Was hinter den Kulissen vor sich ging…

Werbung! Aufgrund der aktuellen Rechtslage ist alles von (unbeauftragter) Namens- bzw. Markennennung bis zu bezahlten Kooperationen als Werbung zu kennzeichnen.

Es gab schon einige Nachfragen, warum ich eigentlich auf einen anderen Server umgezogen bin. Das ist eine längere Geschichte, die im Juli ihren Anfang nahm.

Im Juli habe ich eine Blogaufräumaktion gestartet und z.B. alte persönliche Posts von Janne gelöscht, dito Reviews von Produkten, die schon lange wieder vom Markt verschwunden sind, eher peinliche Reviews (ja, die gab es…) und auch Posts, hinter denen ich einfach nicht mehr stand.

Meine erschreckende Erkenntnis: ich konnte mich teilweise an Produkte bzw. Reviews aus jüngster Zeit (sagen wir mal zwei Jahre her) nicht mehr erinnern.

Daraufhin fiel am 31.7. ein Beschluss und ich fing an, den folgenden Beitrag zu schreiben, der Anfang Dezember erschienen sollte.

ACHTUNG! Bitte ganz unten weiterlesen und nicht in Ohnmacht fallen.

Nein, nicht Advent oder Weihnachten und auch keine Verlosung. Ich hoffe, ihr sitzt bequem – es wird eine Änderung geben.

Am Ende des Monats wird dieser Blog seine Pforten schließen – pünktlich zum 31.12.2020. Ich werde die Seite noch länger online lassen, aber Kommentare werden deaktiviert und es wird nichts Neues mehr geben.

Dafür gibt es viele und verschiedene Gründe.

Mein Blogkonzept gibt es nicht mehr

Um es offen zu sagen: ich habe schon seit einiger Zeit Schwierigkeiten mich für eine neue Creme, ein neues Serum, einen neuen Toner oder den 52.ten roten Lippenstift zu begeistern. Ich möchte einfach nur ein simples Pflegeprogramm benutzen und das nicht nur zwei Wochen in einer Blogpause. Ich kann irgendwie keine neue Creme mehr sehen.

Selbiges bei Makeup: ich habe meine Favoriten, die benutze ich gerne und viel, aber etwas Neues brauche ich nicht und es reizt mich auch nicht mehr. Höchstens mal als Ersatz für ein Produkt, das es nicht mehr gibt oder das ich nicht mehr mag.

Natürlich kann man über viel mehr Themen bloggen, aber Mode ist nicht so mein Ding, für DIY (stricken, nähen, renovieren etc) mache ich viel zu wenig und die Themen aus meinem Leben sind so persönlich gelagert, dass ich nicht darüber schreiben möchte. Natürlich interessieren mich politische Themen, aber in Zeiten von diversen Verrückten im Netz mag ich mich nicht exponieren.

Zu viel Konsum – das Gegenteil von Nachhaltigkeit und Minimalismus

Ich habe im Sommer alle alten Blogpost durchgeforstet und sehr viel gelöscht, es waren mehr als 1000 Posts. Dabei u.a. Jannes persönliche Posts, Reviews zu Produkten, die es nicht mehr gibt, Posts mit nicht mehr vorhandenen Fotos (hatte mal alle fremden Fotos gelöscht) und so weiter.

Ich habe mir also ungefähr 3000 Posts angeschaut und ich war entsetzt. Die Masse an Produkten, die da durchgewandert ist. Es gab viele Dinge, an die konnte ich mich kaum  oder gar nicht erinnern. Das ist einfach nicht richtig.

Zu viel administrativer Aufwand

Was man als Blogleser nicht mitbekommt: ständig neue gesetzliche Anforderungen für Webseiten, u.a. die ständige Aktualisierung der Datenschutzerklärung, Cookies (ging nur mit einer Kauflösung), das allerneueste ist diese Privacy Shield-Geschichte und so weiter und so weiter.

Will man gelesen werden, muss man sich noch um SEO, Google Ranking und so weiter kümmern. Einen Wissenschaft für sich. Ich mache das nicht mehr und das habe ich in der letzten Zeit auch deutlich an den Zugriffszahlen gesehen.

Und dann waren da noch die Fotos… ich fotografiere nicht gern und schon gar nicht Produkte. Musste halt sein. Jetzt nicht mehr.

Aber der Hauptgrund: Feierabend

Als ich vor einiger Zeit für mich beschlossen hatte, das Bloggen absehbar einzustellen, machte sich bei mir Erleichterung breit. Und mit drei Tagen Verzögerung wusste ich auch warum: ich werde wieder einen Feierabend haben. Und Wochenenden. Ich werde meinen Job machen und dann habe ich nicht noch den Zweitjob im Hintergrund. Ich mache das seit mehr als zehn Jahren und ich will nicht mehr.

Ich habe das Bloggen nie am Geld festgemacht, es war immer eine Freude und eine Leidenschaft. Fehlt letzteres – ist es einfach ein sehr schlecht bezahlter Job. Da steht Aufwand und Kontostand in absolut keinem (für mich) akzeptablen Verhältnis. Meine Freizeit ist mir mehr wert.

Natürlich gibt es auch Nachteile. Um genau zu sein einen Riesennachteil.

Ich werde euch ganz furchtbar vermissen.

Und nun der aktuelle Stand der Dinge

Das war natürlich auch der Auslöser, auf einen weitaus günstigeren Vertrag zu wechseln: die Einnahmen im nächsten Jahr und danach werden sehr überschaubar sein. Das war etwas komplizierter als gedacht, auf der anderen Seite ist jetzt alles technisch sauber aufgeräumt – ist ja auch nicht schlecht. Ich habe mir damit Zeit gelassen und zwischendurch auch mal eine Woche liegen lassen (Stichwort Feierabend / Wochenende).

Wie so oft im Leben kam es dann doch anders. Um genau zu sein kam Anfang September eine Laborprobe einer neuen Creme. Natürlich habe ich an demselben Abend ausprobiert und dachte am nächsten Morgen:

  1. tolle Creme, die gefällt mir ja mal richtig gut
  2. ich werde das vermissen

Also habe ich an Plan B gefeilt. Der ist immer noch nicht fertig, aber ein paar Dinge sind für mich klar: dieser Blog wird wieder weitgehend nichtkommerziell. Ich möchte keinen Verpflichtungen mehr, Beiträge schreiben zu müssen. Zugriffszahlen zu haben. Google Rankings. Und so weiter. Ich will dann schreiben, wenn ich mag. Und über die Themen, die mir gerade durch den Kopf gehen. Kann sein, dass es eine neue Creme ist. Oder vielleicht auch etwas ganz anderes. Oder eben auch nichts. Sprich: vielleicht kommt auch mal ein, zwei Wochen nichts. Und ich werde in aller Ruhe ein neues Blogkonzept entwickeln.

Ein paar andere Änderungen brüte ich noch aus. Dauerhaft viel gelesene Inhalte zu produzieren und vorzuhalten ist eindeutig ein Minusgeschäft. Ja, natürlich macht es Spaß, aber meine Arbeit macht auch Spaß und selbstverständlich erwarte ich eine Gegenleistung des Nutznießers namens Eon in Form von Gehalt.

Deswegen denke ich ernsthaft über eine Paywall für den Blog nach. Sprich: unabhängige Inhalte von den Leser*innen bezahlt. Natürlich nicht für Unsummen, eher so 2-3 Euro im Monat. Also Gegenwert eines (günstigen) Kaffees.

