Was ihr schon immer mal sagen oder fragen wolltet #071021

Weiter geht es mit „eurem“ Donnerstag. Eigentlich ist das letzte Woche so gelaufen, wie ich es mir vom „geheimen Garten“ gewünscht hatte – ein offenes Austauschforum, bei dem man über wirklich alles reden kann. UNd… bei dem ich auch mal fragen kann, ich bin zwar eine Klugscheißerin, aber definitiv nicht allwissend.

Wie funktioniert es?

Fragen, schöne Dinge und Erlebnisse, Probleme und auch Lösungen – hier kann jede(r) zu wirklich allem schreiben. Sei es – naheliegend – zu einem Pflegeprodukt oder auch Bezugsquellen dazu und natürlich zu allem rund um ein schönes Leben. Von Essen und Trinken über DIY Projekte, Erfahrungswerte anderer Leserinnen zu Lebenssituationen, Musik- und Buchtipps und so weiter und so weiter.

Noch eine Anmerkung: hier gibt es viele Leserinnen, die schon lange mitschreiben und „man kennt sich“. Wer also in einer schwierigen Situation steckt und sich etwas von der Seele schreiben möchte, kann das gerne auch anonym unter einem anderen Namen machen.

Noch eine Anmerkung für „Neue“ auf dem Blog: ich lege großen Wert auf einen freundlichen und wertschätzenden Umgang miteinander und das ziehe ich seit 11 Jahren durch. Alles, was meiner Meinung nach vom Inhalt oder Ton her nicht darunter fällt, wird gelöscht. Das bedeutet nicht, dass hier alles rosarotes Einhornland ist, ganz im Gegenteil: es gibt oft kontroverse Diskussionen. Aber es geht dabei um Inhalte. Und die kann man IMMER angemessen formulieren.

Ich freue mich auf eure Kommentare!

65 Meinungen zu “Was ihr schon immer mal sagen oder fragen wolltet #071021

  1. Guten Morgen, ich tue jetzt einfach mal so, als wäre das nicht mein Blog…
    Mir ist die ganze Zeit der Kommentar von Nadine von letzter Woche im Kopf rumgeschwirrt, ein körperlich anstrengender Job und arbeiten bis 67. Ein schwieriges Thema. Einerseits geht es ja „nur“ um 2 Jahre, 65 gab es ja vorher schon. Andererseits merke ich selbst mit 55 schon, dass ich nicht mehr so leistungsfähig bin wie mit 45. Früher habe ich ohne Probleme 12 Stunden Tage mit diversen IT-Krisen plus zwei kleine Kinder und so weiter gewuppt. Ich bin froh, dass ich jetzt einen „ruhigen Job“ mit normalen Arbeitszeiten habe. Vermutlich würde ich es (intellektuell) noch hinbekommen, wäre aber ansonsten zu nichts mehr zu gebrauchen.

    Ich denke, fürs Älter werden braucht man ganz neue Jobansätze

    1. Ja, das ist der Punkt, man muss eben Prioritäten setzen. Intellektuell kriegt man es noch hin und körperlich vielleicht auch, man ist es ja gewöhnt. Aber abends oder am Wochenende ist man eben total ausgelaugt und kriegt sonst nichts mehr auf die Reihe. Und das Privatleben mit dem Job zu verbinden funktioniert irgendwie nur wenn man jung ist, mit zunehmendem Alter trennt sich das. Liegt wahrscheinlich daran, dass die meisten zwischenzeitlich mit Familienleben beschäftigt sind und sich damit automatisch das Privatleben von Job ablöst.

    2. Ja, das sehe ich ganz ähnlich. Für mich kommen noch zwei erschwerende Faktoren dazu: chronische Erkrankung und auch noch selbstständig. Das macht manchmal ganz schön ohnmächtig, wenn ich darüber nachdenke, wie das in 10, 15 Jahren werden soll (bin 44).
      Ein interessanter Ansatz, dass man es „intellektuell“ noch locker hinkriegt, aber die Energiereserven werden halt kleiner.
      Mich macht das aber auch irgendwie demütig, ich will mich nämlich nicht auf Dauer so stressen und abhetzen, nur damit ich im Job mithalten kann. Aber wie genau das mal aussehen wird, weiß ich auch nicht. Schön, dass ich damit nicht allein bin.

      1. Ich war auch lange selbständig und kann den öffentlichen Dienst sehr empfehlen 😉 da gibt’s eigentlich für jeden Beruf Verwendung.

        1. Hallo rosalili,

          du hast gewechselt? Spannend!

          Bist du in deinem ursprünglichen Beruf geblieben oder hast du etwas „artfremdes“ begonnen?

