Wechseljahre – Fragen und Antworten

Das Thema Wechseljahre ist bei mir präsent – allerdings mag ich meine persönliche Situation nicht ständig en detail beschreiben. Ihr kennt meine früheren Schlafprobleme, dank bioidentischer Hormone (Rimkus) ist das Thema schon länger erledigt. Die typischen Beschwerden wie Hitzeattacken hatte ich bisher nicht – aber ich weiß, dass einige Leserinnen geplagt sind.

Letzte Woche schrieb mir eine Leserin:

Liebe Irit,

dank der Wechseljahre habe ich ziemlich heftige Schwitzattacken, vor allem am Kopf und im Gesicht. Ich habe im Netz von Shampoo mit Deoeffekt gelesen und ebenso Deo fürs Gesicht gibt es. Meine Frage, hast du damit Erfahrung und könntest mir eine Empfehlung aussprechen?

Konnte ich nicht, da ich bisher von Schweißausbrüchen aller Art verschont geblieben bin – aber ich würde mal vermuten, dass es hier die eine oder andere mit Erfahrungswert gibt oder mit anderen Tipps?

Daher: das hier ist ein Beitrag, der von euren Fragen und Antworten lebt. Einfach in die Kommentare packen und ich erweitere den Beitrag dann nach und nach thematisch sortiert (Schwitzen, Müdigkeit,…) um eure Kommentare, so dass man sich ohne Probleme durchfindet.

Also: wer hat Fragen? wer hat Antworten?

52 thoughts on “Wechseljahre – Fragen und Antworten

  1. Guten Morgen, ich bin glücklicherweise nur mäßig mit Wechseljahressymptome geplagt. Schlafstörungen kommen und gehen, könnten allerdings auch andere Gründe haben. Was mir sehr geholfen hat ist die Feststellung, dass Zucker und Alkohol die Wallungen unfassbar anfeuern. Den Alkohol wegzulassen ist für mich ein Leichtes, der Zucker ist leider erheblich schwieriger. Frühstücke ich morgens „Süss“, plagt mich die Hitze den ganzen Tag. Esse ich Ungesüsstes Müsli mit Obst habe ich vielleicht 2-3 Wallungen über den Tag.
    Vielleicht hilft das ja dee einen oder anderen.
    Liebe Grüße
    Lisbeth

    1. Liebe Lisbeth,

      kennst Du die leckere Dattelschokolade von Makri? Nur drei Zutaten: Kakao, Kakaobutter und Datteln. Die rettet mich so manches Mal über den inneren Schrei nach Süßem hinweg. Datteln sind zwar hochkalorisch, dennoch sehr gesund…

  2. Liebe Irit, erst einmal vielen Dank für Deine Idee hier ein Austausch- Pinboard zu machen. Finde ich super.
    Ich wollte Dich fragen was es mit den bioidentischen Hormonen auf sich hat. Im Netz habe etwas von Yamswurzel gelesen. Bestehen Rimkuskapseln auch daraus oder ist das etwas völlig anderes?

    1. „Bioidentisch sind Hormone, die in Struktur und Wirkung identisch mit körpereigenen Hormonen sind. Der Körper erkennt die aus der Yamswurzel gewonnenen Hormone als körpereigene und baut sie sofort wieder in den natürlichen Hormonsyntheseweg ein.“

      Das in der Yamswurzel enthaltene Diosgenin kann im Labor (! leider nicht vom Körper selbst) zu bspw. bioidentischem Progesteron umgebaut werden. Yamswurzelpräparate haben im Körper manchmal progesteronähnliche Wirkung. Manchmal aber auch östrogenähnliche.

      Ich selbst habe nach dem Absetzen der Pille vor einem Jahr ein Diosgeninöl verwendet (relativ sparsam eingesetzt) und bin ganz gut damit gefahren. Reicht aber jetzt nicht mehr. Muss auf mikronisiertes Progesteron umsteigen.

      1. Was ist mikronisiertes Progesteron? Bekommt man es auf Rezept, bzw. ist es verschreibungspflichtig?
        Ich bin noch nicht in den Wechseljahren, habe aber trotzdem phasenweise steife Gelenke morgens. Wenn ich mich regelmäßig bewege, also mehrmals die Woche je 1-2 Stunden, ist alles in Ordnung.