Und jetzt interessiert mich eure Meinung.

62 Kommentare

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Liebe Irit,

erster Gedanke: wie unendlich schade. Zweiter Gedanke: ich kann dich verstehen. Aus meiner Tätigkeit als virtuelle Assistentin weiß ich, dass das Betreiben eines Blogs mit Mehrwert und Herzblut im Grunde ein Vollzeitjob ist.

Für mich ist eine Bezahllösung völlig in Ordnung, ich bin dabei.
Habe jetzt viele Jahre von Deinen kostenlosen Inhalten profitiert, da finde ich das nur fair.

Hauptsache, du bleibst!!!!

Liebe Grüße
Gabriele

Von mir aus gern. Der Konsumkaiser hat das neulich ja auch geschrieben und warum nicht? Bezahlung setzt aber immer auch einen regelmäßig geführten Blog voraus und du überlegst ja gerade, das aufzugeben.

Ich selber fände den Schwerpunkt auf Themen, die dich sonst noch beschäftigen, inzwischen auch interessanter, denn auch ich hab ja dieses Basissystem schon länger und wechsle nur noch, wenn ich mal kurz vergesse, dass hier Preis und Leistung im besten Verhältnis stehen. Ich probiere gerade mal wieder einiges von Paula, die Haut sieht wirklich etwas besser aus (ich hab aber vorher auch gar nichts mehr gemacht außer Ölpflege und Sonnenschutz), aber ehrlich, ist das die 300 Euro für alle Produkte wert? Ich hab in diesem Jahr viel gespendet und das Gefühl dabei hat mich über lange Zeit tief befriedigt, sogar jetzt noch, was Kosmetik oft nur für kurze Zeit kann, wenn überhaupt.

Was mir hier im Blog auch noch besonders gefällt (beim Konsumkaiser auch) sind die Kommentare, die genauso hilfreich und anregend sind. Da ist nichts Missgünstiges oder Vorwurfsvolles, nur Freundlichkeit und Hilfe. In deinem Blog können sich freundliche Seelen Nahrung holen, hier bin ich auch deswegen immer gern und da gibt es nicht sehr viel, wo dir nicht irgendjemand die gerade gewonnene gute Energie durch einen Kommentar gleich wieder raubt. Ich finde deswegen auch gut, dass du hier sowas sperrst, was unverschämt ist. Ich bin gern hier und werde dir hier die Treue halten, solange du was machst und ich hoffe, du findest Themen, die dich neu interessieren. Vom toten Pferd sollte man wirklich absteigen, die Frage ist nur, ob es die alten Themen oder der Blog sein werden. In jedem Falle: hör auf deinen Bauch. Danke für deine Offenheit, Irit. Auch das findet man nicht überall. 🙂

Die Entwicklung hin zur Frage „wozu das alles?“ kann ich nachvollziehen inkl der Erkenntnis, dass es doch auch Spaß macht. Etwas überrascht hat mich der Einblick der Verpflichtungen; ich ging tatsächlich davon aus, dass Produkte durchaus aufgrund der Reichweite des Blogs zur Verfügung gestellt werden, aber es keine sponsered Posts mit expliziten Verpflichtungen sind.
Zur Frage, ob ich bereit wäre für Inhalte zu zahlen: Zunächst scheint die Frage einfach, aber… Ich lese den Blog tatsächlich weniger wegen der Produktempfehlungen, da sie für mich meist völlig uninteressant sind (ich will viele Inhaltsstoffe nicht in meinen Produkten haben, wie zB Mikroplastik). Warum lese ich ihn also? Ich mag den Ton und die Altersklasse, es ist ein Kaleidoskop Deines Lebens inkl Themen, die ich mit Interesse lese u darüber nachdenke, häufig auch nur kurz lese (wenn es zB um das zigste MakeUp geht). Ich lese auch gerne die Kommentare; häufig gibt es dort sehr gute Tipps oder einfach nur interessantes zu lesen. Als zB Julia von Beautyjagd die Kommentarfunktion geschlossen hatte, war der Blog für mich nur noch eine leblose Hülle.
Wenn also ein Abo nötig ist, um den Blog zu lesen, und das Argument ist, dass man ja auch sonst für seine Arbeit bezahlt wird: Was erhalte ich dann dafür? Es geht mir darum, dass gerade die Paywall eine Erwartungshaltung aufbaut, denn wenn ich zahle möchte ich auch etwas zurück (Anzahl Beiträge, Inhalte usw).
Warum betreibst Du den Blog nicht tatsächlich so wie er vlt einmal angefangen hat (und wie alle Blogs anfingen)? Rein aus Spaß und es gibt nur dann etwas zu lesen, wenn Du Lust hast etwas zu schreiben. Ist das „nur“ einmal im Monat, dann ist das eben so.

„Etwas überrascht hat mich der Einblick der Verpflichtungen; ich ging tatsächlich davon aus, dass Produkte durchaus aufgrund der Reichweite des Blogs zur Verfügung gestellt werden, aber es keine sponsered Posts mit expliziten Verpflichtungen sind.“

Hm, das war wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Die Verpflichtungen beziehen sich in dem Fall auf das Veröffentlichen eines Posts. Inhaltlich habe ich nie eine Einmischung akzeptiert.

Für mich geht das in Ordnung. Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht noch, wie Gabi Fastner (Sport/Gymnastik) es auf ihrem Blog regelt: eine freiwillige Unterstützung ab 2 € monatlich. Kommentarfunktion abzuschalten halte ich für nicht so gut, dadurch wird das ziemlich leblos (s.Beautyjagd). Ich hoffe, du findest eine für alle akzeptable Lösung!

Guten Morgen liebe Irit, ich mag deinen Blog sehr, weil ich hier auch schon einiges für mich mitnehmen konnte. Ich klicke ihn regelmäßig an, aber lese nicht alles. Makeup interessiert mich gar nicht, aber deine Pflegereviews mag ich und eben die Themen, die mich auch betreffen, z.B. Haare am Kinn :-)).
Dein Ansinnen und die Motivation für eine Paywall kann ich durchaus verstehen, aber ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob ich zahlen würde, weil eben bestimmte Dinge wie Reviews zu Lidschatten, Lippenstifte z.B. für mich uninteressant sind.
Ich bin da bei Sonja: eher weniger Posts, aber frei zugänglich.
Wie auch immer du dich entscheidest: herzlichen Dank für deine bisher geleistete Arbeit mit dem Blog, deinen tollen Reviews und dass du uns hast bei so vielem teilhaben lassen.
LG Anne

Hallo Irit,
das ist eine schwierige Frage. Positiv an einer Bezahlschranke fände ich grundsätzlich, dass entsprechende Menschen, die nur mal zum Provozieren Kommentare raushauen, wahrscheinlich nicht mehr dabei wären. Ist mir bei dir bisher nicht so aufgefallen, aber wer weiß.
Eindeutig negativ für mich ist die Tatsache, dass ich in ca. einem dutzend Blogs alles immer lese (ich bin kein Insta-Fan) und mich dann entsprechend meiner finanziellen Möglichkeiten für wenige entscheiden müsste.
Aber wie immer gilt, dein Blog, deine Regeln.
Ein schönes Wochenende
Edith