          Viele Grüße

          Belli

    3. Guten Morgen,

      Heute habe ich mal wieder ein Frage, diesmal zum Thema Schlaf . Es heißt ja immer man soll 7-8 Stunden schlafen aber das schaffe ich nie. Ich liege zwar 7- 7,5 Stunden im Bett aber meine Schlafdauer beträgt oftmals nur 6 Stunden und manchmal sogar weniger. Ich trage die Apple Watch Nachts und habe eine Schlaf App die mir genau sagt wie lange ich im REM und im Tiefschlaf war und wie lange die Wachphasen sind die man ja oft gar nicht bemerkt .
      Ich konnte bis heute nicht rausfinden ob die 7-8 Stunden inklusive den Wachphasen die ja jeder hat gelten. Also ich liege von z. B. Von 22.00 -5.00 Uhr im Bett und denke somit ich habe 7 Stunden geschlafen, habe ich ja aber nicht da es ja die Wachphasen gibt 😗🙈 ohje ohne App habe ich mir da nie einen Kopf gemacht , aber nun sagt mir die App täglich das ich zu wenig schlafe 🥴
      Wann geht ihr ins Bett und steht auf ?
      Ich gehe meistens um 21.30 Uhr ins Bett und stehe um 4.30 Uhr auf
      Ich bin den Tag über fit und fühle mich wohl
      Bin gespannt wie lange ihr im Bett liegt
      Liebe Grüße
      Simone

      1. Schlafdauer ist doch eine individuelle Sache, wenn du dich gut und fit fühlst… brauchst du halt weniger Schlaf.

        Ich schlafe meist gegen 23 bis 23:30 und morgens bin ich zwischen 6 und 7:30 wach, ist unterschiedlich. Manchmal mache ich noch eine halbe Stunde Mittagsschlaf. Also alles in allem ungefähr 7 Stunden.

      2. Das ist ein sehr interessantes Thema.
        Auch ich gehe 21.30 Uhr zu Bett und stehe 4.50 Uhr auf.
        Wache allerdings zwischen 3.00 und 4.00 Uhr oftmals auf und schlafe dann bis zum Wecker klingeln nur stückweise.
        Somit schlafe ich ca. 7h insgesamt.
        Das nächtliche Aufwachen hat aber mit meinen Wechseljahren zu tun, bin jetzt 54.
        Die Schlafdauer reicht mir vollkommen aus, bin früh ziehmlich ausgeruht.

        1. Hallo Anja,
          Ich bin 53 und denke auch das es an den Wechseljahren liegt das ich oftmals schon um 4 Uhr wach bin . Denke halt immer das 7-8 Stunden Schlaf empfohlen und als gesund angesehen werden , aber ich kann es ja nicht ändern , liegt aber vermutlich auch daran das ich immer im Kopf habe was ich alles am nächsten Tag machen will.

      3. Hallo Simone,
        ich habe kürzlich noch was zum Thema Schlafstörungen gehört (hatte ich auch jahrelang): der Hauptindikator ist Tagesmüdigkeit. Wenn du das nicht hast (du schreibst ja, dass du dich fit und wohl fühlst), bekommst du vermutlich einfach ausreichend Schlaf.
        Da wurde auch noch mal betont, dass das Schlafbedürfnis individuell unterschiedlich ist. Kannst du auch noch mal nachhören, war Quarks Daily auf WDR 5, das gibt es auch als Podcast.
        Also lege die Apple Watch nachts doch einfach ab, wenn dich die Infos eher stressen als entlasten… 😉

        Alles Gute
        Julia

      4. Ich schlafe viel zu wenig. Weil der Job herausfordend ist, ich Ehreamt habe, in der viel Nachbarschaft helfe, jede Woche wandere, regelmäßig koche etc.. Also meist von 24:00 bis 06:30. Ich laufe täglich und mache Sport und müde bin ich schon. Im Urlaub schlafe ich 9+ Stunden und liebe es. Allerdings wache ich nie auf und schlafe komplett durch. Warum soll dir die App sagen was richtig ist? Das fühlst du ohnehin selbst ;-). Ich würde sagen, dass die Schlafqualität entscheidender ist als die Dauer.

