Kovacs am 6.6.19 in Dortmund

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Wie seinerzeit angekündigt war ich mit dem tollen Mann auf dem Konzert von Kovacs und es war TOLL.

Ich mag sie einfach unglaublich gerne, ich weiß nicht, wie oft ich die beiden Alben schon gehört habe. Ich fand die Liveperformance vor drei Jahren in Venlo schon richtig gut – die Band ist noch besser geworden. Da stimmt einfach alles und es kommt nicht technisch, sondern wie handgemachte Musik rüber.

Kann ich nur wärmstens empfehlen.

Und nun genug der Worte, ein paar Eindrücke vom Konzert. Ich hatte mein Handy zu Hause vergessen (war mal wieder alles eilig), weswegen wir jetzt gute Fotos haben, der tolle Mann ist nämlich eingesprungen. Lustige Geschichte am Rande: da lief die ganze Zeit ein Typ im Anzug herum, der allen, die mit dem Handy Fotos oder Videos machten, selbiges untersagte. Ich bin mir nicht sicher, was das sollte in Zeiten von Social Media. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das von der Band kam (siehe Bilder ganz unten), die waren absolut nicht fotoscheu. Es bleibt ein Rätsel…

Und nach dem Konzert… noch mehr Fotos!

Insgesamt: wir waren begeistert!

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6 Kommentare

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Liebe Irit,

Schön, dass ihr so einen tollen Tag hattet, die Bilder vom Danach zeigen schon die wunderbare Stimmung!

Ich hab ein wenig mit Wehmut daran gedacht, gar keine Konzerte außerhalb der Arbeit (ich arbeite in der Branche) mehr zu besuchen, weil ich das letzte mal 5 Stunden gestanden habe (mit Warteschlange Einlass und zwei Vorgruppen) und das einfach nicht mehr kann. Ich war mit einem etwa gleichaltrigem Freund da und dem ging es auch so.
Konzerte haben immer so eine Tagesstimmung, die sich so nicht wiederholen lässt, wie auch Theater und nicht mal im Kino, in der derselbe Film läuft, ist die Stimmung gleich. Es ist irre, welchen Einfluss die Stimmung der Zuschauer hat – bei Künstlern läuft das auch sofort über eine Rückkopplung, im Kino wirkt es aber auch auf die Art, wie man den Film findet. Ich gehe oft mehrmals in die gleichen Veranstaltungen und sie erstaunlich sind oft nicht vergleichbar. Wenn es nicht gut läuft, sind die Künstler oft sehr geknickt, die haben sich Mühe gegeben und trotzdem hat es nicht gefunkt. Wenn es ganz toll läuft, kommen die auch schnell in eine Hybris, die ich immer faszinierend finde. Die lieben dann alle tatsächlich :D oder die Luft ist mit einem Mal raus. Ganz wenige spulen tatsächlich routiniert ihr Programm ab, weil die Tourneen für die zu überfrachtet sind, Lenny Kravitz hier in Dresden beispielsweise, woanders kann das ganz anders sein.

Zu den Fotos: ganz heißes Eisen und schwieriges Thema. Normalerweise ist Vertragsbestandteil, dass die Künstler das Recht am eigenen Bild haben. Es ist dann leider am Veranstalter, das zu unterbinden. Das ist dann das, was du erlebt hast. In dem meisten Fällen passiert nichts, aber wenn man Pech hat und ein bestimmtes Bild geht durch die Presse, vielleicht auch noch mit einem hämischen Artikel – wird dann doch manchmal der Veranstalter dafür zur Rechenschaft gezogen. Als Besucher kannst du rausgeschickt werden. Bei uns stimmst du beim Kartenkauf zu, nicht zu fotografieren. Machen natürlich trotzdem die meisten und wird ohne Probleme auch nicht geahndet, weil das oft die Veranstaltung stört – und andere Besucher haben auch ihr Geld bezahlt.
Benedict Cumberbatch hat als Hamlet im Barbican in London selbst sein Spiel unterbrochen und fotografierende Leute angesprochen. Und sowohl bei der Kartenbestellung und auch noch das Jahr bis zum Stück, als SMS einen Tag vor der Veranstaltung, mehrmals am Abend wurde das mitgeteilt: auf gar keinen Fall Fotos. Die Produktionen von Sonia Friedman machen die großen Klopper , Superstars auf der Bühne, Harry Potter usw. Mich hat neulich ein Castingaufruf für alle Hauptrollen für das „Cursed Child“ von J.K. Rowling, also wo es um Harry Potters Kinder geht, in Hamburg erreicht, wo das Stück wohl jetzt auch hingehen wird und die Produktion ist auch von Sonia Friedman. Mich würde sehr interessieren und ich vermute, das wird genauso streng. Die werden auch hier sicher beinhart darauf achten und nichts mit „überall üblich“.

Zum anderen stört es tatsächlich auch immer mehr die Zuschauer. Ein Konzert bedeutet oft, fast nur in andere helle Displays zu gucken, die durch ihr helles Licht von der Bühne ablenken. Du bist dann halt da gewesen, aber glaub mir, ohne Handys wäre das ein viel intensiveres Konzert. Meine Mutter war mal in Schwanensee in der Semperoper und dort wurde auch gefilmt. Sie sagt, das hat sie so abgelenkt, dass sie nichts vom Stück hatte, weil sie sich so geärgert hat.

Ganz oft ist das allerdings total gewohnt und man kennt es nicht anders. Ich sehe den Unterschied aber schon, wenn man die Generalprobe mit der Veranstaltung vergleicht, was da auf der Strecke bleibt. Aber man kennt es heute nicht anders und von der Bühne aus sieht das wirklich toll aus, man sieht förmlich Aufmerksamkeit im Gegensatz zu einem dunklen Loch. In den meisten Fällen gefällt es auch den Künstlern, wenn sie überall Bilder von sich sehen, so lange es gut für sie ist…

Ich hab mal kurz geguckt. Die Band hat 3 Managements angegeben und dasjenige, welches das Konzert gebucht hat, ist dann der Vertragspartner, nicht die Band. Wenn du mir mal kurz schreibt, welche Location es war, frag ich mal dort nach, ob die eigene Gründe hatten. Auf der Website ist das Konzert ja schon durch. Würde mich rein beruflich auch interessieren. Wenn die dort jemanden haben, der da aufpasst, muss der Geld kosten. Das macht eigentlich niemand ohne dringenden Grund.

Kovacs denk ich, hm, kenn ich nicht- mal Google fragen- wow….jetzt habe ich den ganzen Abend YouTube Videos gehört, kurzerhand über mein Soundsystem – geniaaaaal….danke Irit für den wunderbaren Abend
Viele Grüße Marion

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