tag zwei Tabletten…und siehe da, ich schlafe besser und am WE, als die Tochter verreist war, haben wir uns köstlich “ausgetobt”… ohne Schmerzen🥳😉

  2. Guten Morgen,
    vielen Dank für diese Zusammenstellung. Ich bin erst Anfang 40 und damit vom Thema noch nicht betroffen, aber ich finde den fürsorglichen und informativen Austausch hier einfach schön. Und auch beruhigend, dass es so viele Strategien und Ansätze gibt, denn irgendwann kommt das ja auch auf mich zu. Und weil ich schon ich schon mit meinem „normalen“ Zyklus starke Beschwerden hatte, sehe ich den Wechseljahren mit etwas Sorge entgegen.

    @Susie: yeah, yeah, yeah! Deine FÄ hat recht, Sex IST wichtig 🙂

    LG
    Julia

    1. Meine FA meinte, dass diejenigen die unter PMS Beschwerden stark leiden, eine leichte Wechseljahre haben. ;-). Fair wäre es. In meinem Freundeskreis gibt es viele die vor 40 in die Wechseljahre kamen.

  3. Den ersten Teil habe ich seinerzeit mit ALLERGRÖßTEM Interesse gelesen!!! Da es mir zu dem Zeitpunkt richtig mies ging (Hitzewallungen, Schlafstörungen, übelste Launen etc), hat mich der Beitrag und die vielen Kommentare von Euch dazu gebracht, mich doch endlich mal näher mit der Thematik zu beschäftigen. Long story short: meine FÄ hat mir sofort Hormone (Gynokadin und Famenita) verschrieben und gleich nach zwei Tagen habe ich bereits geschlafen wie ein Baby, die Stimmung war um Welten besser und nach ca. zwei Wochen hatte ich auch keine Hitzewallungen mehr. Das ist jetzt ca. zwei Monate her. Inzwischen könnte ich täglich die Welt umarmen, meine Lebensqualität hat sich enorm verbessert. An dieser Stelle also vielen lieben Dank an Irit und an alle, die mit ihren Kommentaren einen Stein bei mir ins Rollen gebraucht haben!

    1. wie schön! Ich bin bei Medikamenten inkl. Hormonen auch sehr vorsichtig, am liebsten nehme ich nichts. Aber mir ging es auch schlecht undich kann genau verstehen, welche Erlösung das war

  4. Ich bin mit Anfang 40 nach einer Unterleibs-OP direkt in die Wechseljahre gerutscht und es war fürchterlich. Es war wirklich das volle Programm inklusive Depressionen, Lustlosigkeit (Sex ging gar nicht, Schmerzen war nicht auszuhalten – also für beide Seiten kein Spass), ich sah „ausgetrocknet“ aus, konnte nicht schlafen etc. etc. Habe mich lange gegen Hormone gewehrt und alles versucht, was freiverkäuflich war. Als ich mich dann aber gar nicht mehr mochte (und meine Umwelt mochte ich auch nicht mehr) bin ich zu meinem Frauenarzt gegangen und der hat mir dann Estradiol Gel verschrieben. Ist nicht zum einnehmen, man cremt es auf die Oberarme oder Oberschenkel. Und ich war froh, dass ich das gemacht habe. Mir ging es sehr schnell wieder sehr gut, das Leben machte wieder Spass. Und ich sah wieder besser aus. Allerdings nimmt man rund 3 kg zu – da der Körper wieder Wasser gespeichert hat. Irgendwann habe ich dann langsam ausgeschlichen, aber auch nach dem Ausschleichen hatte ich keine Beschwerden mehr. Jetzt bin ich 63 und habe die Wechseljahre endgültig hinter mir gelassen. Gott sei Dank. Es ist wirklich keine schöne Zeit.

  5. Hallo Irit!
    Mir hilft bei Schlafproblemen, lästiges Aufwachen nach 3 Uhr nachts,
    am besten GABA 500 von Biogena. Wirkt schon nach den ersten Tagen, 1 Kapsel vorm Schlafengehen.
    Mit Homonen, auch bioidenten sollte man wirklich sehr vorsichtig sein, genau abwägen.
    Beste Grüße
    Kulturpur

  6. …ich war für zwei Tage mit einer zwölfstündigen Episode Vorhofflimmern im Krankenhaus. Hormon- und stresskorelierte Rhythmusstörungen hatte ich schon immer — aber mit 52 plötzlich herzkrank zu sein, ist schon ein Schock. Schulmedizin sagt: Medikamente X und Y nun lebenslang nehmen und weiter VHF haben oder Herz-OP mit mittelmäßiger Erfolgsrate. Medis begünstigen andere blöde Krankheiten (Demenz z.B.). Die Ursachen… findet wieder mal niemand heraus. 🙄 Als absoluter Laie recherchiere ich mir jetzt einen Arm ab, um den für mich besten Therapieweg zu finden. Das sollte eigtl. ein Arzt machen.

      1. Schulmedizin, Irit. Im akuten Fall, hilfreich. Für Langzeittherapie häufig nicht. Wenn ich im Laufe meines Lebens alles eingenommen hätte, was die Ärzte empfahlen, und weggelassen hätte, was die belächelten, wär ich heute in einer wesentlich schlechteren Verfassung…

        Selbst im KKH haben schon drei verschiedene Ärzte widersprüchliche Informationen gegeben. Vor allem unvollständige.

    1. Liebe Beate,
      wenn ich Dir ( aus eigener Erfahrung) einen Tipp geben darf.
      Wenn es keine organische Ursache gibt, lass im Labor folgende Werte testen: Kalium, Kalzium, Magnesium sowie ein Aminogramm machen. Das Herz ist ein Muskel, daher liegt es oft daran, dass entsprechende Nährstoffe fehlen (ähnlich wie beim Wadenkrampf) War bei meinem Mann ( 50J.) genauso, wie Du beschreibst. Vorhofflimmern mit Einsatz von Defi…Jahrelang Beta-blocker. Wir haben dann eine ausführlichen Labortest gemacht ( s. MVZ Augsburg) . Heute nimmt er regelmäßig L-Arginin (Aminosäure)Omega 3 hochdosiert, Magnesium, Kalium, Kalzium sowie OPC. Seit 5 Jahren ohne Medikamente – es geht ihm gut. Gute Infos dazu findest Du auf der Seite von Dr. Strunz. War selbst bei ihm wg. Burnout. Genialer Ansatz für Menschen, die ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen wollen. Hilfe zur Selbsthilfe wird dort großgeschrieben. Vielleicht hilft Dir das weiter. Alles Liebe Carmen

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