    4. Das mit 67 wird leider noch angehoben.
      Zumindest für die jüngere Generationen.
      Dann ist man fast schon 70.
      Wer kann so lange arbeiten, wenn man keinen Schreibtisch-Job hat?
      Und auch dann nicht.
      In Österreich geht man in die Rente mit 60, wonders in EU zahlt man nicht Steuer auf die Rente (man zahlte dafür bereits während man gearbeitet hat) und woanders in EU muss man sich nicht als Rentner und Selbstzahler krankenversichern. Daran gemessen ist Deutschland kein erstrebenswertes Land mehr.
      Viele wissen leider nicht, wie wenig Netto von der Rente bleiben wird. Und wenn die es erfahren, ist es zu spät um vorzusorgen.
      Rosalili schreibt von Prioritäten setzen. Welche Prioritäten kann eine geschiedene oder Single Kassiererein die beim Discounter arbeitet, setzen?
      Sie lebt schon mit dem Vollzeitjob knapp an der Armutsgrenze.
      Oder eine Erzieherin die mit 62 bereits auf 80% reduzierte, weil es körperlich sonst nicht zu schaffen ist. Noch mehr reduzieren und sie kann vom Gehalt nicht leben, geschweige denn von anschließender Rente.
      Stellen im öffentlichen Dienst sich leider rar und auch dort ist die Position weniger sicher, als in der freien Wirtschaft in der man zum Beispiel 15-20 Jahre Betriebszugehörigkeit hat. Es ist nicht so, dass im öffentlichen Dienst die Stellen nicht wegfallen oder am Personal nicht gespart wird.
      Intelektuell lässt man auch sehr nach, zumindest in den Wechseljahren mit Nebel im Kopf. Ich merke das bei vielen Kolleginnein die aktuell durch die Wechseljahre gehen, man wird immer vergässlicher und weniger belastbar.

      1. In Ö wird das Pensionsalter für Frauen stufenweise auf 65 angehoben, das betrifft die Jahrgänge ab Ende 1963.

        Die Begleiterscheinungen der Wechseljahre kann ich persönlich nicht ganz so bestätigen. Vielleicht waren bei mir aber sehr viele andere Sorgen so vordringlich, dass diese in den Hintergrund gerückt sind oder rücken mussten. Ganz im Gegenteil habe ich meine beruflich (und auch privat) besonders fordernden Zeiten zwischen 40 und 56 stemmen müssen. Einzig Hitzewallungen begleiten mich noch immer, spät bekommen, aber diese halten noch immer an. Ich bin mittlerweile 60.

        1. Liebe Ursula,
          umso besser für dich! Allerdings haben nur vergangene Woche und nur hier – sehr viele Frauen berichtet wie sich Wechseljahre für sie anfüllen. Ist leider deckungsgleich mit meiner beruflichen Erfahrung. Die die ich privat kenne kommen mit circa 55 in die Wechseljahre. Und stemmen das Leben, ja, weil sie es müssen.
          Leider ohne Power und Lebensfreude. Und ohne Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Oder haben sie entscheiden sich für HET, wenn der Leidensdruck zu groß ist. Ich wünsche jedem als Begleiterscheinung „nur“ Hitzewallungen, habe aber neulich auch gesehen was Wechseljahre mit meiner Zahnärztin gerade machen – extremer Haarausfall, 20 kg zugenommen, kurz vor burn out, patzig – was sie nie war. Sehr dünnhäutig. Und Dauer-Blasenentzündungen. Ich habe sie kaum erkannt. Für Personen wie sie ist fatal, wenn sie auch jetzt unfassbar viel stemmen müssen.

          1. Liebe Ombia, die Gewichtszunahme habe ich erfolgreich ausgeblendet ;-), ist aber leider auch bei mir ziemlich markant erfolgt. Auch aufgrund von zu wenig Bewegung, da gibt’s nix zu beschönigen. Und Kochen/Genießen gehört nun mal zu meinen großen Freuden.

            Weniger Unbeschwertheit und Leichtigkeit konnte ich aber nicht ausschließlich auf hormonelle Schwankungen zurückführen, sondern mehr noch auf die jeweiligen Lebensumstände. Ich empfinde es schon so, dass z.B. unser heutiges Berufsleben uns mehr abfordert und weniger ausgeglichen ist als früher … als es eine s.g. Work-Life-Balance (auch mangels Dauer-Erreichbarkeit) gab, lange bevor jemand diese Bezeichnung überhaupt kannte.

            1. Das empfinde ich auch so, dass es heutzutage von überall aus möglich ist zu arbeiten. Für viele ist das eine Falle und kein Gefallen. Da ist es oft noch herausfordernder sich von der Arbeit zu distanzieren. Auch deshalb denke ich, dass es immer schwerer sein wird bis zum Regelaltersrente voll zu arbeiten. Und klar, gibt es außer Wechseljahren noch viele andere Herausforderungen. Wenn aber plötzlich, ohne eine externe Veränderung der Lebensumstände jemand stark depressiv wird, sind Hormone in gewissem Alter naheliegend. Meine Mutter hat jahrelang unter Stimmungsschwankungen, Stimmungstief und Schlaflosigkeit gelitten. Vergeudete Jahre, eigentlich. Auch nur eine solche Woche ist überflüssig und bedeutet verlorene Lebenszeit. Vielen geht es in den Wechseljahren sehr schlecht. Wie schlecht, können einige erst rückblickend beurteilen. Als ob man plötzlich erwacht und sieht ganz klar wie sehr man in der Zeit gelitten hat. Übrigens, nehmen in den Wechseljahren auch sehr sportliche Frauen zu. Das ist das tückische dran.