        1. Mikronisiertes Progesteron zur oralen, transdermalen, vaginalen Anwendung z.B. in Utrogest-Kapseln. Ja, verschreibungspflichtig.

  3. Oh, wie schön…! Gemeinsam leiden… 😉

    Hitzeschübe habe ich kaum, wenn, dann ohne Schwitzen. Frösteln, Wollsocken und Wärmflasche im Bett, kenn ich eher. Die positive Wirkung von Alkohol- und Zuckerverzicht kann ich bestätigen. Am allerschlimmsten treffen mich immer wieder krasse Schlaflosigkeitsphasen. Zyklusbedingte Übelkeit, Trägheit/Müdigkeit, Sodbrennen kann ich aushalten.

    Seit neuestem hab ich das ‚Holzpuppensyndrom‘ morgens nach dem Aufstehen extrem. Alle Gelenke tun weh, Hände und Füße besonders. Wenn ich einmal am Tag nicht alles „durchbewege“, habe ich das Gefühl, zeitnah zu verkalken. Ich versuche, dieses Problem mit Magnesiumfußbädern und MSM zu lindern.

    Die Harmonisierung meiner Hormone unterstütze ich mit Frauenmanteltee, Hopfentee (Östrogenbildung/nach Bedarf), Borax, Jod (Eierstöcke/Schilddrüse), mikronisiertem Progesteron transdermal abends und Hormonyoga. Ab und zu etwas Homöopathie.

    In Ermangelung ärztlicher Kompetenz auf dem Land basiert mein Wissen im wesentlichen auf Trial & Error und dem Austausch mit anderen „wechselnden“ Frauen. Was für ein armes Wort: „Wechseljahre“. Wohin wechseln wir denn… Der Körper stellt die Gebärfunktionen ein. Das isses. Wir können nicht mehr reproduzieren. Und es ist Wahnsinn, was Hormone mit unserer Psyche machen. Bisschen mehr hiervon: „Juhuuu! ist das Leben wundervoll!“ Bisschen weniger davon: „Ich werf mich vor den Zug.“ Wie sehr wir mit unserem Denken und unserem Empfinden abhängig sind von den Vorgängen in unserem Hormonsystem (männlich wie weiblich), hab ich zigmal am eigenen Leib erfahren und im Bekanntenkreis gesehen. Wir glauben, das sind wir selbst. Nee — alles Hormone.

    1. Das kann ich nur bestätigen! Meine Wechseljahre sind schon eine Weile her, ich war schon mit Ende 30 voll drin, und die Stimmungsschwankungen waren neben den Hitzewallungen am schlimmsten. Das ganze hat auch bestimmt zehn Jahre gedauert alles in allem, aber seit ich durch bin bin ich viel ausgeglichener und viel weniger reizbar.

  4. Kennt ihr diese Zyklusphasen, in denen ihr euch wunderbar fühlt? Ihr könntet die Welt umarmen, Bäume ausreissen, nichts kann eurer guten Laune etwas anhaben.

    Genauso geht es mir dauerhaft, seit ich mit bioidentischen Hormone, substituiere.

    Ich bin Irit und einigen anderen Leserinnen sehr dankbar für die Tipps und Hinweise, die dazu geführt haben, dass ich einen spezialisierten Arzt aufgesucht habe.
    Seit ich die Hormone nehme bin ich in einem ständigen „Hoch“ und fühle mich wunderbar. Schlafen kann ich seitdem auch wieder durchgehend und bin morgens so richtig gut erholt.

    Ich kann jeder nur empfehlen einen spezialisierten Arzt (auf Wechseljahre, Hormone etc.) aufzusuchen.

    Schönen Feiertag 🙂

    1. Liebe Isabelle, kannst Du mir den Namen der Ärztin/Arzt sagen? Meine eigenen Nachforschungen haben mich leider nicht weitergebracht. Muss unbedingt etwas unternehmen gegen Schlaflosigkeit und Stimmungsschwankungen , habe Hormone immer abgelehnt. Aber die Rimkusmethode würde ich gerne ausprobieren.
      Liebe Grüße

    2. Liebe Isabelle, da mir deine frühere Meinung über Hormone noch in der Erinnerung blieb, finde ich es umso schöner, dass du den Versuch gewagt hast und dadurch nur gewonnen! Jeder Tag, geschweige denn Woche oder Monat an dem man unglücklich ist, ist ein verlorener Tag.

