Re-Read: Kerstin Gier Mütter-Mafia

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In diesem Jahr habe ich (zumindest bisher) nur wenige Bücher gelesen. Ich kann nicht genau sagen, warum – weil sich die interessanten Sachen neben meinem Bett stapeln. Vermutlich weil ich dieses Jahr sehr sehr viel arbeite mit einem deutlich vergrößerten Verantwortungsbereich – da ist meine Aufmerksamkeitsspanne abends im Bett eher kurz. Eher die Länge von Blog- oder Zeitschriftenartikeln.

Aber am langen Himmelfahrtswochenende wollte ich einfach mal etwas schönes, leichtes, lustiges. Eintauchen in eine andere Welt. Aber bitte nicht zu seicht.

Da fiel mir die Müttermafia ein.

Ich habe die Bücher vor über zehn Jahren gelesen, das erste erschien ja schon 2005.

Was soll ich sagen: es war wieder genauso schön wie beim ersten Mal. Diese Frauentruppe ist einfach klasse. Natürlich ist alles ein bisschen zu schön um wahr zu sein. Und natürlich sind alle Figuren ein bisschen ZU überzeichnet. Die naive Constanze, die esoterische Freundin Trudi, die superschlaue Nachbarin Mimi und die herzliche neue Freundin Anne. Die vier Frauen sind ein Supertrupp. Plus die diversen Kinder, bei denen ich immer schmunzeln muss. So manche Situation kommt mir doch SEHR bekannt vor.

Ich bin mir nicht mehr sicher, wie ich damals auf das erste Buch kam, aber ich glaube, es war eine Empfehlung von Janne. Auf jeden Fall hatte ich eine wunderbare Zeit mit den ersten drei Bänden (Mütter-Mafia, Die Patin und Gegensätze ziehen sich aus) plus den angelehnten Band „In Wahrheit wird viel mehr gelogen“. Der eigentliche vierte Band ist nicht so ganz mein Ding.

Kennt ihr das: eintauchen in eine andere, fröhliche Welt und einfach ein paar Stunden vergnügt sein?

Wer mag, findet auf dem Blog übrigens noch mehr Beiträge zu den Büchern von Kerstin Gier. Sehr empfehlenswert ist auch die Silber-Reihe.

5 Kommentare

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Kenn ich, Irit. Geht mir zur Zeit aber nur mit Filmen so. Um romantische Komödien hab ich immer einen riesen Bogen gemacht — gerade kann ich nicht genug davon bekommen. Das hat sicher etwas mit dem Gleichgewicht zu tun, das unser Gehirn fordert. Wenn die Realität gerade ziemlich anstrengend ist, brauchen wir „fluffige Erholungsräume“ in der Fiktion. Wenn ich richtig, richtig doll gestresst bin, gehn nur Tierfilme… 😉

ich lese seit Corona viel mehr, eigentlich jeden Abend, da die anderen Entspannungsaktivitäten bis vor kürzem weggefallen sind. Auch lese ich einige Bücher nochmals, gerade zwei Biografien.

Ich lese gerade in einem wilden Lesewechsel: von Sachbüchern zu Thrillern, retour über einen sexy Liebesroman und gerade einen Reisebericht von 1930 „Expeditionen eines englischen Gentleman“. Sehr trocken und irgendwie wohltuend bei meinem akuten Fernweh.

Ich kenne das auch. Manchmal muss man eben zu Büchern greifen, die einfach nur eine angenehme Ablenkung bieten und nicht zusätzlich belasten. Die Mütter-Mafia und Folgebände waren vor mehr als 10 Jahren die ersten Bücher auf meinem neuen Kindle… Ich habe mich prächtig damit amüsiert und musste mich zudem auf dem Spielplatz nicht doof fühlen, wenn die anderen Mütter sich mit ihren Erziehungs- oder Ernährungsratgeber beschäftigten😉😊

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