Meine „Klassiker“: Glycerinspray, Vitamin C und Niklas Augenroller

Wir hatten in den letzten Wochen meine tolle neue Creme (hier), Azelainsäure (hier) und meine neue Reinigung (hier).

Fehlt noch ein bisschen was und das sind altbekannte Produkte.

Seit zwei Jahren für mich unverzichtbar und besser als jeder gekaufte Toner: mein selbstgemachtes Glycerinspray.

Das hatte ich im Lauf der Zeit noch etwas verbessert, die Version mit Konservierung findet ihr in diesem Beitrag. Glycerin ist ein einfach genialer Feuchtigkeitsspender und (für mich) auch bestens verträglich. Ein bisschen vorsichtig muss man sein, welches Glycerin man verwendet, es wird aus verschiedenen Ausgangsstoffen hergestellt. Ich schwöre auf das von Spinnrad, das auch in jeder Apotheke erhältlich ist.

Von Augencremes bin ich völlig abgekommen, aber ich schwöre auf das Under Eyes von Christine Niklas. Ich hatte darüber schon ausführlich geschrieben und zwar hier.

Das Besondere ist die niedermolekulare Hyaluronsäure darin, die hat nicht nur den Sofort-Aufpolster-Effekt, sondern wirkt auch langfristig. Sie wird im Bindegewebe der Haut gespeichert. Diese Netz-Knitterfältchen habe ich glücklicherweise immer noch nicht. Den Roller verwende ich morgens immer, abends manchmal.

Letzter Klassiker ist Vitamin C-Serum, das ich tatsächlich vertrage:

Es enthält insgesamt 20% Derivate,davon 10 % Vitamin C Tetra, einem fettlöslichen Vitamin-C-Derivat. Die Wirkung geht auf die Kollagensynthese, sprich: wir arbeiten an den Falten. Außerdem sind zwei stabile und wasserlösliche Vitamin-C-Derivate enthalten (Ascorbosilan und Ascorbylglucosid), die am Glow arbeiten sollen. Das Ganze noch kombiniert mit Vitamin E und Ferulasäure, ansonsten sind noch Konsistenzgeber etc. enthalten. Angesichts mittlerweile endlos langer INCI-Listen ist das Serum erfreulich „knapp“ formuliert und ich vertrage es ausgezeichnet. Ich habe die siebte oder achte Flasche im Gebrauch und noch zwei auf Vorrat, im November wird Nachschub gekauft.

Ich verwende es morgens, vier Pumphübe in die Handfläche, zwei Sprüher Glycerinspray dazu, mischen und auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen.

Damit haben wir dann die Pflegeroutine soweit zusammen:

  • Neutrogena Reinigungsgel
  • Glycerinspray
  • morgens: Theramid (oder seit neuestem Teramyde) Vitamin C
  • jeden zweiten Abend: Skinoren 15% Gel
  • morgens und ggf. abends: Christine Niklas Under Eyes
  • Ialuset Creme
  • morgens: Geek&Gorgeous Feel Zero SPF 50

Und wie sieht das Ganze jetzt aus? So:

Ungeschminkt bis auf den Lippenstift. Na klar habe ich Falten und ein paar Pigmentflecken. Ich bin 60 und habe gut und nicht unbedingt vernünftig gelebt. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Hautzustand, also bis auf weiteres keine Änderungen.

Ist ganz schön wenig geworden, oder? Ich erinnere mich gerade an K-Beauty Pflegerituale.

Welche Klassiker habt ihr denn?


Ein Kommentar

  1. Gut siehst du aus! 😍

    Ich habe ja die K-Beauty-Rituale seit paar Jahren nochmal anders und neu entdeckt und ich liebe es einfach, Feuchtigkeiten zu schichten. Dafür war ich vorher einige Jahre nur mit Hautöl und Wasser unterwegs, was für den Minimalaufwand auch erstaunlich gut war, aber mir fehlten die Rituale.

    Jetzt sieht man natürlich mehr, ich denke aber inzwischen, der größte Teil ist tatsächlich Genetik und Glück. Ich bin 66 und sehr zufrieden.

    Die Oberlidkorrektur vor vielen Jahren hat irre viel gebracht, wo ich erfolglos mit abschwellenden Augencremes versucht habe, was zu machen. Seitdem habe ich auch fast nie mehr Augen-Makeup benutzt. Sah gut aus, wie es war und blieb so. Ich benutze eigentlich hauptsächlich Augenbrauenstift und Blush und komme zum wichtigsten Schönheitstipp meiner Oma: „Kind, tu Rouge drauf“ 😄 Und bei ihr sah ich, wie viel besser es wirkte.

    Was bei mir tatsächlich viel ausmacht und dabei bin ich gerade, ist Hauttonausgleichung. Ich hatte immer Sommersprossen und die sehen im Alter je nachdem, wie sie sich entwickeln, anders aus. Mit paar Altersflecken ergibt es ein ganz anders Hautbild.

    Der nächste Alterungsschub wird zwar trotzdem einiges kassieren, aber eine gute Sache des Alterns ist es, kommende Falten gar nicht mehr als Problem zu sehen. Mir tut leid, mir früher Sorgen darüber gemacht zu haben, völlig unnötig. Mein Kosmetikbudget ist ein Bruchteil von früher und ich brauche tatsächlich alles auf und kaufe das auch oft nach, weil ich es mag. Ich hatte Einzelprodukte, die so teuer waren, wie meine komplette Routine heute, die zudem dreimal so lange hält, weil sie dünn geschichtet ist. Eigentlich Wahnsinn, wenn ich zurückdenke. Vielleicht mochte ich auch damals die Rituale gern.

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Irit Eser
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