      1. Liebe Ombia,

        deine Aussage kann ich nur bestätigen. Mein Dank gebührt auch dir, aber das hast du sicher auch schon so verstanden 😘

        Gruß
        Isabelle

  5. Ich habe eigentlich wegen anderer Probleme Mönchspfeffer – Agnus Castus von Aliud Pharma verwendet. Als ich das Mittel abgesetzt habe, bekam ich plötzlich Hitzewallungen. Kaum habe ich es wieder genommen, waren die Hitzewallungen weg.

    Den Tipp habe ich schon weitergegeben und es hat auch bei anderen Frauen geholfen.

  6. Oh ja, eine schöne Idee! Ich halte es nach dem Motto „keep it simple“, und komme damit recht gut zurecht.

    Zu der Hitzewallung kommt auch immer noch die Peinlichkeit. Jeder, der Augen im Kopf hat, sieht es. Also habe ich mir ein paar schöne, kuschelige Strickjacken zugelegt. Darunter trage ich „nur“ ein möglichst dünnes, etwas weiteres und vor allem locker gewirktes T-Shirt, z.B. mit Hanf oder Leinen (die Dinger, duch die es bei Wind richtiggehend „zieht“). Sobald die Hitze aufsteigt, schlüpfe ich schnell (darauf kommt es an, wirklich sofort reagieren) beiläufig aus meiner Jacke. Der kühle Impuls stoppt die Hitze meistens sofort. Wallung klingt ab, ich ziehe meine Jacke wieder über und so weiter. Ich war vor allem erleichtert, dass niemand Notiz vom Abstreifen der Jacke nimmt. Ich fühle mich wieder sicher und weniger Stress bedeutet auch weniger Hitzewallung.

    Ein großer Schluck kaltes Wasser kann zusätzlich die Hitze bremsen, für unterwegs eine Thermoskanne mit Wasser und Eiswürfeln darin mitnehmen. Bei Bedarf einen großen Schluck trinken, das stoppt bei mir meistens die Kernschmelze.

    Und so doof das klingt, ich mag diese verrückte Zeit auch irgendwie. Ich möchte den Wandel erleben und nicht mit Tabletten wegmachen (das sagt sich leicht, wenn der Leidensdruck im Rahmen bleibt, dieser Spruch soll nicht missionieren. Ich weiss, dass ich wahrscheinlich nichts besonders gut mache, sondern einfach nur großes Glück habe).

  7. Seit der Hormonumstellung (ich finde das Wort Wechseljahre doof und ein wenig altbacken😉) habe ich etwa 6-7 Kilo zugenommen und werde das Gewicht auch nicht mehr, wie früher, „von alleine“ los. Obst oder Joghurtdiäten wie früher funktionieren auch nicht mehr.
    Wie geht Ihr damit um? Hat jemand einen Abnehmtip? Oder regelt es sich wenn sich die Hormone wieder eingependelt haben?

    1. Hallo Tina,
      ich habe 16 kg zugenommen und zum Glück schon 6 kg wieder abgenommen, depressive Phasen und starke Gelenkprobleme und fast keinen Sport mehr haben mich rund werden lassen. Jetzt gehts zum Glück wieder langsam runter, ich habe für mich die 18-6 IF
      entdeckt und komme sehr gut damit klar, mein Problem sind auch nicht mal die Süßigkeiten, sondern eher mal was wie man bei uns in Bayern sagt „gescheites zwischen die Zähne „ zwischenzeitlich merke ich dass ich sehr schnell satt bin und mir eine bis zwei Mahlzeiten völlig ausreichen.
      Vllt ist es die Regulierung und die Hormone, oder die nicht mehr vorhandene Hormone dass es nach 3 Jahren langsam aufwärts geht…
      Muss auch dazu sagen, dass mein Mann mir in dieser Umbruchzeit immer sagte, dass er mich toll findet auch wenn ich jetzt um einiges kuschliger bin.