Ja, ich kann das nachvollziehen. Sogar sehr! Als ich nach 4 Jahren mit dem Bloggen aufgehört habe, war das so eine enorme Erleichterung! Es haben sich keine Produkte mehr gestapelt, ich hatte Zeit für Hobbys und meine Verspannungen waren plötzlich wie weggeblasen. Manchmal habe ich bei einer Neuentdeckung auch gedacht, das würde ich jetzt gerne teilen. Trotzdem habe ich meinen Entschluss nie bereut.
Bloggen ist gerade ein aussterbendes Phämomen, das stelle ich immer wieder fest. Alles verlagert sich auf Instagram, YouTube und irgendwelche ominösen Podcasts. Nicht meine Welt. Ich merke aber auch bei mir, dass ich immer weniger lese. Make Up und Co. interessieren mich einfach nicht mehr, meine Prioritäten liegen inzwischen auf anderen Dingen (Nachhaltigkeit, Minimalismus, etc.).
Ich will ganz ehrlich sein, ich hasse Paywalls. Und ich würde nicht dafür bezahlen.
LG Andrea

Hallo Irit,
Ganz schöne Zwickmühle ,in der du da steckst.
Grundsätzlich müsstest du ja erst mal entscheiden, ob du regelmäßig Beiträge schreiben möchtest.
Denn sonst kommt ein bezahlter Blog nicht in Frage.
Deine Ermüdung immer neue Produkte zu probieren, kann ich voll verstehen!
Hautpflege und Kosmetik sind dein Steckenpferd und man kann die Welt nicht jede Woche neu erfinden.
Wenn du meine Meinung hören möchtest, solltest du dich noch mal darauf besinnen, warum du überhaupt begonnen hast.
Schreibe, wenn du Lust hast!
Schreibe, wenn es sich lohnt !
Schreibe, worüber du willst!
Wenn dann mal länger nichts kommt, warte ich nur umso sehnsüchtiger auf was Neues von dir.
Natürlich würden mir regelmäßige Posts fehlen!!!!
Aber ich möchte lieber hier lesen, mit dem Wissen, dass du Spaß daran hast und nicht , weil ich bezahle, oder du dich dann dadurch verpflichtet fühlst, irgendwas zu schreiben.
Du hättest dann weiterhin alle Vorteile!
Die Möglichkeit neue Dinge zu probieren ,wenn du möchtest (und sie in dein Konzept passen) und Erfahrungen mit uns zu teilen.
Du solltest deinen Blog, den du so erfolgreich durch viel Arbeit aufgebaut hast , jetzt tatsächlich zu deinem Hobby machen!
Ohne Erwartungen der Leserschaft !
Nimm dir nur das Beste!
Aufhören ist keine Option!
Wozu? Mach einfach wie du möchtest!
Die administrativen Arbeiten bleiben natürlich.
An diesem Punkt der Entscheidung , mit deinem Hintergrund, bist du in der Lage dich auf deinen Lorbeeren etwas auszuruhen und zu machen was du willst!
Die bezahlte Variante würde dich nur noch mehr unter Druck setzen.
Natürlich wäre ich sofort dabei und würde jede Summe zahlen!😊
Ich denke da nur an dich!
Wenn ich an mich denken würde, möchte ich jeden Tag von dir lesen!
Ich habe dich kennen gelernt, ich möchte, dass du genau so bleibst wie du bist!
Frei , offen, ehrlich und interessiert!
Einfach eine tolle Frau!
Es ist eine gewisse Verbitterung in deinen Gedanken zu spüren.
Nach dem Motto, wenn ich schon schreibe, soll wenigstens was bei rum kommen .
Das war ja zu Beginn nie dein vorrangiges Ziel!
Ich kann das aber natürlich total nachvollziehen!
Du wirst die richtige Entscheidung treffen!
Du hast dich ja schon Wochen damit beschäftigt!
Ich bin nur froh über die Zusendung der Creme im September!!!!
Und natürlich schon gespannt was und wann du darüber berichtest!!!!
Da haben wir ja alle schon mal enormes Glück gehabt, dass du von dem Ende des Blogs auf jeden Fall Abstand nimmst!!
Egal wie es weiter geht, ich bin dabei !
Liebe Grüße Christina

Eure Gedanken spiegeln genau mein derzeitiges Gedanken-Hin-Und-Her wieder. Eine Überlegung ist auch, das Archiv (z.B. alle Posts, die älter als vier Wochen sind) hinter eine Paywall zu stecken.

Ich weiß es noch nicht, ich lese mir eure Meinungen durch und kaue noch ein bisschen auf dem Thema rum.

Liebe Irit,

Ich ging bisher ehrlich gesagt davon aus, dass Du Produkte auflagenfrei zugeschickt bekommst und auch keinen „Ertrag“ aus dem Blog ziehst.
Ich kann sehr gut verstehen, dass das super viel Zeit kostet, was Du tust und auch viel Arbeit bedeutet. Und ich weiß das auch sehr zu schätzen und freue mich immer auf Deine Posts.
Ich dachte allerdings, dass Du zu Deinem Vergnügen – und natürlich unserer großen Freude – dann schreibst was Du willst wann Du es willst. Ganz ohne Erwartungshaltung. Und um uns an Deiner (Gedanken-)Welt teilhaben zu lassen.
Ich lese Deine Postings auch, wenn Du nur alle paar Monate mal was schreibst und ich schätze vor allem auch die Community hier.
Ich finde z.B auch KKs Idee klasse regelmäßig einfach nur die Kommentarfunktion für Fragen und Diskussionen der Community zu öffnen. Ich kann nicht einschätzen, wie viel Arbeit das ist… (Falls Du das liest: Vielen Dank, KK!), aber vll wäre das für Dich – ggf in anderen Intervallen – auch ein Gedanke, wenn sich hier nicht sowieso schon dieselben Leute aufhalten wie beim KK, was ich wiederum nicht einzuschätzen vermag…

Ich sehe das wie einige andere hier auch: Klar sind ein paar Euro im Monat nicht viel, aber
1. lese ich sehr viele Blogs
2. sagst Du ja, Du willst weniger „Schreibdruck“ haben und das passt für mich überhaupt nicht zu bezahlten Posts bzw. monatlichen Beiträgen
und 3. – das hat gar nichts mit Dir oder Deinem tollen Blog zu tun – habe ich für mich PERSÖNLICH einmal vor Jahren die Entscheidung getroffen, diesen Trend aus allen möglichen Dingen Monatsabos zu kreieren nicht mit zu machen, nachdem man selbst ein bestimmtes von mir seit Jahren genutztes Computerprogramm nicht mehr einfach kaufen konnte, sondern nur noch besch* Monatsgebühren zahlen konnte. Ich nutze es übrigens nicht mehr. Das einzige mit monatlichen Raten in meinem Haushalt sind Handy, Strom und Internet… solche Dinge…

Ich fände es – wie ja auch schon andere gesagt haben – sehr schade, wenn Du nicht mehr bloggen würdest, aber monatliche Beiträge und ich sag es mal ganz hart: der Gedanke, dass es sich finanziell „lohnen muss“ fände ich sehr traurig.
Da ich laufende Kosten Deinerseits nicht einschätzen kann: wäre denn eine Art Spendenfunktion nicht besser, wenn Dir die Kosten für den Blog zu hoch werden?

Just my two cents…
Tu was auch immer für Dich richtig ist, liebe Irit.
Herzliche Grüße, Carina

Liebe Carina, ich hätte es nicht besser formulieren können und unterschreibe in allen Punkten.

Vor allem die Abneigung gegen Abos jeglicher Art kann ich nachvollziehen, da überlege ich dreimal, was für mich unverzichtbar ist und verzichte im Zweifelsfall eher.

