Plauderstunde #140422

Auch in 2022 geht die wöchentliche Plauderstunde weiter – ohne festes Thema. Dieser Tag gehört euch mit all den Dingen die euch beschäftigen. Bisher ist dabei ein wirklich bunter Themenmix herausgekommen, ich finde es jede Woche aufs Neue spannend. Und so ganz nebenher kann ich auch die eine oder andere Frage los werden.

Wie funktioniert die Plauderstunde am Donnerstag?

Fragen, schöne Dinge und Erlebnisse, Probleme und auch Lösungen – hier kann jede*r zu wirklich allem fragen und schreiben. Sei es – naheliegend – zu einem Pflegeprodukt oder auch Bezugsquellen dazu und natürlich zu allem rund um ein schönes Leben. Von Wechseljahren über Essen und Trinken und DIY Projekte, Erfahrungswerte anderer Leserinnen zu Lebenssituationen, Musik- und Buchtipps und so weiter und so weiter. Ich möchte ein offenes Austauschforum, bei dem man über wirklich alles reden kann. UND… bei dem ich auch mal fragen kann, ich bin zwar eine Klugscheißerin, aber definitiv nicht allwissend.

Noch eine Anmerkung: hier gibt es viele Leserinnen, die schon lange mitschreiben und “man kennt sich”. Wer also in einer schwierigen Situation steckt und sich etwas von der Seele schreiben möchte, kann das gerne auch anonym unter einem anderen Namen machen. Erstkommentare muss ich freischalten (Schutz vor Spam), aber das ist ja kein Problem.

Anmerkungen bzw. “Regeln”

Wie bekannt lege ich großen Wert auf einen freundlichen und wertschätzenden Umgang miteinander und das ziehe ich seit elf Jahren durch. Alles, was meiner Meinung nach vom Inhalt oder Ton her nicht darunter fällt, wird gelöscht. Das bedeutet nicht, dass hier alles rosarotes Einhornland ist, ganz im Gegenteil: es gibt oft kontroverse Diskussionen. Jede*r darf seine Meinung schreiben. Wichtig ist mir, dass es dabei um die Inhalte geht und ich erwarte eine angemessene Formulierung. Jeglicher Kommentar, den man im realen Leben wildfremden Leuten (hoffentlich nicht) ins Gesicht sagen würde, wird gelöscht.

Ich freue mich auf eure Fragen, Antworten und Meinungen!

25 Meinungen zu “Plauderstunde #140422

    1. Bei mir war es heute morgen GsD das Pizzamehl, welches wieder verfügbar war. Sonst hätte es bei uns keine selbstgemachte Pizza gegeben…

      1. im örtlichen DM gibt es NICHTS mehr, eigentlich kaufe ich da immer das Biomehl. Habe letzte Woche noch Roggenvollkorn für Brot bekommen, aber Dinkelvollkorn sieht trübe aus. Naja, gibt es Roggenbrot.

        Meint ihr, man kann mit Type 550 auch Kuchen backen?

        Story am Rande: Mehl gab es bei Aldi und ich habe auch nur ein Päck gekauft (diese Vorratshaltung ist bescheuert) – das sah eine ältere Dame an der Kasse und ging gleich auch nochmal los 😀

        1. Na klar!
          Wenn du nicht gerade einen Bisquit oder eine feine Torte backen möchtest, kannst du problemlos das 550er Weizenmehl in Kuchenrezepten verwenden. Es ist etwas “backstärker” als das 405er, Hefeteige funktionieren damit sogar etwas besser.
          Ich habe vor einigen Jahren 2 Sauerteige geschenkt bekommen, angefangen unser Brot selbst zu backen und mich darüber viel mit den unterschiedlichen Mehlen und Mahlgraden beschäftigt. Seitdem stehen diverse Mehle bei mir im Schrank (okay, jetzt im Augenblick warte ich wie alle auf Nachschub und verbacke munter alle Reste 🙂 ), und das 405er habe ich komplett ausrangiert, weil ich für Kuchen nur noch das 550er verwende (Torte gibt es in der Regel bei mir nicht).
          Falls du statt Weizen 405 irgendwo Dinkel 630 siehst, kannst du auch diese beiden problemlos gegeneinander austauschen. Sie sind im Backverhalten (bei Kuchen) ganz gleich, Dinkelgebäck neigt nur etwas schneller dazu trocken zu werden als Weizen.