      1. Hallo Jule, Vielen Dank für Deinen Tip. Ich wohne „leider“ auch in Bayern und kann das mit dem guten Essen nur bestätigen.😉

    2. Leider hilft, bei mir jedenfalls, nur absolute Disziplin beim Essen. Meine persönlichen Dickmacher sind Weißmehlprodukte. Seit ich Brot, Nudeln, Pizza, Kuchen und ähnliches massiv reduziert habe, habe ich keine Gewichtsprobleme mehr. Süßkram und sonstige Naschereien sind eh tabu, auch aus allg. gesundheitlichen Gründen. Zucker ist Gift für den Körper.
      Ich bin zudem auch sehr sportlich unterwegs, was sicherlich auch hilft das Gewicht zu halten und die eine oder andere Sünde verzeiht.

          1. Ich messe mich gern mit anderen und nehme an Sportwettkämpfen teil. Das funktioniert nur mit Disziplin, vor allem in meinem Alter. Die erzielten Leistungen sind mir Genugtuung, Freude und Spaß genug um es weiter durchzuziehen 😁

              1. Ich lebe auch weitgehend zuckerfrei und überhaupt mit wenig Kohlenhydraten. Die Reaktionen wie hier kenne ich auch (von diszipliniert bis spaßfrei) und bin immer wieder erstaunt über die Korrelation zwischen Zucker und Spaß. Ist für mich eine Frage des mindsets. Ich bin fit, sehr selten krank, habe kein Übergewicht und mein Körper ist belastbar beim Joggen und Wandern. Daran habe ich Spaß. Der Süßhunger verliert sich, ehrlich!

                1. es ging mir weniger um den Zucker als um die Disziplin… ich ziehe Sachen nur durch, wenn sie mir Spaß machen. Wenn das so ist, geht wirklich alles. Vernunftsentscheidungen sind nicht so mein Ding

                2. Zucker und fit sein schließen sich nicht aus. Völlig auf Zucker zu verzichten ist genauso drastisch wie täglich zweimal Kuchen. Extreme finde ich immer schwierig und ziemlich vom gesunden Genuss entfernt.

              2. Ich musste erst googlen was Enneagramm-Typen sind 😂
                Natürlich war ich neugierig und beim Test kam heraus, dass ich Typ 3 und/oder 8 bin (gleiche Punktzahl).
                Unabhängig von diesem Test, hätte ich mich selbst auch so eingeschätzt. Ich habe mal in einem Unternehmen gearbeitet, welches viel Wert auf die Entwicklung seiner Führungskräfte gelegt und jeder Führungskraft einen persönlichen Coach zur Seite gestellt hat. Das war sehr interessant und lehrreich. Diese Erfahrung möchte ich nicht missen.
                Hat man erstmal erkannt was für ein Typ Mensch man wirklich ist (nicht sein möchte!), kann man mit sich selbst und Situationen im Leben besser umgehen und Reaktionen seiner Mitmenschen auf einen selbst besser verstehen und einordnen.

                So genug off-topic Geschwafel

                1. das mit dem Typ ist in der Tat schwierig – ich hatte dazu zwei Fünf-Tage-Seminare (Führungskräfte Training) und es ist in der Tat so… man ist, wer man ist und nicht, wer man sein möchte. Ich bin übrigens die ganz unangenehme Kombi: 7er (Spaß haben oder wie der Trainer meinte: sex and drugs and rock’n’roll) mit Nebentyp 8er (Macht und Kontrolle). Aber: man entwickelt sich immer weiter und im Moment lerne ich sehr viel dazu bzw. lasse sehr viel los

      1. Liebe Isabelle, bin am abnehmen nach den Wechseljahren fast verzweifelt. Letzen Endes haben mir Tipps aus dem Doc Fleck Buch ‚ran an das Fett’ geholfen: zu jeder Mahlzeit Gemüse oder zuckerarmes Obst, jeden Tag 30 min. moderate Bewegung und Zuführung von pflanzlichen Eiweiß. Habe rum experimentiert und morgens ein Shake (kein Ersatz fürs Frühstück, sondern einfach zusätzliche Pflanzenproteine) funktioniert für mich am besten. Völliges umkrempeln des Essverhaltens hat mich zu sehr gestresst und diesen ständigen Jieper verursacht. Aber die kleinen Schritte sind für mich einfach super.
        Viel Erfolg und nicht aufgeben, Ute

