Wochenendkolumne #8: Die Rabattschlacht am Black Friday. Oder so.

Könnt ihr euch noch erinnern, wann ihr zum ersten Mal vom Black Friday gehört habt? Bei mir muss das vor fünf oder sechs Jahren gewesen sein und das gab es nur in den USA.

Die Zeiten sind eindeutig vorbei, zuerst kam der Black Friday, dann das ganze Wochenende, dann der Cyber Monday und mittlerweile gibt es gefühlt den Black November. Deciem machte vor zwei Jahren den Anfang mit “Slow Shopping”, sprich: nicht hektisch am Wochenende losrennen bzw. online ordern, sondern in aller Gemütsruhe den ganzen November einkaufen. Bei Allies of Skin auch. Da habe ich übrigens nichts gekauft, ich mache jetzt erstmal meinen zweimonatigen Pigmentfleckentest mit HighDroxy und Paula und bewährten Produkten. Drei interessante andere Produkte warten auch schon auf einen Test (nun ja, die Augencreme teste ich schon, Seren aber nicht) und ich mag keine Vorräte herumstehen haben, die ich möglicherweise nächstes Jahr nicht mehr interessant finde.

Äh, zurück zum Black Friday. Ich finde das alles zunehmend anstrengend. Klar, ich freue mich, wenn ich Dinge, die ich eh (wieder-)kaufen würde mit einem schönen Rabatt bekomme. Oder schon das eine oder andere Weihnachtsgeschenk erstehen kann.

Was ich überhaupt nicht mag: ohne Vergleichsportale traue ich mich kaum noch eine einmalige Anschaffung. Sämtliche Preisangaben sind gefühlt ein einziger Fake. Man kommt sich vor wie im Haifischteich.

Was ich mache: ich habe mir schon vor einigen Wochen überlegt, was ich wirklich brauche. Oder eher haben möchte. Das sind neben Geschenken für meine Kinder tatsächlich drei Töpfe. Die beschichteten Alugussdinger gehen mir auf die Nerven (und müssen alle zwei Jahre ersetzt werden, weil sie trotz Plastikschaber zerkratzt sind), jetzt wird Le Creuset mit Emaillebeschichtung gekauft. Ich habe ziemlich lange überlegt, was ich wirklich möchte und nun lauere ich auf meinen Preiswecker.

Wie findet ihr diese Entwicklung?

15 Meinungen zu “Wochenendkolumne #8: Die Rabattschlacht am Black Friday. Oder so.

  1. Die vielen Rabattschlachten lassen mich kalt.
    Ich habe gestern 2 Produkte bei Teoxane nachgekauft, die leer gehen, sonstige Angebote interessieren mich nicht.
    Diesen Konsumwahn finde ich eh sehr fragwürdig und an Weihnachten etc. schenken mein Mann und ich uns schon lange nichts mehr. Viel wichtiger ist uns die gemeinsame Zeit.

  2. Ich hab auch gestern 2 Teoxane-Produkte odern lassen, weil als Geschenk gewünscht. Mir fällt sonst nie was ein.
    Ich hab auch bei Paula wegen Toner geguckt, die 2, die mich interessiert hätten, sind aber „zurzeit nicht verfügbar“.

    Das war es vermutlich auch für mich. 🙂

  3. Gefühlt gibt es mittlerweile sowieso ganzjährig Aktionen, die ich für “bewährte” Produkte, wenn Nachschub benötigt wird, gerne nütze. Ich muss aber zugeben, dass sich nicht zuletzt auch wegen diverser Rabatt-Schlachten kein unerheblicher Pflege-Vorrat bei mir angesammelt hat, den es aufzubrauchen gilt – von daher kein Wunder, dass ich seit längerem den meisten Versuchungen widerstehen kann. Ich habe definitiv genug getestet :-).

    Weihnachtsgeschenke für liebe Menschen sind eher Zeit, Zusammensein, Zusammenhalt, ein schönes Essen und gute Gespräche, und nur selten etwas, das man kaufen kann …

  4. Viele Shops, in denen ich öfter kaufe, haben immer wieder Rabattaktionen und gefühlt ist da zum Black Friday nicht wirklich viel dazu gekommen.
    Bei Shops wie Amazon habe ich das Gefühl, die Rabatte sind da oft Fake. Die werden ja vom UVP angegeben, aber Amazon bietet ja oft eh schon günstigere Preise, also zahlt man da selten den UVP. Wenn man sich da durch die Blitzangebote klickt, sieht man oft auch diesselben Produkte. Auch die Angebote, mit denen Saturn, Mediamarkt oder große Möbelhäuser werben, finde ich nicht wirklich ansprechend.
    Den ersten Black Friday und Cyber Monday hatte Amazon in Deutschland übrigens vor 6 Jahren. Da hatte ich auch noch den Eindruck, dass es sich lohnen würde, aber inzwischen finde ich die Vielzahl an Rabatten, die eigentlich keine sind, nur noch erschlagend.