    2. Da habe ich Glück – ich kaufe seit Jahren kein fertiges Mehl mehr, seitdem ich eine kleine Mühle habe. Da wird immer bei Bedarf frisch gemahlen. Und bei Körnern habe ich zum Glück noch keinen Engpass gesehen. Ich hab eh immer einen kleinen Vorrat, weil es den Dinkel nicht in jedem Laden gibt.
      Und das Vollkornmehl wird bei mir wirklich für alles genutzt – egal, was im Rezept steht 😀 bisher hat sich noch keiner zu Hause beschwert….😂

      1. Ich nutze Vollkornmehl inzwischen auch für so gut wie alles. Allerdings mahle ich nicht selbst, sondern bestelle verschiedene Mehlsorten bei den Urkornpuristen im Online Shop. Ich habe vor etwa einem Jahr einen Bericht über sie gehört und seitdem backe ich mein Brot auch fast ausschließlich aus alten Getreidesorten selbst. Entsprechend kann ich Mehl dort auch in größeren Mengen bestellen, Getreide gibts da aber auch als ganzes Korn oder als Flocken. Sowas wie Dinkel 630 gibts da auch, aber für eine Packung Mehl lohnt das Bestellen natürlich eher weniger. Lieferengpässe habe ich da in den letzten Monaten noch keine gesehen. Das Getreide kommt aber auch aus Deutschland und ist teurer als das herkömmliche Mehl im Laden

        1. bei uns kommt eigentlich alles Getreide aus Deutschland, soweit ich weiß, exportieren wir sogar

          Aber Urkornpuristen hört sich gut an, ich backe gerne zwischendurch ein Brot und das schaue ich mir an

    3. Ich finde es schon sehr krass, was bei “euch” in DE abgeht. Ich wohne grenznah in Basel und habe in Weil am Rhein mein Postfach 😉 und war am Dienstag kurz drüben und dann auch noch in einem Supermarkt. Ich war echt entsetzt, dass normales Weizenmehl absolut OOS (out-of-stock) war und es nur noch ein paar Packungen vom Alnatura Mehl gab. Auch beim Öl (insbesondere Sonnenblumenöl) war es einfach nur absolut leer. Es gab auch sonst viele Lücken bei gewissen Kategorien.
      Heute in der Schweiz eingekauft und die Gestelle waren einfach voll – sowohl beim Mehl, als auch beim Öl als auch grundsätzlich…

      Ich frage mich schon, wie das sein kann. Und ich muss zugeben, dass es mich schon sehr nachdenklich gestimmt hat…..

      1. Ich verstehe es auch nicht, vor zwei Jahren genau dasselbe Chaos und offensichtlich hat niemand dazu gelernt. Klar wird es aufgrund des Krieges mal das eine oder andere nicht da sein, aber ich denke, wir werden alle nicht verhungern

      2. Auch in Deutschland ist das regional sehr unterschiedlich. Baden-Württemberg scheint ein Hamster–Hotspot zu sein, meine Mama klagt schon seit Wochen über leere Regale, wohingegen bei mir in der Ecke (nördliches Bayern) eigentlich alles zu haben ist. Etliche Geschäfte haben allerdings die Mengen reduziert, also nur zwei Päckchen Mehl pro Person o.ä. Finde diese Bevorratung auch eher seltsam. Gestern gab es im Supermarkt auch eine Durchsage, dass man keine Lieferengpässe erwarte und die Kunden sich entspannen sollen 😂

      1. Liebe Isabelle, ich finde das auch erstaunlich.Ist aber erst in den letzten Jahren so, finde ich. Da ich jahrzehntelang mehrere Bäckereien betrieb habe ich das durchaus finanziell bemerkt- besonders in den Anfängen der Corona- Zeit, da war der Umsatz sowieso schwächer bei bleibenden Kosten und durch das Selberbacken wurde es noch weniger… für uns kleine Bäckereien ein echter Verlust.

  1. Hat jemand von euch schon die neue Chanel No 1 Foundation in Benutzung? Sie reizt mich sehr, allerdings müsste ich wegen der Farbauswahl und die rund 100km entfernte Parfümerie fahren. Und das möchte ich eigentlich nicht auf gut Glück. Liebe Grüße
    Lisbeth

      1. Hmmm, Duft ist schon ein k.o. Kriterium…..
        Meine Güte, manchmal ist man ja wirklich von einer fixen Idee wie besessen und denkt, man müsste irgendwas UNBEDINGT haben/probieren.
        Ich wünsche euch allen schöne Ostertage
        Lisbeth

              1. Farbe 11.5P passt perfekt, war aber im Sephora in München (mehr dazu morgen) leider ausverkauft und bei mir hier in Dortmund nicht erhältlich. Bin aber nächste Woche in Düsseldorf, mag nicht eine Foundation online bestellen

  2. Hallo Zusammen und einen schönen Feiertag,
    aus eigener Erfahrung und ich backe schon jahrelang. 🙂
    Ich kaufe schon seit über 25 Jahren 550er Mehl und backe damit alles, auch Biskuit. Man kann auch mit Vollkornmehl Biskuit backen und sogar aus frisch, sehr fein gemahlenem Weizen, da aber vorher die Kleie aussieben. Wichtig ist nur, dass Ei, Zucker und Eier gleiche Raumtemperatur haben und 10 bis 20 Minuten lang sehr gut aufgeschlagen werden. Dann das Mehl ganz vorsichtig unterheben, so dass die Eimasse nicht mehr als ein Viertel des Volumens verliert.
    Liebe Grüße

  3. Ich backe fast jede Woche und das seit 25 Jahren, nicht erst seit der Pandemie.
    Aktuell backe ich kaum, seit Wochen fehlen in allen 10 Supermärkten die ich in einer Großstadt ansteuere immer Mehl und Öl. Das Öl ist das Geheimnis vieler sehr fluffigen Konditortorten.

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