LG Marie

die Abneigung gegen Abos kann ich verstehen, die habe ich nämlich auch. Die Idee war ein Monatsmodell oder wahlweise ein Jahresmodell (das dann natürlich günstiger ist).

Liebe Irit,

ich fands toll, wie Du durch Deine kleinen lakonischen Statusmeldungen mit uns in Kontakt geblieben bist — manchmal musste ich lachen, manchmal war ich voller Mitgefühl angesichts Deiner Verzweiflung und hätte Dich am liebsten angerufen: Komm, lösch alles. Weißes Blatt, mach was Neues!

Du sagst, Du würdest uns vermissen. Wir würden Dich vermissen. Und auch einander. Ich glaube, dass der KONTAKT untereinander, das Gefühl, im Austausch mit einer Gruppe kluger, schöner, starker, sehr unterschiedlicher, lebendiger Frauen zu sein, der Atem Deines Blogs ist.

Es geht nicht um Cremes oder Balkone oder Pasta oder Urlaube. Es geht ums (Mit)teilen. Du möchtest einfach nicht (mehr), dass dieses Vergnügen in irgendeine Art von Stress ausartet.

Dein Blog ist Dein Blog, weil genau Du ihn schreibst und genau wir ihn lesen. Es geht um uns. Um genau die Frauen, die wir sind.
DAS würden wir vermissen. Wir würden UNS vermissen.

Wie können wir einen neuen Raum betreten, das Vergnügen behalten und Deinen Stress reduzieren?

Ich weiß nicht, ob ich für diesen Raum bezahlen würde. Und ich schätze es, dass Du uns fragst… 🙂

Liebe Grüße an Dich,
an alle.

Ich bin ganz ehrlich, zahlen würde ich nicht und ich finde es auch immer befremdlich wenn jmd denkt, dass ich sein Hobby finanzieren soll. Was anderes ist es doch nicht oder verstehe ich das falsch? Du bist ja nicht die erste die mit dem Gedanken spielt, und ich hab das nie verstanden. Schreibe halt oder nicht, das ist doch dein Ding. Andere musizieren, oder malen etc und nehmen dadurch ja auch kein Geld ein obwohl sie Kosten haben.

Die Kaltmamsell reicht ihre Texte bei der VG Wort ein und bekommt dadurch einen Obolus zurück, evtl wäre das eine Alternative?

Hallo Irit,
ich habe bei dir meist still (und gerne) gelesen und betrachte mich nicht wirklich als Teil der Community. Ich habe vor Jahren (zu anderen Themen) gebloggt und kann deine Argumente sehr gut nachvollziehen. Es ist dein Blog und du sollst dich damit wohlfühlen.
Ich habe vor weiter vorbei zu schauen und lesen – wobei am meisten mochte ich deinen Humor und dein Schreibstil. Wenn man dafür zahlen muss – ist auch ok, solange ich mir es leisten kann. Und da mein Budget doch der Knackpunkt ist (ja, ich weiß, es geht um keine großen Beträge, aber es gibt tastächlich unterschiedliche Einkommenssituationen) – wenn eine Spontanzahlung statt Abo möglich wäre, würde ich das begrüßen.
Viele Grüße

Ich muss doch noch was dazu schreiben, was mich grundsätzlich sehr beschäftigt und was mir (wie üblich) später eingefallen ist. Es geht um generelle Bereitschaft für Internetinhalte zu bezahlen, die tatsächlich sich sehr in Grenzen hält – ich selbst bin ich davon nicht ausgenommen (lese z.B. viel bei Wikipedia, aber nie gespendet – es gibt viele weitere Beispiele, leider). Es ist eine seltsame Schieflage entstanden, denn für Druckerzeugnisse zahlt man am Kiosk ohne darüber nachzudenken (und die Inhalte sind das Geld auch oft nicht Wert) … Wie gesagt – ich gehöre auch dazu und hadere da massiv mit mir selbst.

Liebe Irit, ich bin auch eine meist stille Leserin und mag deinen Blog sehr gerne. Hier herrscht ein ganz toller Umgangston, die Kommentare sind spannend und ich liebe deine Produktreviews (vor allem Cremes, Bodylotion, Augenpflege). Obwohl das meiste für mich nicht in Frage kommt auf Grund mancher Inhaltsstoffe oder auch Preise. Aber ich bin mir durchaus bewusst, das du viel Zeit und auch Geld investierst, um uns an den Ergebnissen teilhaben zu lassen und somit auch vor Fehlkäufen zu bewahren. Eine Abschaltung der Kommentarfunktion wäre in meinen Augen fatal. Siehe Beautyjagd, wie hier schon als Beispiel genannt wurde. Nach der Abschaltung der Kommentarfunktion überfliege ich den Blog nur noch und manches lese ich gar nicht mehr. Ich vermisse den Austausch und kann auch nichts nachfragen…das war früher soooo spannend auf dem Blog. Auch wenn ich die Argumente für die Abschaltung damals total nachvollziehen konnte. Aber für mich war das nicht mehr „mein Beautyjagd“-Blog.
Ich bin immer bereit, etwas zu zahlen. Allerdings interessiert mich weder Make Up, noch AHA, BHA… Da weiß ich jetzt noch nicht genau, ob ich dann aussteigen würde.
Lass dir Zeit mit deinen Entscheidungen. Dein Blog, deine Regeln. Nichts ist in Stein gemeißelt und vielleicht findest du den für dich richtigen Weg. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende. Liebe Grüße, Kathrin

Also eine Abschaltung der Kommentarfunktion kommt nicht in Frage, ich fand das auch doof (schließlich interessiert mich eure Meinung) und außerdem hatte ich hier in zehn Jahren genau zwei „faule Eier“, die ich dann schlicht gesperrt habe.

Ich glaube, Joanna hat den Punkt in ihrem zweiten Kommentar genau getroffen. Niemand mag etwas im Internet bezahlen. Also weichen Blogger (und andere) auf Kooperationen mit Firmen aus. Ich auch. Und das möchte ich nicht mehr. Ich glaube, dass dieses Modell sterben wird.

Zu VG Wort: ja, da bin ich auch. Es gibt da allerdings einen kleinen Haken: damit man einen Beitrag melden kann, muss er mind. 1500 Aufrufe von unterschiedlichen deutschen IP-Adressen haben. Das traf bei mir im letzten Jahr auf eine zweistellige Anzahl zu. Die zählen sehr genau. Und heißt: weniger bloggen, weniger Zugriffe und vergiß VG Wort.

Was ich auch immer erstaunlich finde: ich kann mir eine Creme kaufen, ausprobieren und es dann schlicht für mich behalten. Oder ich recherchiere die Inhaltsstoffe, mache Fotos, schreibe einen geordneten Beitrag mit allen wichtigen Informationen und investiere mind. einen halben Arbeitstag.

Würdet ihr das einfach so und andauernd machen? NATÜRLICH möchte ich damit Geld verdienen, ich bin doch nicht bescheuert.

Liebe Irit, erstmal nur ein kurzes Statement, da ich echt schockiert bin. Du gehörst halt zu meinem Leben! Aber ich verstehe dich vollkommen ! Du musst machen, was du willst und was für dich gut ist und dir Spaß macht. Falls du weitermachst, egal wie, würde ich auch gerne dafür zahlen.
Liebe Grüße aus dem kalten Hamburg
Deine Sabine

Liebe Irit,

wir sprachen ja schon darüber: Wie gut, dass du dich nun doch anders entschieden hast! Ich bin wirklich froh.