  5. Irgendwie haue ich das meiste Geld für Pflegeprodukte raus und da habe ich einen guten Überblick, was es kostet. Und weil ich auch ein wenig (also ziemlich viel!) angesammelt habe, versuche ich neuen Verlockungen zu widerstehen und lieber Altbewährtes nachzukaufen. Kommt auch meist günstiger. Ich habe heute bei Highdroxy bestellt (na gut, das neue Vitamin-C-Serum muss ich vielleicht doch ausprobieren…) und bei Beyer, weil die ja nur einmal im Jahr reduzieren. Finde ich auch gut, dann sind es wenigstens den Rest des Jahres reelle Preise. Ich finde das immer seltsam, wenn ich bei einigen Marken immer mit Rabattcodes “zugeworfen” werde und dein Eindruck habe, nur Deppen zahlen den normalen Preis…

  6. Oh. Töpfe. Ich koche mir jeden Tag Gemüse durcheinander und hätte gern ein gutes mittelpreisiges Messer von solider Qualität. Die Messer-Welt ist riesengroß und scheint mir unüberschaubar. Vielleicht kannst Du mir stundenlange Messer-Recherche ersparen und hast eine Empfehlung?
    Womit schneidest Du so… in der Küche… 🙂

    1. Zwilling und WMF haben tolle Messer. Am besten vor Ort einkaufen. Ich traf auf eine sehr motivierte Verkäuferin beim Kaufhof – auch auf eine sehr geduldige – und habe 20-30 diverse Gemüsemesser in der Hand gehalten. Dort hat man auch eine riesiege Auwahl der Marken. Nur zwei waren wie für mich gegossen. Sie meinte, es ist fast immer so. Alle die sie mir zeigte waren hochwertig. Aber nur zwei waren für meine Hand gemacht. Ich freue mich seit dem jedes Mal wenn ich etwas schneiden muss. Hätte ich nie gedacht, dass ich mich an einem Messer so erfreuen kann.

      1. ich habe gestern in der Küche geschaut, weil ich es nicht mehr wusste: und tatsächlich habe ich auch einen Satz WMF-Messer von 1994. Seitdem im Gebrauch und immer noch gut

    2. ich habe seit Auszug 1985 dieselben Gemüsemesser ( mittlerweile sind es 5, Klingen nach all den Jahren unterschiedlich breit vom Schleifen).

      https://www.manufactum.de/herder-universalmesser-blaugepliesstet-a44447/

      Das ist die Luxusversion von Manufactum, ich habe welche mit ganz normalem Holz vom Michelsmarkt in Andernach, das ist so eine kombinierte Kirmes mit Verkaufsständen. Vermutlich habe ich auch den Schliff total versaut, weil ich immer mit meinem mittlerweile auch schon sehr alten Messerschleifer von Tupperware schärfe. Aber sie sind sauscharf. Man darf sie nicht in die Spülmaschine packen und muss die Klinge immer mal wieder mit meinem Edelstahlschwamm polieren, sie wird ansonsten dunkel.

      Funfact: meine Mutter (84) hat noch eins von ihrer Mutter, die Klinge ist nur noch halb so breit wie ursprünglich und es ist immer noch im Gebrauch

  7. Ich habe Teller bei glasi hergiswil gekauft, dann nachkäufe bei trinny london und swisstoniq getätigt. Le Creuset Bräter liebe ich. Mit der Grillpfanne liebäugle ich schon lange.

  8. Eigentlich habe ich nur 2x Kleinkram gekauft und gespart 🙂
    Die Töpfe von der teuren Firma reizen mich auch schon enorm lange , nur der Preis , grrrr….
    liebe grüße dajana
    Da fällt mir ein : Es gibt einen Topf den schraubt man wie mit einer Schraubzwinge zu . Er ist schwarz und es wurde ein Hähnchen darin gebraten . Soll auf allen Seiten wunderbar braun sein . Ich habe den auf Kabel eins gesehen , mir aber nicht den Namen gemerkt . Auf deren Seite bin ich leider auch nicht fündig geworden .
    Kennt jemand von euch diesen Topf ??

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