    3. Ich bewege mich täglich mindestens eine volle Stunde. Fahre viel Rad am WE und wandere jedes WE, wenn Corona irgendwann vorbei ist, Karftsport ist extrem wichtig. Damit halte ich mein Gewicht. Denn ich esse Gift, pardon Zucker ;-), backe und esse leidenschaftlich gerne und geniße jede Mahlzeit. Ich habe dann lieber etwas mehr Gewicht als auf Kuchen komplett zu verzichten. Würde mir eher ja nicht gelingen, ich backe wie gesagt oft, gerne aufwändig und lecker.

  8. Ja! Finde diese Idee prima!! Januar 2020 hatte ich die letzte Periode. Meine Hauptbeschwerde (Vaginale Trockenheit) fing aber schon 4 Jahre früher an. 2 Jahre habe ich mich rumgeplagt, vitamin E Kapseln, Öle und diverses aus dem Drogeriemarkt versucht. Das war nicht nur beim Sex, nein, beim laufen, sitzen…eigentlich immer. Ich hatte permanent das Gefühl die Blase ist voll und/oder gereizt. Grauenhaft! Sex war fast unmöglich und danach konnte ich 4-5 Tage vor Schmerzen heulen! Blasen Entzündungen hatte ich auch oft. Meine Urologe riet mir Estriol Vaginalkapseln. Ich habe das Thema dann mit meiner FA besprochen und Kapseln & Creme bekommen. Wie Tag/Nacht!! Ich habe manchmal noch Beschwerden, kriege diese aber innerhalb 24 Stufen meistens wieder weg. Ich überlege jetzt auch Hormone weil Schlaf ein Ding der Vergangen ist. Die FA hier in USA riet mir frei verkäufliche Allergie Pillen zu nehmen (hilft aber ich träume verrücktes Zeugs). Hitze Wallungen kommen ab und zu, nerven, aber kein grosses Problem. Mein Problem ist eines was keiner zugibt und ich fühlte mich lange Zeit sehr einsam und allein.

    1. Schlaflosigkeit: Pirsch Dich mal abends im Bett mit Progesteronum D4 Globuli ran und schau, ob die was machen.

      Einsamkeit: guter Self-Sex? 😊 Ich habe auf femtasy.de eine Wahnsinnsstimme gefunden, die mir Liebeserklärungen macht und mich heiß findet, wenn ich es brauche 😉 Ist wie ein Streicheln von innen — nicht echt, wirkt aber trotzdem!

  9. Ein Tipp für alle mit den Gelenkbeschwerden – ich habe Equinovo empfohlen bekommen und es hat mir gut geholfen. Die Ursache ist fehlende „Gelenkschmiere“ durch den sinkenden Östrogenspiegel, dies lässt sich durch E. gut ausgleichen. Es ist leider nicht ganz günstig und auch etwas doof in der Einnahme (1 Stunde vor oder nach dem Essen), aber es hilft zügig. Bei mir war das Problem nach einer gewissen Zeit dann auch dauerhaft besser, wenn auch nicht ganz verschwunden.

    Bewegung hilft natürlich zusätzlich.

  10. Standhaft versuche ich es mit Ignorieren und Herunterspielen, was so schlecht nicht wirkt.
    Ich muss mitten in der Umstellung sein. Der Schlaf macht ein paar Probleme, aber das kann auch pandemiebedingt sein – wenig Anregung von außen, ein paar Sorgen. Hitze vertrage ich nicht mehr so gut.
    Betrunken machen kann man mich jetzt auch viel preisgünstiger – da braucht es nur noch noch zwei Glas Wein, einen schönen Aperol Spritz oder ein Weißbier. Dafür gibt es keinen Kater mehr.
    Die Stimmung ist ganz normal, bestenfalls von der Pandemie überlagert. Auf jeden Fall sind die monatlichen Stimmungsschwankungen weg, was sich eher besser anfühlt, aber, um es mit Austin Powers auszudrücken: mein Mojo unglücklicherweise streikt etwas.
    Superschlank war ich schon immer, dafür der Schrecken des Buffets 😉. Nun muss ich aufpassen, dass ich nach pandemiebedingten Einstellen des Fitnessstudiobesuchs nicht immer noch weiter abnehme, mit Verweis auf den BMI schimpft mein Hausarzt regelmäßig mit mir. Mehr essen geht leider nicht, und vor allem will ich nicht noch mehr KH in mich hineinstopfen müssen.