Was mich irritiert ist folgende Denke: Warum werden (Internet-)Hobbys immer gleichsetzt mit „ist kostenlos“? Erstens: Definiere Hobby! Zweitens: Ich kenne Menschen, die stricken hobbymäßig und verkaufen ihre Werke dann. Darüber wundert sich niemand. Wenn aber jemand aus Freude am Schreiben und Veröffentlichen mit dem Bloggen angefangen hat (niemand beginnt als professioneller Blogger!), dann muss es auf Lebzeit kostenlos bleiben?! Warum?

Liebe Grüße,

Susi.

Sorry, darauf muss ich jetzt kurz antworten. Die Antwort ist: Weil das keine Auftragsarbeit ist. Wenn Irit über eine Creme schreibt, dann nicht, weil ich sie darum gebeten habe, so dass ich gewissermaßen eine Dienstleistung erbringt. Daher teile ich nicht einfach so die Ansicht, dass Leser für solche Beiträge zahlen müssen.

Trotzdem verstehe ich die Überlegungen, vl. doch irgendwie Geld über den Blog zu verdienen. Aber ich bin mir ehrlich recht sicher, dass ich nicht dafür zahlen würde, obwohl ich den Blog hier sehr gerne mag.

Ich denke, da ist der Unterschied, dass ich auswähle, für was genau ich zahle.
Dann müsstest Du analog den Beitrag erst schreiben und lesen kann man, wenn bezahlt.

Wenn ich monatlich oder jährlich für etwas zahle oder auch ein Abo, weiß ich ja nicht, was ich dafür im Gegenzug bekomme. Das ist auch der Grund, warum ich keine Boxen abonniere, kein Allure Abo mehr habe.

Ja, ganz genau, Hopi hat den Punkt sehr gut getroffen. Vl. wäre tatsächlich eine freiwillige Spendeneinrichtung eine gute Lösung? Ich kenne das z.B. von skincareinspirations. Da kann man über PayPal die Autorin quasi auf einen Kaffee einladen, wenn man möchte. Ich mache das manchmal, wenn ich aus einem Beitrag wirklich etwas für mich wichtiges gelernt habe. Das finde ich persönlich eine schöne Lösung.

Hallo Irit, ich bin immer nur stille Mitleserin und habe lange überlegt, ob ich jetzt überhaupt schreiben „darf“ 😉 aber ich schreibe jetzt einfach mal, was mir durch den Kopf geht.

Es gibt ja schon seit Jahren die Tendenz, dass Blogger sagen, sie können das nicht mehr alles umsonst machen und gute Arbeit wolle eben auch bezahlt sein. Wird ja auch oft als Erklärung für bezahlte Kooperationen genannt. Ich verstehe diese Sichtweise auch.

Allerdings stelle ich auch fest, dass ich wohl gar nicht die übliche Blogleserin bin. Ich habe gar keine „Erwartungen“ an einen Blog, dass bestimmter Content geliefert werden muss. Ich freue mich total, wenn auf meinen Lieblingsblogs gepostet wird, aber wenn nicht bzw. nur selten, ist es auch ok. Ich sehe einen Blog nicht als Magazin, das mich bespassen soll, sondern wie früher als eine Art öffentliches Tagebuch des Bloggers, der gerade Lust hat, etwas aus seinem Leben zu teilen.

Ich lese auch nur noch ein paar Blogs, bei denen ich eben das Gefühl habe, dass sie irgendwie persönlich sind und es nicht um shiny-schicken Content geht.

Daher würde ich vermutlich auch nicht bezahlen, sondern würde dann eher auf den Blog verzichten. (Wobei jedem Blogger die Einrichtung einer Paywall natürlich unbenommen ist!)

Ich sehe das aber gar nicht als „Umsonst-Mentalität“, sondern ich sehe Blogs immer noch ganz naiv wie früher als bunte Treffpunkte im Internet, bei denen der eine Spaß daran hat, etwas mitzuteilen, und der andere es gerne liest. Wie früher in den zahlreichen Foren, die ja auch aussterben.

Wenn bestimmter Content zu viel Arbeit ist und für den Bloggenden eher eine Belastung, stimmt diese Balance so natürlich nicht mehr. Die Frage ist aber tatsächlich: was erwarten die Leser eigentlich? Geht es wirklich um tief recherchierten Inhalt, oder geht es eher um Erfahrungsaustausch?

Das sagt jetzt ausgerechnet eine, die nur immer still mitliest 🙂 aber tatsächlich geht es mir so wie Iridia geschrieben hat, Dein Blog gibt der Seele Nahrung, weil hier so ein ruhiger und respektvoller Ton herrscht.

Es kann aber auch gut sein, dass ich da schon zu sehr Internet-Fossil bin, und man mit so einer Herangehensweise vielleicht auch tatsächlich nicht über ein paar Klicks hinaus kommt.

Es ist eine interessante Frage alles in allem, ein Richtig oder Falsch oder einen Königsweg gibt es vermutlich gar nicht.

Liebe Grüße
Lilly

Liebe Irit, Ich bin nicht die fleissige Kommentatorin hier aber ich lese Dich schon sehr lange und gerne. Deine Meinung ist hochgeschätzt und ich habe das ein oder andere Schätzchen durch dich entdeckt. Schon oft habe ich etwas gekauft, weil es von Dir empfohlen wurde. Gerne nutze ich Deine Afiiliate Links dazu. Du steckst nun wirklich in einem Dilemma und ich verstehe Dich gut. Have your cake and eat it too funktioniert aber leider nicht. Kürzer treten/nur bloggen wenn man Lust dazu hat und monatlicher Beitrag passt für mich irgendwie nicht zusammen. Wenn ich monatlich für etwas bezahle erwarte ich auch eine entsprechende, möglichst konstantbleibende Leistung. Bei einer Spendenfunktion auf der Seite oder einem jährlichen Go fund me um die Unkosten zu decken erwarte ich das z.B. nicht. Bei letzterem erwarte ich aber eine gewisse Transparenz, siehe z.B. Netzpolitik.org, die genau die Kosten/Erträge aufschlüsseln. Ich glaube Du solltest Dir einfach Zeit lassen um herauszufinden was Du wirklich willst. Und dann die dazu passende Lösung entwickeln. Vielleicht macht es auch Sinn jemanden mit an Bord zu nehmen um sich die Arbeit (Beiträge schreiben oder Kommentare freigeben) zu teilen. Oder zusammen etwas ganz neues zu entwickeln. Vielleicht aber auch einen Pilotversuch für einen bestimmten Zeitraum zu machen. Ich bin gespannt was die Zukunft bringt. Für heute erstmal vielen Dank für all die Jahre, die Du schon für uns geblogtt hast.

Liebe Irit, dein Beitrag und auch die Kommentare machen mir wieder einmal bewusst, für wie selbstverständlich man kostenlose Inhalte im Internet hält. Es ist ja keine böse Absicht, aber man macht sich einfach kaum noch Gedanken darüber, weil es so selbstverständlich geworden zu sein scheint. Das lässt mich durchaus umdenken. Ich wäre sehr wohl bereit, ein paar Euro, entweder im Monats- oder JahresAbo zu bezahlen. Es wäre jammerschade, wenn du nun aufgeben würdest.
denn ich finde es absolut nicht selbstverständlich, wie viel Blut und Wasser du im Laufe der Jahre schon in diesem Blog gesteckt hast. Es wäre jammerschade, wenn du nun aufgeben würdest.