  2. Guten Morgen,
    ich habe heute einen strammen Arbeitstag vor mir.
    Als Friseur bedeutet das für mich 10 Stunden stehen am Stück.
    Wie ich das mit 67 noch schaffen soll, ist mir vollkommen schleierhaft.
    Liebe Grüße Christina

    1. Paß bitte auf Dich auf. Mein Friseur hat es bis 65 geschafft. Es sah nie nach Arbeit, sondern immer nach Vergnügen aus. Eigentlich wollte er weitermachen, als quirliger Mensch sogar noch expandieren, nicht nur, weil es bei seinem guten Lebensstil finanziell wohl nicht so viele Alternativen gegeben haben dürfte – aber da kam ihm etwas sehr Ungutes dazwischen. Jetzt ist er seit über einem Jahr begraben.

      1. Oh Hasi0815,
        Ich muss schlucken!
        Manchmal muss man wirklich an sich selbst denken.
        Auch für mich ist es der Beruf den ich mit Leidenschaft ausführe!
        Im Moment geht noch alles (52 Jahre),
        ich versuche alles um diesem Schiksal zu entgehen!!
        Danke für deine Antwort.
        Liebe Grüße Christina

  3. Meine ehemalige Friseurin ist der Wahnsinn, mittlerweile schon über 60, jeden Tag in hohen Schuhen und immer am Flitzen, ist mir schon ein Wunder, wie sie das ihr ganzes Leben macht….aber die Frau ist sowas von mit Passion bei der Geschichte, echt Wahnsinn…

    Aber ja, den ganzen Tag stehen stelle ich mir echt hart vor….ihr habt immer mein Mitgefühl, auch die Damen in den Geschäften (durch Ferienjobs selbst erlebt, wie hart das ist)

  4. Sagt mal, hat jemand von euch Erfahrung mit den Produkten von RAAW? Ich bin ja ein Verpackungsopfer und die sprechen mich wirklich seeehr an, leider ^^

    1. Guten Morgen Sabrina,

      ich hatte vor ein paar Jahren die Augencreme und auch noch eine andere GesichtsCreme im Töpfchen, letztere scheint es nicht mehr zu geben und ich weiß auch nicht mehr, wie sie hieß.
      Ich fand beide sehr angenehm im Auftrag und auch die Konsistenz mochte ich. Habe beides aufgebraucht (das ist nicht selbstverständlich und eigentlich ein gutes Zeichen 😊), aber letztendlich nicht nachgekauft.

      Der Grund dafür war einerseits, dass durch die Verpackung im Tiegel die Inhaltsstoffe nicht gut geschützt sind (bei DEM Preis!) und andererseits die Form der Tiegel.
      Beide wurden unten breiter und eine Menge der Creme musste ich umständlich an den Seiten rauskratzen. Das hat einfach nicht gepasst.
      Aber die Cremen (ist das die Mehrzahl? 🤔) selbst haben mir gefallen.

      Viele Grüße und viel Spaß bei der Entscheidung!

      Belli

      1. Guten Morgen Belli,

        ja die Preise sind schon nicht ohne, das stimmt….mich fixen vor allen Dingen die Blue Drops oder das Gesichtsöl an…..aber hört sich ja schon mal gut an, wenn gerne aufgebraucht wurde =)
        Ich bin noch am Überlegen, aber naja wie es halt so is, ich befürchte früher oder später werde ich zuschlagen 😉

        Danke für deine Infos =)

        @Irit: wünsch Dir eine tolle Reise!

  5. Hallo, ich bin nun 66 Jahre und habe bis März diesen Jahres gearbeitet! 48 Jahre immer Vollzeit.
    Habe mich noch nicht richtig daran gewöhnt, nun zu Hause zu sein! Einzig das frühe aufstehen um 4:40 jeden Tag vermisse ich nicht, aber sonst ist es schon komisch, wenn man nicht mehr los ist! Vor allem fehlen mir die sozialen Kontakte und finanziell ist es auch ein großer Einschnitt!
    Liebe Grüße

    1. das habe ich schon im Home Office schmerzlich bemerkt… die Schwätzchen mit den Kollegen haben mir sehr gefehlt. Das ist auch einer der Punkte ganz oben auf meiner Liste für nächstes Jahr: mein social life wieder aufnehmen…

  6. Guten Morgen an Alle,

    jeden Abend wieder geht mir eine Frage durch den Kopf, die ich jetzt mal hier stellen möchte.