    Aber was echt blöd ist:
    die Haut am ganzen Körper wird schrumpeliger, was v.a. beim Eincremen sichtbar wird.
    Kennt Ihr das? Was kann man sinnvoll dagegen tun, oder muss man das über sich ergehen lassen, am besten stoisch?

      1. Ah, danke, muss ich mal probieren. Bislang versuche ich es mit HD Hydrospray + reinem Jojobaöl und dazu am Dekolleté Hyaluron, abends PC Bodylotion mit 0,5 Retinol und TO Vit. C, und generell großzügig noch die HD One Bodylotion, die es außerhalb meines Vorratsschrankes ja leider nicht mehr gibt.
        Ich fürchte aber, es ist etwas „Innerliches“ – das Alter, das irgendwann alle ereilt (hoffentlich)? Elasten hatte keine Wirkung (außer natürlich auf den Geldbeutel 😉 – und den Selbstwert, weil man so blöd war 🙄).

        1. Hallo Hasi,
          ich habe neulich die Altruist Urea Creme gekauft. Die ist extrem reichhaltig und super gegen schrumplige Haut am Körper und als Handcreme. Im Gesicht mag ich Sie nur als kleine Beimischung , falls sich meine normale Gesichtscreme mal nicht reichhaltig genug anfühlt. Das Beste ist, der Preis, kostet nur 6 €.

      2. Kann ich auch nur empfehlen. Erst neulich für mich entdeckt (Danke Irit) und seitdem in meinem täglichen Pflegeprogramm nicht mehr wegzudenken.

  11. Wow, so viele Fragen, Antworten, Erfahrungen.

    Ich werde nächste Woche mit dem Sortieren anfangen und (wenn es euch recht ist), den zugehörigen Kommentar löschen, damit man nicht durcheinander kommt, sondern alles im Beitrag findet. Ich lasse aber den Namen dazu und falls jemand etwas fragen möchte, kann man sich darauf beziehen.

  12. Ich bin ja zum Glück durch….war keine sehr angenehme Zeit. Jede Nacht ab Punkt halb drei putzmunter im Bett zu sitzen, hat mich ziemlich mürbe gemacht (und meinen Mann auch) Dementsprechend war ich am Morgen dann drauf… immerhin hatte ich keine Schweissattacken, eher Wärmeschübe. Die habe ich mit Agnus Castus in den Griff bekommen. Aber der zu wenige Schlaf! Nichts hat geholfen, bis meine FA mir Hormone gegeben hat. Die hab ich 5 Jahre genommen, ich konnte endlich wieder schlafen und war fit. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man sich so dagegen wehrt Hormone zu nehmen?! Hat Frau versagt wenn sie Hormone nimmt, statt sich tapfer mit Homöopathie versucht durchzubringen?
    Hormone werden oft genug schlecht geredet, dabei helfen sie gegen Osteoporose und die Geschichte mit dem höheren Brustkrebsrisiko ist nach der Meinung meiner FA ( bei nicht zu langer Einnahme) unbedenklich. Ausserdem altert man einfach etwas langsamer, was ja auch nicht zu verachten ist. Und zugenommen hab ich auch nicht, eher das Gegenteil war der Fall, auch nach Absetzen der Hormone hat das angehalten.
    Und das ist jetzt 10 Jahre her.
    Liebe Grüsse

    1. Genau das frage ich mich: Wieso ist frau dann ‚plötzlich‘ durch (ich meine: juhuu, das macht ja Hoffnung :-), obwohl sie ihm durch die Einnahme von Hormonen einen anderen Hormonstatus vorgaukelt? Nach dem Absetzen (bei Dir nach fünf Jahren) müsste doch dann wieder der ganze Hormonumstellungsprozess in Gang kommen? 🤔 Oder hast Du die Hormone ausgeschlichen?