Was ich eigentlich sagen möchte: ich bleibe dir auf jeden Fall treu, egal, was für eine Variante du wählst.

Hallo Irit,
Hallo zusammen,

ich würde nicht zahlen, um zu lesen. Mich interessiert aber auch weniger die Aufbereitung, als der Austausch.
Ich kaufe aber auch nichts wegen einer Empfehlung oder weil es sich gut vorgestellt anhört, sondern nehme es, wenn, als Anlass, mich darüber zu informieren oder aber viele verschiedene Reviews zu lesen und da kommt der Krux: da interessieren mich vorrangig die, die nicht gesponsert sind oder wo das Produkt selbst gekauft ist. Das war ja das, was mich damals schon umgetrieben hat, würde ich das Produkt auch mit meinem Geld kaufen bzw. nachkaufen.

Ich denke aber, wenn man etwas nicht mehr vollumfänglich gerne macht bzw. etwas den Wechsel von Hobby zu Arbeit vollzogen hat, dann würde ich mich eher trennen, als halbherzig über Monetarisierungsmöglichkeiten nachzudenken. Halbherzig meine ich nicht böse, ich finde nur, man merkt, dass die Luft raus ist. Und das finde ich ganz normal, nach all der Zeit und gerade bei all den Dingen, die sich Leben nennen.

Da sei mich kennst, bin ich mir sicher, dass Du verstehst was und wie ich es meine :).

Du bist übrigens der einzige Blog, den ich noch lese und wo ich schreibe.
Von all den Anderen (vorwiegend Amerikaner), die ich früher gerne gelesen habe oder auch über YouTube geschaut habe, bin ich nur noch angewidert: Kommerz, Kommerz, Kommerz. Jeden Tag was anderes. Vor Corona konnte ich noch darüber hinwegsehen aber inzwischen finde ich es irgendwo zwischen lächerlich (ich tu das nur für euch, damit ihr etwas Ablenkung habt) bis „pervers“. Ich habe mich dem sehr bewusst entzogen, weil ich das einfach nicht mehr durch Klicks unterstützen möchte. Natürlich musste ich mich auch selbst mal ordentlich einnorden. Und nein, ich werde nie Purist werden aber ich habe wieder gelernt, zu feiern, was ich habe und kaufe.

Richtig ungewohnt, mal wieder Romane zu schreiben *lol*

Viele Grüße
Hopi

Liebe Irit,
ich bin seit Ende 2015/2016 Leserin deines Blogs, meistens still, aber immer interessiert und dabei. Mittlerweile gehört die Lektüre deines (und KKs) Blogs zu meinem morgendlichen Ritual beim ersten Kaffee. Ich habe schon häufig gedacht, wie dankbar ich bin, dass du/ihr euch diese Arbeit machen und mit anderen teilen möchtet. Insofern kann ich gut nachvollziehen, dass das zuviel werden kann oder anders honoriert werden soll.
Aber: Ich werde auch ganz wehmütig! Ich habe viele Bücher erst nach deinen Rezensionen gelesen, meine Haut verbessern können, mich endlich (mit über 40) an roten Lippenstift getraut, über Minimalismus, Handtaschen, Altern und „wie will ich leben“ nachgedacht, Rezepte nachgekocht und den schönen Austausch hier genossen – das würde ich alles schrecklich vermissen!!
Natürlich wünsche ich dir, dass du die für dich richtige Lösung findest!! bezahlschranke oder weniger regelmäßig schreiben- ich wäre weiterhin dabei. Und dennoch machen mich Veränderungen in lieb gewonnenen Dingen und Gewohnheiten immer etwas melancholisch… herzliche Grüße, Nadine

Liebe Irit, Hauptsache weitermachen, wenn möglich, bitte! Wenn irgendwie zeitlich sinnvoll machbar natürlich.

Ich lese ohnehin nur zwei Blogs, KK und Deinen, und sie bereiten mir Freude.
Für etwas, das mir Freude bereitet, zahle ich natürlich auch. Dafür hatte ich ja die Zeit, Deinen Blog lange kennenzulernen und das zu wissen. Wenn man schnell kündigen kann, verliert man ja zudem nichts. Also monats – bzw Jahresweise, je nach Zahlung.

Sehr vernünftige und mir naheliegende Einstellung, selbst dieser Blog ist interessant!

Liebe Irit
Ich würde auch nicht zahlen wollen. Nicht weil ich finde, dass ein Blog nicht honoriert werden sollte, sondern weil ich denke, dass Dich das mehr unter Druck setzen würde abzuliefern.
Wenn man zahlt, und sei es noch so wenig, erwartet man zwangsläufig mehr. Deshalb fände ich einen Betrag auf Spendenbasis einen guten Kompromiss. Ausserdem würde die Bezahlschranke wahrscheinlich die ganze Vielfalt der Kommentierenden verändern. Aber egal wie Du Dich entscheidest, nichts bleibt ewig gleich.
Liebe Grüsse Nimitta

„ Ausserdem würde die Bezahlschranke wahrscheinlich die ganze Vielfalt der Kommentierenden verändern. “

Würde es vermutlich, wie wir schon an den Kommentaren sehen. Einige, auf deren Kommentare ich mich immer freue, wollen das nicht bezahlen. Ich werte das überhaupt nicht, aber trotz Bezahlung wird das dann weniger. Den Spendenbutton fände ich auch gut, das fehlt mir überhaupt bei dem Blogs, die ich zwar lese, aber selber nicht sehr aktiv schreibe. Ich fände auch aus Sicht der Leser gut, sich hier revanchieren zu dürfen, was bisher ja nicht mal möglich ist. Nur mal so als Gedanke.

Liebe Irit,
schön, dass Du wieder da bist!!
Ich bezahle lieber für einen ehrlichen Blog, als dass ich mir bezahlte Werbung durchlese. Genau das macht Dich und den Konsumkaiser aus. Ich lese eigentlich nur bei Euch.
Andere Blogger lassen sich sehr gut bezahlen, aber liefern dafür keine so ehrlichen Informationen wie ihr. Ich finde es fair für eure Arbeit zu bezahlen. Ob das mit dem Spenden so klappt kann ich mir nicht vorstellen.
Ganz liebe Grüße,
Susanne

Liebe Irit,
ich kommentiere zwar nicht so viel aber ich bin dir dankbar für diesen tollen Blog, ohne hätte ich nicht so eine tolle Haut, deine Rezeptinspirationen sind klasse, Farbideen, Buchclub usw…
Ich hab dich sehr vermisst!
Ich wäre bereit was zu bezahlen bei dir und bei KK.
Wie wärs denn mit Gastbeiträgen? Seinerzeit hatte Dinah beim KK einige Beiträge.. vllt brauchst du einfach eine Auszeit, du hast einen sehr fordernden Job und man wird mit jedem Jahr weniger belastbar. Sich sortieren und schauen wie es dir dabei geht?
Egal wie du dich entscheidest.
Du bist toll.
Ganz liebe Grüße

Liebe Jule,
Den Gedanken von Gastbeiträgen finde ich klasse um „Schreibdruck“ rauszunehmen, da stellt sich nur die Frage, ob sich jemand findet und ob Irit denjenigen hier schreiben lassen möchte.
LG Carina

