Jahresrückblick: Die Bucketlist

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Und noch ein jährliches Ritual: der Blick auf die Bucketliste vom letzten und auch vom vorletzten Jahr. Wobei ich dann festgestellt habe, dass ich letztes Jahr wohl etwas verwirrt und total überarbeitet war, verstehen konnte man das eigentlich nicht. Also sortiere ich nochmal…

Ein paar ganz alte Ziele (2016)

Hier nochmal die Liste von 2016 (Link):

Kategorie Luxus:
  • Ein Haus in der Provence, aber bitte auch mit Gärtner und Verwalter.
  • Zwei Einkaräter als Ohrstecker
  • Ein schwarzer BMW Z4 mit 245 PS – der ist zwar nicht so hübsch wie mein mintfarbenes Fiat 500 Cabrio, aber fährt ganz gut
  • Sehr viele Schuhe von Louboutin
Reisen:
  • Angkor Wat – da möchte ich hin, seit ich mit 12 in einem „Was ist was“-Buch darüber gelesen habe. Ist in drei oder vier Jahren eingeplant, wenn meine Töchter groß genug sind.
  • Ein paar Roadtrips mit meinen Töchtern – einmal quer durch Frankreich, dito Italien und was uns sonst noch einfällt. Hm. Djerba vielleicht?
  • Ein paar Monate durch Asien bummeln und mir alles anschauen – sobald ich in Rente bin
  • Und natürlich Australien und Neuseeland – dito
Beruf:
  • Mein neues Projekt zu einem Megaerfolg machen – ich gebe mein Bestes, ein Unternehmen hochziehen und erfolgreich machen, das wäre einfach umwerfend und die Krönung meines Arbeitslebens
  • Weiter gemütlich vor mich hin bloggen und mich nicht aus meinem Konzept bringen lassen
Und der Rest:
  • Glückliche Töchter
  • Meine freie Zeit mit dem tollen Mann verbringen, glücklich sein, Spaß und grandiosen Sex haben
  • Mit meinen Freundinnen alt werden
  • Richtig gut Stepptanzen können
  • Viele gute Bücher lesen
  • Ab und an eine wilde Partynacht mit zu viel Gin Tonic
  • Fließend Französisch sprechen, ich mag die Sprache einfach

Vieles davon ist auf dem Müll gelandet – man sollte sich bei den Zielen doch genau überlegen, ob man es wirklich möchte. Den Luxuskram brauche ich nicht, Reisen ist geblieben, Beruf gibt es ein paar neue Sachen (siehe weiter unten) und bis auf Französisch ist der „Rest“ eigentlich genau so wie ich lebe.

Die Liste von 2018

Die einfachen Sachen
  • Den Runden Turm in Andernach besteigen
  • Im Rhein schwimmen gehen – das habe ich tatsächlich noch nie gemacht und nächstes Jahr packe ich die Töchter ein, wir fahren nach Rodenkirchen und dann ist es soweit.
  • Haare nicht mehr färben – bin dabei, mal sehen, wie lange das gut geht. Ich weiß, das hört sich blöd an. Aber ich habe seit meinem 16.ten Lebensjahr fast immer gefärbte Haare gehabt – von weiß über blau bis schwarz. Plus blond, rot und so weiter.
  • Schöne Sachen nähen. Zumindest habe ich schon mal die passenden Nähmaschinen, Stoff liegt auch schon da und am nächsten Wochenende ohne Renovierungsrestarbeiten (wobei… da war noch die Schlafzimmerwand) werde ich eine weite Hose nähen. Und dann vielleicht ein ganz einfaches Sommerkleid. Oder eine sehr schlichte Jacke. Ich habe jede Menge Blogbeiträge und Schnittmuster gespeichert, reichlich über Nähtricks und Schnittanpassungen gelesen und ich habe so richtig Lust dazu.
In etwas weiterer Ferne
  • Angkor Wat, keine Frage. Derzeit geplant für 2023.
  • Und dann war da noch der USA Westküstentrip – geplant für 2020 oder 2021. San Francisco, Los Angeles, Las Vegas und so weiter. Und bei der Gelegenheit werde ich mir dann noch einen Traum erfüllen:
  • Im Pazifik schwimmen.
Und noch unklar

Ich habe einen sehr genauen Plan für mein weiteres Berufsleben. Wenn der funktioniert, dann steht auf der Agenda:

  • Eine Italientour mit Nanna. Im Fiat 500 Cabrio. Einmal Küste entlang und wieder zurück und eine Menge Cappuccino trinken, gut essen, Sonne, Spaß haben, schwimmen gehen, in Kultur machen. Mindestens drei Wochen. Besser vier bis fünf.
  • Eine Tour de France. Einmal rund um Frankreich fahren und alles in Ruhe anschauen. Mindestens sechs Wochen.
  • Und ich will nach Asien und Australien und Neuseeland. Einfach ein One Way Ticket kaufen und sich treiben lassen. Zwei, drei, fünf Monate. Hm, werde ich vermutlich nicht machen, sondern detailliert planen. Aber wer weiß – vielleicht springe ich ja über meinen Schatten?