        1. ich habe eher den Verdacht, dass ich noch sehr lange Hormone nehmen werde. Ich war vor ein paar Jahren mal bei einer Vichy-Veranstaltung in Paris, da ging es auch um Wechseljahre und beim Abendessen saß ein Endokrinologe neben mir (Professor mit zahlreichen Veröffentlichungen). Er erzählte von seiner Familie, auch den Eltern und wie sehr eine Hormongabe (in dem Fall Testosteron für einen älteren Mann) die Lebensqualität verbessert hätte – mehr Energie.

  13. Ich bin zwar noch nicht in den Wechseljahren, habe aber monatlich ab Eisprung mit schlimmen Schlafproblemen zu kämpfen. Was mir momentan hilft: Melatonin-Lutschtabletten 30 Min. vor dem Schlafengehen. Gibt es in Drogerien schon relativ günstig oder in teuerer z. B. von More Nutrition („More Sleep“). Nehme ich auch bei nächtlichem Aufwachen. Dazu die Yogahaltung Viparita Karani (geht auch im Bett). Und ich schlafe wieder tausendmal besser.

  14. Liebe Irit,
    vielen Dank dass du meine Frage hier eingestelllt hast !!!
    Liebe Mädels, danke für die zahlreichen Tipps.
    Euch allen einen schönen Sonntag. Liebe Grüße

  15. ich habe erst heute das Topic gelesen bin auch der Meinung Zucker am morgen Gift für den Rest des Tages. Irit was ich dich fragen wollte, wenn man auf diesem Seminar war, das du besucht hast, waren da lauter Fremde TN oder deine Kollegen und wenn du sagst, man ist, wer man ist, ist man dann so,wie einen die anderen sehen? M.a.W . so wie man sich selbst sieht, ist man dann eben nicht? Ich finde das Thema wahnsinnig spannend.

    1. in dem Fall waren es Kollegen, aber niemand, mit dem man zusammenarbeitet, also unterschiedliche Gesellschaften. Bei einem Konzern geht das ganz gut.

      Das Thema ist auch spannend – wir hatten alle Schwierigkeiten, uns selbst zu erkennen. Ich habe auch festgestellt, dass es schwierig ist, sehr nahe stehende Menschen „einzusortieren“ (außer es ist wirklich sehr offensichtlich)

  16. Auch von mir ein herzliches Dankeschön für so viel spannenden Input! Und damit nicht nur ich von euren Anregungen profitiere, lasse ich ein paar Lesetipps da: „Die Hormon-Balance Diät“ von Rebecca Kießling, „Hormonpower“ u. „Zellpower“ beide von Marjolein Dubbers und „Wechseljahre -ja natürlich“ von Dr. med. Angela Krogmann u. Birgit Frohn. Viele Aha-Erlebnisse für mich und vor alles das Gefühl, diesem Lebensabschnitt nicht hilflos ausgeliefert zu sein. 😉

    LG Marie

  17. Liebe Irit, liebe Mitleserinnen,
    eine kleine Geschichte:
    Nach meinem Umzug suchte ich eine neue Gynäkologin. Nach einigen Telefonaten hatte ich dann einen Termin für die Vorsorgeuntersuchung und gegenseitiges Kennenlernen.

    Die Praxis machte einen sehr guten ersten Eindruck: sehr freundliche Angestellte, angenehm eingerichtet. Meine neue Ärztin stellte sich vor und bat mich, den Anamnesebogen auszufüllen.
    Die Fragen zielten auf gebärfähige Frauen. Das ist gut und richtig. Nach der „Menopause“ kamen Frauen auf diesem Bogen gar nicht vor. Ich habe die Ärztin darauf angesprochen. Die Problematik war ihr auf den ersten Blick gar nicht klar. Wir haben uns dann noch sehr gut und lange unterhalten. Sie will jetzt Rücksprache mir ihren Kolleginnen nehmen und hat Besserung gelobt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, denn mein guter Eindruck hat sich bestätigt.

    Vielleicht muß man den Ärzten und Ärztinnen öfter mal klarmachen: Hei, es gibt noch was zu tun für Frauen nach 55 oder so.

    Herzliche Grüße,
    AnnetteMarie

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