Ich habe diesen Blog nie als kommerziell empfunden, aber er ist es wohl, schade. Dann bist du auch nur einer der vielen Influencer. Verstehen tue ich nicht: Wenn die Luft raus ist, man Feierabend und Wochenende haben möchte und deshalb keinen Blog mehr führen, ok. Wenn man aber von den Lesern Geld bekommt, dann ist die Luft wieder da und man verzichtet gern auf die Freizeit. hmmmm
Internet ist nicht kostenlos, ich bezahle dafür, dass ich es nutzen kann. Um einen Blog lesen zu können, dafür würde ich nicht bezahlen.
Ja, Beautyjagd, wurde schon erwähnt, war mal der erste Blog, den ich regelmäßig besucht habe und als die Kommentarfunktion abgeschaltet wurde, war es dort uninteressant. Supertwins folgten dann, aber als mir bewusst wurde, wie langweilig dort kommentiert wurde, blieb ich auch dort fern. Vor einiger Zeit bin ich hier gelandet …

was ist denn schade am Geld verdienen?? Das würde mich jetzt wirklich mal interessieren. Es wird ständig über Altersarmut bei Frauen geklagt, Gender Pay Gap und so weiter. Und wenn man dann Geld verdient, ist es auch nicht richtig.

Und abgesehen davon: du hast nicht gemerkt, dass dieser Blog kommerziell ist. Und zwar aus gutem Grund, ich bin nicht käuflich. Ich war und bin sehr stolz darauf, dass ich es geschafft habe, mich für meine Meinung bezahlen zu lassen. Das muss man erstmal hinbekommen.

Hallo Irit!
Ich lese gern auf Deinem Blog! Mir war immer klar, daß Du dafür auch monetär entlohnt bist, daß dieser mehr als weniger kommerziell ist. Wohl nicht ausreichend um weiter machen zu wollen, auch wenn Du es geschafft hast, es hin – zu – kommen. Da bleibt wohl nur: Love it or leave it. Egal aus welchen Gründen, auch wirtschaftlichen Gründen

Liebe Irit, ich lese deinen Blog seit einigen Jahren und habe einiges davon in meine Routine integriert (ohne dich hätte ich Velo oder Beyer& S gar nicht kennengelernt).
Ich würde sicherlich für deine Artikel etwas zahlen (ich zahle auch für mein Tageszeitungsabonnement) – aber das löst doch dein Dilemma nicht – eher im Gegenteil, dann ist doch die Erwartung an dich und den Blog noch höher…
Ich habe mich immer schon gewundert, welchen Aufwand neben deinem Vollzeitjob (inklusive Reisen) und Kindern Du für den Blog betrieben hast. Toll für mich und die anderen – aufwändig für dich. Ich würde mich freuen, wenn du dabei bleibst und vielleicht nur ab und zu etwas schreibst.

Du bist der einzige Blog, den ich überhaupt lese – und würde dich dann doch vermissen.

ich würde auf keinen Fall bezahlen.
finde, dass seit Janne und die Gastautoren Hopi, Zebra und andere nicht mehr schreiben hat der Blog an Vielfalt verloren.

Du schreibst über Pflege und Makeup und von Deinen Projekten z.b. deinem Minimialismusprojekt , deiner Wohnung usw.
Daran kannst du die Leser teilhaben, aber ob das ein Abonnement wert ist, liegt im Auge des Betrachters. Für mich ist es das definitiv nicht.

So meine Lieben: danke für alle eure Kommentare.

Nachdem es nun raus war (ich trage ja mein Herz gerne auf der Zunge), habe ich weitergedacht, nebenher drei Blogposts geschrieben und mit dem tollen Mann diskutiert und mit Iridia Whatsapp geschrieben.

Ich kann immer noch nicht genau den Finger darauf legen, aber mein Druck ist weniger das Posten (denn ich schreibe nach wie vor gerne), sondern Beiträge zu bestimmten Themen zu machen. Ich glaube, da ist mein Störgefühl, dass sich immer mehr aufgebaut hat. Und das raubt mir auch die Zeit, geplante Dinge brauchen einfach mehr Zeit und Kraft als spontan meine Meinung loszulassen. Ist das irgendwie verständlich???

Also gefühlsmäßig verstehe ich das voll und ganz – Erwartungsdruck ist immer anstrengend. Was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist, woher er hier mit Deinem Blog kommt. Vl. habe ich nicht genug Einsichten hinter die Kulissen, aber ich dachte, Du schreibst generell über das, was Dich interessiert und was Dir gefällt. Eine andere Kommentatorin weiter oben hat das für mich schön formuliert: Sie (und ich) dachten, Du führst hier quasi ein öffentliches Beauty-Tagebuch. In dem sicherlich viel Arbeit steckt, klar, aber das eben, weil es Dir Spaß macht. Und auf Basis dieser Annahme verstehe ich weder, dass Du besonderen Druck hast, noch, dass Du hiermit Geld verdienen musst. Aber vl. liege ich mit dieser Annahme auch einfach komplett falsch, und dieser Blog ist – zumindest nicht nur – Dein Hobby. Ich bin inzwischen verwirrt, was das hier eigentlich ist …

Ich versuche mal Klarheit reinzubringen. Es ist in der Tat eine Art öffentliches Tagebuch. Und natürlich mache ich das, weil es Spaß macht.

Der Druck ist in meinem Kopf, weil ich eben auch Veröffentlichungstermine abspreche usw. ist vermutlich auch meistens Quatsch, aber ich bin halt ein pflichtbewusster Mensch.

Ich MUSS hier auch kein Geld verdienen, ich möchte es. Was ist daran verwirrend?

Ich habe es oben schon geschrieben: ich habe es geschafft, mich für meine Meinung bezahlen zu lassen. Betonung auf meine Meinung. An den Aktionen, die dann in wellen über das Internet schwappen wie gerade Skinceuticals beteilige ich mich grundsätzlich nicht.

Und nun werde ich ausprobieren, ob es andere Geschäftsmodelle gibt. Und ja, das hier ist ein Geschäft. Ich konnte noch nie verstehen, warum man unbedingt kein Geld verdienen soll mit Dingen, die einem Spaß machen. Als wenn es dann weniger wert wäre.

Danke für die Erklärung Irit. Vl. ist das dann ein Fall von „having one’s cake and eating it too“. Du willst zwei Sachen: 1) keinen Stress mit dem Blog haben, und 2) damit Geld verdienen. Da Du, wie Du selbst sagst, nicht unbedingt Geld mit dem Blog verdienen musst, kommt es mir naheliegend vor, auf das Geld zu verzichten, weil Du Dir dann auch keinen Stress einhandeln musst. Denn wenn Du Geld damit verdienen willst, handelst Du Dir wahrscheinlich Verpflichtungen ein. Mmh, ich hab ja weiter oben schon (genauso wie andere) eine freiwillige Spendenoption auf der Website vorgeschlagen – das kommt mir grade wie die einzig machbare Lösung vor, wie Du irgendwie beides haben kannst. Aber vl. bedeutet das weniger Geld, als Du gerne hättest.