    Ich würde im Bett so gerne meine Füße eincremen, aber mit diesem glitschigen Gefühl an den Händen möchte ich weder meiner Lieblingsbeschäftigung „Lesen vor dem Schlafen“ nachgehen noch wirklich einschlafen.
    Händewaschen funktioniert nicht wirklich, weil ich dann ja mit den eingecremten Füßen eine Spur der Schmierigkeit bis ins Bad und zurück hinterlassen würde.

    Socken anziehen finde ich kontraproduktiv, weil ich ja die Creme an den Füßen und nicht im Stoff haben möchte…

    Ein Lösungsansatz war der Kauf von feuchten Tüchern, damit ich mir die Hände damit „abputzen“ kann, aber wurde wieder verworfen, weil das Handgefühl danach nicht unbedingt besser ist und…naja umwelttechnisch auch eher suboptimal.

    Ich habe es auch schon mit schnelleinziehendem Schaum versucht, aber die glitschige Hände sind trotzdem da (von richtig fettiger Fußcreme ganz zu schweigen… 🙄).

    So, und die Folge ist: ich benutze viel zu wenig Fußcreme und frage mich jeden Abend, wie das bei anderen funktioniert …

    Also deshalb meine Frage zum Donnerstag: wie bitte handhabt ihr das?

    Viele Grüße

    Belli

    1. GENAU das Problem habe ich auch. Ich mache es jetzt so: in meinem Bad habe ich eine waschbare Matte. Morgens vor dem Zähne putzen kommt der Fußschaum drauf, dann stehe ich halt auf der Matte und bis ich mit waschen, eincremen etc fertig bin, ist alles gut eingezogen

      Aber wer eine Lösung hat: her damit!

      1. Hihi, das kenne ich auch. Ich verwende die Fußcreme von Clarins und liebe das Gefühl, mit frisch eingecremten Füßen einzuschlafen. Mittlerweile bin ich da recht pragmatisch geworden: entweder Füße als allerletztes (also nach dem Lesen) eincremen oder eben das Buch ganz vorsichtig anfassen und warten, bis die Hände trocken sind. Die Füße lasse ich immer aus dem Bett raushängen, damit die Creme einzieht. Alternativ fiele mir für die Hände noch ein Waschlappen ein, aber der liegt dann ja feucht auf dem Nachttisch oder dem Boden. Ich verwende jedoch auch die Fußcreme eher „sparsam“, so dass es nicht so glitscht.

        1. Das kenne ich auch!
          Ich habe, wie Irit, 2 Varianten: Entweder abends nach dem Duschen auf den waschbaren Badvorleger stellen, Füße eincremen, danach den Rest (das Gesicht aber schon vor den Füßen 😉 ), danach Zähne putzen und dann ist es meist soweit eingezogen, dass ich ohne Fußspuren ins Bett gehen kann. Der Vorleger kommt dann alle Woche mit in die Wäsche.
          Oder ich bin schon im Bett und creme als allerletzte Amtshandlung die Füße ein und freue mich, dass damit gleichzeitig auch die Hände eingecremt sind. Da ich nicht immer spezielle Fußcreme nutze sondern auch mal die grüne Weleda Allzweckcreme, stört mich die Creme an den Händen dann nicht. Danach entweder Socken an oder die Füße und Hände einfach so unter die Decke.

        2. Susanne, ganz genauso mache ich es auch. Füße eincremen und aus dem Bett hängen lassen, bis alles gut weggezogen ist. Die Hände massiere ich etwas länger, bis auch sie wieder Buch oder Decke anfassen können. Ich vercreme übrigens sehr gern reichhaltige Gesichtspflege (aktuell mein letztes Backup von HD One Comfort Creme), die mir für den eigentlichen Einsatzort nicht so zugesagt hat, gern gepimpt mit ein paar Tropfen TO Retinol in Squalan 1 %.

          Für echte (Trockenheits-)Notfälle gibt es noch den Tipp, die Füße dick einzucremen, dann in Frischhaltefolie zu wickeln (so bleibt der gute Stoff da, wo er bleiben soll), und erst darüber große, warme Socken anzuziehen. Ist zwar vom Ergebnis richtig gut, mache ich aber trotzdem kein zweites Mal – fühlt sich für mich ziemlich schräg an ;-)( …

          Wenn ich nix aufbrauchen „muss“, schwöre ich auf Paulas Body Butter als Fuß- und Handcreme. Die geht bei mir überhaupt von Kopf bis Fuß, sogar als Augencreme … alternativ für unterwegs und luxuriöser der Clinical Ultra Rich Moisturizer.

