Wo kommen eigentlich die Rezepte her? Lecker und Kochblogs

Meine Vorliebe für die Zeitschrift “Lecker” als Quelle der Inspiration ist glaube ich bekannt, ich kaufe sie mir seit vielen Jahren jeden Monat und eigentlich ist immer etwas dabei. Manche Rezepte sind im Lauf der Jahre wieder aussortiert worden, manche sind Klassiker bei uns geworden. Generell mag ich, dass es nie zu kompliziert oder langwierig wird und eine bunte Mischung von preiswert bis teuer und vegan bis fleischig. Die Website (Link) kann ich zum Stöbern auch nur empfehlen!

Meine zweite Inspiration sind Kochblogs aller Art. Die meisten habe ich bei Bloglovin gefunden.

Unbedingt erwähnen möchte ich Kamafoodra. Der Blog wurde lange nicht aktualisiert, hat offensichtlich eine alte WordPressversion und auch kein Update auf sichere Verbindung – aber die Rezepte sind klasse.

Und das sind meine weiteren Tipps:

  • 1x umrühren bitte aka kochtopf (Link): eine bunte Mischung für jeden Tag
  • Backen macht glücklich (Link): so ziemlich alles, was man backen kann von süß bis herzhaft
  • ELBCUISINE (Link): auch bunte Mischung, die Rezepte sind meist sehr einfach nachzumachen
  • Experimente aus meiner Küche (Link): hier gibt es auch mal ungewöhnliche Rezepte
  • foodundco.de (Link): ein Kitchen impossible-Fan
  • Französisch Kochen by Aurélie Bastian (Link): wer schon immer mal französisch kochen wollte – hier entlang. Wunderbare Rezepte von den absoluten Klassikern bis zu neueren Varianten
  • Heavenlynn Healthy (Link): ziemlich gesund (bis manchmal nervig gesund)
  • Ina Isst (Link): schnelle Rezepte – aber lecker!
  • Knusperstübchen (Link): noch ein bunt gemischter Kochblog
  • Kochkarussell – Frische und einfache Rezepte für jeden Tag (Link): entstand als “Studentenküche”, mich nervt mittlerweile die offensichtliche SEO-Optimierung in den Texten, wenige Zutaten, einfach nachzukochen
  • KüchenDeern (Link): den habe ich noch nicht lange auf meiner Liste, mal sehen
  • moey’s kitchen foodblog (Link): sehr schöne Rezepte
  • Nicest Things (Link): Kuchen und etwas DIY
  • Patrick Rosenthal (Link): die kürzesten Rezepte aller Zeiten – und die besten Fotos!
  • Salzkorn – meine Gartenküche (Link): französische Rezepte garniert mit Geschichten aus dem LEben in Südfrankreich (NEID)
  • Schöner Tag noch! (Link): schöne Mischung aus Rezepten, kochen und dem Leben drumherum
  • Stilettos & Sprouts (Link): ein bisschen anspruchsvoll – und ausgesprochen gut!
  • tastesheriff (Link): eher ein Lifestyleblog
  • Zimtkeks und Apfeltarte (Link): schöne Jeden-Tag-Rezepte

Noch ein Wort zu Kochbüchern: ich habe noch genau vier Stück.

  • Klassiker: Alfred Biolek. Ein Kochbuch ohne Bilder, aber mit wunderbaren Rezepten
  • Anne Willan: Die grosse Schule des Kochens. Eher ein Nachschlagewerk für Techniken aller Art, sehr französisch-lastig
  • Zwei Kochbücher von Chetna Makan (englisch): indische Küche, einmal vegetarisch und einmal 30-Minuten-Rezepte.

Ich habe vor zig Jahren festgestellt, dass ich einfach keine Bücher in der Küche mag. Die beiden indischen Bücher sind letztes Jahr eingezogen, mal sehen, wie lange sie bleiben. Ich habe bisher das eine oder andere Rezept ausprobiert (sehr lecker), aber auch hier: mindestens die Hälfte davon werde ich niemals nachkochen. Vermutlich werde ich irgendwann fleddern und meine Lieblinge meiner Lose-Blatt-Sammlung hinzufügen…

Woher bezieht ihr eure Rezepte?

9 Meinungen zu “Wo kommen eigentlich die Rezepte her? Lecker und Kochblogs

  1. Danke für die Blog Tips, die meisten kannte ich nicht ! Ich habe ca 200 Kochbücher….ich lese/blättere einfach gerne , aus vielen sicher kein einziges Gericht gekocht, wohl eine teure Sucht.

  2. Ich hab auch noch über 100 Kochbücher, für mich ist es aber von vorn herein eher Inspirationsquelle. Allerdings nutze ich sie weniger als früher, was vor allem Zeitgründe hat. Da ich die Ernährung immer wal wieder verändere, ich probiere gern verschiedene Systeme aus, gibt es für jeden Bereich einiges immer wieder neu zu entdecken, wenn mir mal wieder danach ist. Aber der Blogbereich würde das auch hergeben.

    Mein absoluter Superkochblog ist „delciousdays“ von Nicole Stich aus München, leider in englisch, wird leider auch nicht mehr aktualisiert, dafür gibt es jetzt Bücher, auch in deutsch. Aber der Blog ist recht umfangreich, ich nutze den immer wieder zum stöbern. Besonders ihre eigenen Fotos im Blog machten mir immer Lust, das nachzumachen.

    „Emmi kocht einfach“ oder „Low Budget Cooking“ gefällt mir auch sehr.

    Low Budget lässt sich mit hochwertigen Zutaten leider wieder zunichte machen, aber es hlft in manchen Zeiten, das Budget auszubalancieren. Vielleicht gerade jetzt interesssant, wo alles so teuer wird. Aber es ist auch gutes minimalistisches Kochen. Zu dem System greife ich immer wieder auf unterschiedlichen Wegen zu.

    Da bei mir der Trend seit einigen Jahren zu kalter und unverarbeiteter Küche geht, bin ich sehr gespannt, ob sich das beim Ende des Arbeitslebens in 2 Jahren wieder ändert.

  3. Ich habe meine Rezepte überwiegend von Chefkoch.de und vom Blog Kochkarussell. Ich habe auch schon Rezepte von anderen Blogs getestet, die kamen aber nie an Mias Rezepte ran!
    Kochbücher habe ich jede Menge, mein ältestes ist 35 Jahre alt. Bei mir stehen die nicht in der Küche, sondern ganz normal im abgespeckten Bücherregal (ich lese nur per eReader). Weggeben möchte ich die nicht. Ich verwende sie durchaus noch ab und zu.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Andrea

  4. Danke für die Tipps. Sehr empfehlen kann ich Smitten Kitchen – ein Kochblog aus den USA – und die Kochbücher (😊) von Donna Hay, eine australische Köchin mit wunderbaren Gerichten.

    Schönes Wochenende

  5. Emmikochteinfach.de
    Einfache leckere alltagstaugliche Rezepte.

    Allen ein sonniges Wochenende!
    (gleich gibt’s Tapas beim Spanier)

  6. Ich nehme dann den Koch zu den Kochbüchern 😉 Ich hasse es zu kochen, backen etc.
    Mir können Rezepte nicht einfach und schnell genug sein. Deswegen kommen mir Rohkost und Eintöpfe sehr entgegen.

  7. Knusperstübchen liebe ich und habe 90% der Rezepte nachgekocht. Vera von nicest things kenne ich seit Jahren, tolle Sachen die etwas Talent verlangen.
    Die neuen Sachen probiere ich eher so aus: ich muss auch wenig Zutaten spontan eine leckere Mahlzeit zubereiten.

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