Liebe Irit,
ich hoffe sehr, dass Du für Dich eine passende Lösung findest und mit ihr gut leben kannst. Ich meine damit: emotional und finanziell. Es macht mir Spaß bei Dir und KK zu lesen und natürlich auch die vielen aufschlussreichen Kommentare. EURE Blogs erscheinen mir ehrlich und waren und sind für mich oft sehr wertvoll.
Meine Routine steht auch zu 90% und ich brauche auch bei der dekorativen Kosmetik eher wenig. Trotzdem bereitet es mir Freude, z.B Deine Augenmakeup – Kreationen zu bewundern!
Ich ziehe meinen Hut vor Deinem Arbeitsaufwand und bedanke mich dafür!
Gerne gehe ich den Weg mit Dir weiter!
Liebe Grüße

Hallo Irit,
Ich habe deinen Blog immer gerne gelesen und vieles an Anregungen gefunden.
Nachdem ich mich über mehrere Jahre intensiv mit Hautpflege auseinandergesetzt habe, ist bei mir der Druck, neue Produkte auszuprobieren, sehr stark gefallen, ich würde sogar sagen, ich habe meine Produkte gefunden. Auch haben sich in meinem Leben sehr viele neue Interessen gebildet. Hautpflege hat nicht mehr die Priorität wie noch vor drei Jahren, stattdessen lese ich viel zu anderen Themen.
Ebenso habe ich letztes Jahr nach über 20 Jahren das Tanzen aufgegeben. Erst eher aus Frust über einige Tanzkolleginnen, stelle ich jetzt nach dem Jahr Pause fest, dass es mir überhaupt nicht fehlt, im Gegenteil, ich freue mich über die gewonnene Zeit für andere Dinge. Im Tanzen hätte ich nichts mehr erreichen können, Alles was für mich persönlich erreichbar war, habe ich auch erreicht. Ab einem gewissen Punkt war es nur noch Wiederholung, keine Perspektive mehr.
Ich könnte mir vorstellen, dass du auch an diesem Punkt angekommen bist. Wir alle entwickeln uns weiter, Neues kommt, und um dafür Platz zu machen, muss man Altes aufgeben. Ich hätte volles Verständnis dafür, wenn du das Bloggen reduzieren oder sogar ganz damit aufhören würdest.

Guten Morgen an alle, aus der Diskussion nehme ich zwei Sachen mit. 1. Ich habe mich noch nicht sortiert, mal sehen. 2. ich weiß wieder, warum dieser Blog anders ist. Kein einziger blöder oder giftiger Kommentar, sondern wir reden zusammen.

Ich halte euch auf dem Laufenden, was so passiert

Hallo, Irit,
seit einigen Jahren lese ich Deine Forschungsberichte und Texte und gehe nun erstmalig aus der Deckung.
Während ich Deinen Textentwurf zur Veröffentlichung am 31.12. las, dachte ich: Chapeau, die Frau hat Eier! Vielen Dank dafür, dass Du uns – die Lesenden – an Deinem Prozess teilhaben lässt!
Was mir am deutlichsten auffällt: Aus Deinem offenen Bekenntnis, ein wenig die Leidenschaft für das Sujet verloren zu haben und persönliche Themen im Privaten belassen zu wollen, wurde eine Diskussion darüber, ob Blogbeiträge Geld kosten und Bloggende Geld verdienen dürfen…Das finde ich schade, weil dadurch Deine Beweggründe etwas in den Hintergrund gerückt sind – und um die ging es doch eingangs.
Wenn ich dann noch den enormen Arbeitsaufwand erkenne, den Dein Blog macht, verstehe ich Dich um so mehr! Es hat mich direkt für Dich gefreut, dass Du neben Anderem auch Erleichterung verspürt hattest.
Welches Modell Du auch entwickeln wirst, es sollte eine Art Ausgleich für Deine „fachliche Arbeit“ beinhalten, da schließe ich mich der Susanne von gestern Nachmittag an. Die aktuellen Testergebnisse bei Stiftung Warentest kosten schließlich auch eine Gebühr! Oder Du machst hier erstmal eine Pause und lässt den Blog in Deinem Vorruhestand wieder aufleben…
Liebe Grüße von Susanne R.

Wie so viele andere hier – auch ich bin ein stiller Genießer dieses Blogs. Dafür sehr regelmäßig. Und ich finde ihn toll! Ganz grundsätzlich: ich bin der Meinung – Qualität hat ihren Preis. Oder – you get what you pay. Sicher gibt es Ausnahmen. Wenn Du einen wie auch immer gearteten Obolus für das Lesen verlangst, empfinde ich das als mehr als gerechtfertigt. Das Ganze kostet Deine Zeit und Deine Nerven. Dafür habe ich schon jede Menge Nutzen aus Deinen Informationen bzw. denen der zahlreichen fleißigen Mitschreiberinnen gewonnen. Danke dafür! Ich hoffe sehr, Du bleibst – in welcher Form auf immer… Pienne

Also ich bin schon seit Anfang an dabei und habe den Großteil meines Beauty Wissens aus deinem Blog bezogen. Mittlerweile ist es auch der einzige Blog, den ich noch regelmäßig lese. Ich bin auch kein Freund von Abo-Modellen, ich würde aber bezahlen, du sollst ja schließlich noch zu deinem Ferienhaus in der Provence kommen
😊. Freiwillige Spende finde ich aber auch irgendwie besser. Und ich finde es auch völlig richtig, Geld verdienen zu wollen, wenn man Leistungen erbringen, auch wenn sie freiwillig sind.
Wobei die Kommentarfunktion ein wirklich wichtiger Punkt ist, der Ton hier gefällt mir einfach gut.
Liebe Grüße an alle

Liebe Irit,
Ich bin mal wieder spät dran, das Gespräch läuft ja schon eine Weile, da noch wollte ich auch meinen Senf dazu geben.
Ich kann dich absolut verstehen. Ab und an spiele ich mit dem Gedanken, auch einen kleinen Blog zu eröffnen. Dann merke ich, wie viel Hirnarbeit meine kleinen Storys bei WhatsApp beinhalten, dabei bin ich weder besonders toll, noch sehr originell und habe schon gar nicht schöne ästhetischen Bilder, weil ich es einfach nicht kann. Und dennoch ist es manchmal anstrengend und ich bin froh, dass es meine Spielerei und nicht ein Job ist. Und dass mich nicht irgendwelche fremden Menschen beurteilen, wäre mir zu viel. Also, habe ich auch keinen Blog.
Ich würde dich tatsächlich vermissen. Dabei streife ich die Reviews, lese vielmehr die Berichte aus dem Leben, Rezepte und Buchseiten. Ich finde die Atmosphäre schön und freue mich, wenn ich dich besuchen kann. Ich lese tatsächlich nur dich, den KK und einen russischen Kosmetikblog. Der Rest ist optional, wenn es mir ganz langweilig ist. Die Beautyjagd habe ich auch verlassen, als die Kommentare abgeschafft wurden, da fehlte mir die Stimmung und die Spannung.
Also. Für euch würde ich zählen. Solange es mir gefällt und ein wenig länger. Sollten wir uns auseinander leben, würde ich weiter ziehen. So gehe ich auch zum Konzert, ohne zu wissen, was mich da erwartet, aber ich kenne ja grob die Musik. Das ist der Vertrauensanteil meinerseits. Man könnte den Künstler auch spielen lassen und dann schauen, ob ich ihm Geld dafür zahle. Wäre aber komisch. Und wir alle hätten manchmal nix zu essen.
Es geht um die Wertschätzung der Arbeit. Und ich finde die Haltung befremdlich, dass da jemand meinte, man habe dich auch nicht beauftragt. Man muss es aber auch nicht lesen, oder?
Hör auf dein Herz. Nimm dir Zeit. Und du wirst deinen Weg finden. Und wenn es nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast, kann man es ja immer noch umentscheiden.

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