    2. Ich creme meine Füße ein – ohne sie mit den Händen anzufassen. Und zwar gebe ich die Creme im Bett auf einen Fuss und dann verreibe ich die Creme mit dem anderen Fuß, ähnlich wie man es bei den Händen macht; kurz noch außerhalb der Bettdecke verbleiben, bis alles eingezogen ist. Alternativ könnte auch der Partner zum Einsatz kommen.

      Ein kleines oder großes Aber, je nachdem: meine Füße sind äußerst beweglich. Als Kind habe ich zum Spaß mit ihnen geschrieben.
      Meinen Seglern sichere ich anläßlich von Regatten (da gibt es so Abende…) regelmäßig eine Kiste Wein oder Bier, und zwar indem ich wette, dass ich unterschiedliche Seemannsknoten mit den Füßen machen kann. Noch hat sich das nicht überall herumgesprochen. 😉

      1. Phantastisch, Hasi0815, danke für diese Idee 🤭, die wird heute Abend ausprobiert (wenn es funktioniert, werde ich mich ernsthaft fragen, wieso ich nicht selbst drauf gekommen bin…)

        1. Wow, das war eine hervorragende Erfahrung, Hasi0815 👏.
          Es hat super gut funktioniert, macht richtig Spaß und ist ganz einfach… (und ich hab als Testobjekt gleich die richtig fettige von Balea genommen).

          Vielen Dank fürs Mitteilen!!!

    3. Es gibt spezielle Nacht-Socken extra dafür, die sind innen mit einer Folie gepolstert und saugen die Pflege nicht auf. Muss man dennoch vorsichtig laufen, ich bin mal damit ausgerutscht. Vorteil von solchen Socken ist, dass die Füße am nächsten Morgen unfassbar gepflegt sind und ich meine Füße nur noch alle 4-5 Tage eincremen muss. Man kann die Dinge waschen. Alternativ habe ich ein Gästehandtuch auf dem Nachttisch und wische mir so die Hände ab.
      Die Methode von Hasi0815 ist natürlich next level! Respekt!

  7. Ich müsste auch arbeiten bis 67 und eigentlich darüber hinaus, denn ich habe keine private Altersvorsorge. Ich weiß jetzt schon, dass ich das nicht schaffe. In schwierigen Zeiten meines Lebens, die alle mehrere Jahre dauerten, habe ich sehr viel Energie verpulvert. Und irgendwie kommt die nicht mehr zurück…

    Passion ist glaub ich ein gutes Stichwort. Mein Job bringt mir Einkommen, Passion ist er nicht. Nach meinem Vorhofflimmeranfall im KKH denk ich jetzt immer öfter: Was, wenn mein Leben sowieso nur noch zehn Jahre dauert — will ich mich zehn Jahre früh aus dem Bett quälen, einen Job machen, der mir wurscht ist, nach Hause kommen, was essen, früh ins Bett gehen, damit ich den nächsten Tag schaffe, und am Wochenende im Garten spazieren gehen?!

    Diese Frage nagt an mir, ehrlich.
    Ich krame in meinem Hirn nach alternativen Lebensentwürfen und mir fehlen Beispiele, Vorbilder, Mut, Zuversicht und eine Riesenportion Veränderungspower. Ganz tief in mir spüre ich deutlich den Ruf meiner Seele: So kannst Du nicht weitermachen, Beate.
    Leider liefert mir die Gute keinen stichfesten Plan B inkl. To-Do-Liste… 😉

    1. Allgemein wird unterschätzt, wie aufreibend Lebenskrisen sind; man kommt da letztlich auch wieder heraus, oft mit großen Kraftaufwand, Riesendisziplin und viel Selbstsorge, aber das dauert. Manche schaffen es nicht, v.a. Süchte zu entwickeln ist kontraproduktiv, zu viele Schulden machen alles sehr kompliziert, Krankheiten machen den Alltag beschwerlich, Mitmenschen sind schwierig, und so kommt eines zum anderen.

      Weiterhin geht diese Pandemie sehr vielen sehr gründlich auf den Keks und raubt die Energie, vor allem dieses ewige Hin und Her der Nachrichten; wirklich alles ist komplizierter geworden (es sei denn, man erklärt für sich persönlich die Pandemie für beendet und hält sich nur an das Nötigste).

      Bei Schwierigkeiten, die wohl jeder irgendwann einmal im Leben hatte, wenn er mit sich ehrlich ist, kann es helfen, sich liebevoll zu fragen, was denn ein energiegeladeneres früheres Ich tun würde (und zu prüfen, ob das vernünftig ist, und da einen Ausgleich zu erzielen). Manchmal kann es helfen, sich einen kleinen, sehr alten Lebenstraum zu erfüllen oder nur an ihn zu denken – der mehr ein Zeichen für die eigenen Träume ist als etwas nur Materielles. Laß es ein bestimmtes Tuch sein, ein Geschirrteil, eine Vase (bei einem Ferrari, einem Nerzmantel oder einer Yacht wird es deutlich schwieriger – sie machen auch Ärger); und dieses Ding kann an das kraftvollere Ich aus früheren Tag erinnern helfen.