Und wie war 2019?

Gut, zumindest bei den einfachen Sachen.

Wie bekannt färbe ich meine Haare nicht mehr und es gefällt mir total gut.

Der runde Turm… das ist er!

Runder Turm Andernach

Runder Turm Andernach

Und hier stehe ich obendrauf (und den Filter hat meine Tochter angeschaltet, was auch immer das ist, sieht merkwürdig aus)

Und noch ein Blick aufs wunderschöne Rheintal, Zuhause ist es doch am schönsten.

Runder Turm Andernach

Rheinschwimmen…

An einem wunderschönen Augusttag in Rodenkirchen, der tolle Mann, sein Motorrad…

und der Rhein

Kurzes Zögern

Und rein ging es

War das toll. Wird nächstes Jahr wiederholt und dann nehmen wir die Grillsachen mit.

Der letzte Punkt auf der Liste – Nähen – naja, da ist noch Luft nach oben. Der nächste Nähkurs ist gebucht Ende Januar.

Bucketlist 2020

Da stehen immer noch viele Reisen auf dem Zettel, USA Westküste (erst, wenn Donald weg ist), Angkor Wat, Asien, Neuseeland, Italien, Frankreich und Indien (meine Freundin war da und total begeistert). Oh, und unbedingt Südkorea ;-)

So viel zu sehen und absehbar keine Zeit. Kommt Zeit, kommt Rat. Und Reisen. Das schaue ich dann mal. Zumindest ist schon mal Djerba 2020 gebucht.

Beruflich mache ich einfach so weiter, es ist zwar viel los, aber macht auch richtig Spaß. Der Blog läuft weiter wie bisher.

Ich lese, höre Musik (apropos: Konzertkarte für die Einstürzenden Neubauten im Juni in Köln schon gekauft), tanze und habe Spaß.

Also wenn ich es richtig betrachte… ist die Bucketliste ein bisschen tot.

Was meint ihr?

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4 Kommentare

Kommentieren →

Wow, liebe Irit – die beiden Fotos, wo du ins Handtuch beißt und es eng um die Schultern ziehst! Was bist du doch für eine schöne Frau!!

Stimme dir zu, dass Dinge auf der Bucket List sich gern mal ändern. Aber das wenige, das von Jahr zu Jahr mitzieht, da hängt dann doch das Herz dran. Und ist eher weniger materiell.
Bei mir ist es eigentlich nur noch ein Trip nach Finnland (Lappland) und nach Spitzbergen.
Alles andere sind eher „innere“ Dinge, die ich zum größten Teil endlich umgesetzt habe.

Lina, da muss ich Dir recht geben, genau das habe ich auch gedacht :-).
Bucketlist -hm, hab ich bisher gar nicht, ist aber ne Überlegung wert.
LG Petra

Finde ich auch! Die beiden Bilder sind toll und du siehst einfach klasse aus, Irit! 👍

An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich für all die Zeit, Energie und Mühe, die du in deinen Blog steckst, um uns hier kostenlos zu unterhalten und zu informieren, bedanken! 💐 Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit dir, dem Blog und den LeserInnen.

Tolle Fotos!!

Ich hab sowas gar nicht. Ich meine, ich hab zwar Pläne, aber die sind dann sind fest für das nächste Jahr. Nächstes Jahr will ich mit meiner Freundin nach Kanada fliegen, zu ihrem Sohn, den sie fast 10 Jahre nicht gesehen hat und da sie nicht allein fliegt, werde ich sie mitnehmen. Er wohnt irgendwo in der Knüste in einem Holzhaus in den Wäldern mit Freunden fast in der Höhe von Alaska und das ist eigentlich nun gar nichts für mich. Aber ich möchte gern, dass meine Freundin ihren Sohn mal wieder umarmen kann und vielleicht wird es auch für mich mal was neu Aufregendes.
Wir kommen nicht von London los. Seit Jahren sind wir länger dort. Momentan gerade wieder, Vorweihnachtszeit. Jedes Jahr denken wir, aber nächstes Jahr geht es mal woanders hin und dann zieht es uns aber mit aller Kraft dorthin. Mein Mann und ich sind in London immer die besten Versionen von uns selbst, inspiriert, neugierig, auf gute Art entspannt, es bringt das Beste von uns zum Vorschein.
Mehr ist nicht geplant, ich reagiere aber schnell auf Gelegenheiten und bin da auch recht spontan. Ich warte, was das Leben mir bietet und greife im Moment zu.

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