      Mir persönlich hilft ganz besonders in diesen Zeiten die Rückbesinnung an mein früheres Ich, um Kraft zu schöpfen.

      Liebe Irit, die neue Donnerstagsgestaltung ist eine gute Idee. Was machen Frauen, wenn sie Probleme haben? Nein, nicht Flucht oder Kampf wie Männer. Sie – reden.

      1. Weißt Du, was ich mach, Hasi? Ich rede liebevoll mit mir selbst. Sogar hörbar laut inzwischen. Kurz vorm Aussteigen aus dem Auto vorm Einkauf: „Na, komm, Schatz, das schaffst du.“ Oder wenn ich mich zwinge, noch die x-te Sache zu erledigen vorm Essen: „So, Süße, das kann warten, jetzt kochst du erst mal was.“ Oder wenn ich emotional gestresst bin: „Ganz ruhig, Liebes, lässt du das an dich heran jetzt? — Nee.“

        Vorhin hab ich ein kleines Video gedreht von einer winzigen Maus im Vogelfutterhaus. Das hat mich so gefreut 🙂
        Über das Zeichen für einen Traum denk ich mal nach!

  8. Es ist schon ewig her, Irit, da hast du mal ein Teil vorgestellt, das man sich über Nacht aufs Dekolleté pappte. War glaube ich Silikon und darunter kam dann eine Creme. Sinn und Zweck war es, diese Seitenschläfer Plisseefalten zu minimieren / verhindern.

    Mich interessiert, was daraus geworden ist. Hast du es noch in Gebrauch? Hat es tatsächlich was gebracht? Und ist es zweckmäßig bzw. angenehm? Ich bin sehr gespannt auf deine Antwort!

    Herzliche Grüße Birgit

    1. nein, so lange hielt das nicht. Geholfen hat es gut, aber ich mochte nicht dauernd mit dem Ding schlafen. Aber: diese richtig tiefen Falten sind bisher (und das ist ja JAHRE her) nicht wieder da

  9. Ich trage schlüpfe nach dem eincremen in meine super sexy Adiletten😂 Nur die mit “Noppen” natürlich. So zieht alles schön in die Haut ein. Ich dusche morgens und nutze in der Dusche einen Bimstein. Danach kommt eine Urea Fusscreme drauf (von Balea gab es mal eine ganz tolle mit 25%). Da sind meine Füße auch noch Nachts babyweich! Ich habe extreme Hornhaut Bildung wegen meiner extrem trockenen Haut. Würde aber keiner mehr merken!

  10. Ich würde die überschüssige Creme, welche noch auf den Händen ist, einfach anderweitig verteilen. Auf dem Po, den Ellenbogen, den Knieen….
    Das müsste doch gut funktionieren. Solange es keine extra Hornhautcreme ist freut sich sicher auch die restliche Haut über etwas Pflege.

  11. Liebe Irit,
    ich wünsche euch einen wundervollen Urlaub und danke dir für
    die Möglichkeit zum regen Austausch hier.
    liebe Grüße
    Katja

  12. Irit, einen wundervollen Urlaub euch. Schreib mal, wie du dich fühlst. Ich wünsche euch eine tolle Zeit. 🙂

    Heute nach nachmittag ist eine enge Freundin gestorben. Sie war die 2. Frau von meinem ersten Mann und wir verstanden uns prächtig. Ich hab sie vor 2 Wochen noch im Krankenhaus besucht (sie hatte Magenkrebs und war voller Hoffnung auf einen letzen Urlaub) und eine Kaschmirjacke geschenkt, falls sie mal „eine Umarmung ihrer Freundin“ möchte. Sie hat sich so toll gefreut und wir haben hinterher per Signal uns noch daran erinnert, wie wir Wein probiert haben (kurz vor Corona) und wie schön das war.

    Wir waren gerade in der Bar uns haben auf ihr Wohl einen „Tod am Nachmittag“ aka „Death in the Afternoon“ getrunken und Erinnerungen an sie ausgetauscht. Was ich toll fand: als ich von der Arbeit kam und meinem Mann sagte: „Cordula ist gestorben!“ hat er mich minutenlang im Arm gehalten. Ich hab mich völlig angelehnt und er hat mich gehalten. Das war wunderschön.

    Cordula, es war schön, dass du da warst und wir ein Stück des Lebens miteinander gehen konnten. Du warst eine gute und erfüllende Reisebegleitung und ich war froh, dass mein erster Mann dich und nicht eine junge Tussi gewählt hat. Unser Mann hatte Stil, nicht wahr? Wir alle werden dich nie vergessen. Farewell und pass auf uns auf!

  13. Habt ihr eigentlich bei der Glamour Shopping Week eingekauft? Ich habe mir mein BHA und das neue Discoloration Serum bei Paula bestellt, aber das war es dann auch.

    1. Ich habe bei Paula nachbestellt und dringend benötigte schwarze Winterboots gekauft. Mehr auch nicht…..

      Einen wunderschönen, sonnigen und erholsamen Urlaub und komm gesund wieder!

      Viele Grüsse
      Christina

    2. Hallo Irit,
      auf deine Erfahrung mit dem Discoloration-Serum bin ich sehr gespannt, meine Pigmentflecken widersetzen sich nämlich bisher allen „üblichen“ Mitteln… ich bin da ein bisschen verzweifelt, ich bin ja wirklich sorgfältig beim Sonnenschutz, aber irgendwie werden die trotzdem eher mehr als weniger 🙁

      Gekauft habe ich dieses Mal nichts, ich habe gerade eher Lust, mit dem auszukommen, was ich schon habe (was auch immer noch ziemlich viel ist).

      1. Bei mir schafften Hydroquione und jetzt Cystamine den Durchbruch bei meiner Pigmentstörung. Es ist nichts mehr zu sehen, davor hatte ich mehrere sehr ausgeprägte Flecken. Ich achte zusätzlich auf den UVA Schutz und nutze meist Produkte die dort mindestens 30 aufweisen.

      2. Die liebe Jasmin hat mir Pigmanorm empfohlen, das mir der Hautarzt verschrieben hat. Alle anderen Creme, wenn auch noch gut formumliert, haben nichts gebracht.
        Was soll ich sagen – ich habe den ersten Retionalbrand meines Lebens (da ist neben Hydrochinon auch Tretinoin drin), aber das ist es mir wert. Die Pigmentflecken sind bereits nach 6 Tagen deutlich heller, ich mache jetzt noch mal eine zweite Runde. Dann hängen meine Wangen eben wieder in Fetzen, das Endergebnis ist es mir wert.
        Hoch lebe das Home Office, wo einen keiner sieht. 😉

  14. Hallo, nachdem ich heute bei einer neuen Hautärztin wegen meinem Haarausfall war, habe ich da direkt noch mal nach einem Tretinoin-Rezept gefragt und bin wieder abgeschmettert worden („das ist nix für Sie“). 🙁 Gefühlt bin ich die einzige, die das blöde Zeug nicht auf Privatrezept bekommt. 🙁 Daher die Frage: kennt einer im Bonner Raum einen Hautarzt, der das auf Privatrezept verschreibt? Mein „Problem“ ist, dass ich keine Pickel habe, und damit falle ich bei den offensichtlich unkundigen Hautärzten irgendwie durchs Tretinoin-Raster. lg alexandra

    1. Hallo Alexandra,
      ich bin eigentlich nur stille Mitleserin, komme aber aus Bonn und hätte dir zum MVZ Dermatologisches Zentrum in Bonn geraten. Lieben Gruß

    2. @Alexandra – du kannst problemlos ein Rezept von deutschen Hautärzten online bekommen, es gibt mittlerweile viele Anbieter mit diesem Geschäftsmodel, eigentlich seit 2-3 Jahren. Formelskin zum Beispiel, man zahlt dann für die Beratung und bespricht was man alles haben möchte und sie faxen das Rezept in die Apo deiner Wahl.
      In UK gibt es Skin+me, dermatica skin. Liefern portofrei nach DE.
      Weitere Anbiter: noiesskincare, curology (USA), August Skincare usw..
      Es gibt viele Anbieter mittlerweile.
      Dein Hausarzt kann dir auch immer ein Privatrezept erstellen, das geht dann nicht von seinem Budget ab.

  15. Ich hatte diverse Hydroquinone Produkte, unter anderem letztes Jahr auch Pigmanorm. Ich habe es super vertragen, aber ich nutze ohnehin schon länger täglich Tret. Problem mit diesem Wirkstoff ist, dass man es mach 12 Wochen unbedingt ansetzen muss. Cystamine kann man ununterbrochen nutzen. Wenn man aber nicht 180,00€ für Cyspera zahlen will, bleibt noch für ein Bruchteil des Betrages All purpose cream, kommt aus USA, dafür problemlos zugestellt. Hydroquione darf man nicht einführen, von Cystamine hat unser Zoll noch nicht gehört. :-))

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