Winter… Sofa und TV-Time

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In den Sommerferien, wenn meine Kinder drei Wochen bei meinem Exmann sind, staubt der Fernseher drei Wochen lang zu (oder so ähnlich). Ich schaue eigentlich NIE allein etwas, nur in begründeten Ausnahmefällen. Ansonsten schauen wir uns zu dritt gerne neue Serien an und so weiter. Eine kleine Auswahl meiner Lieblinge, die ihr vermutlich alle schon kennt.

Sex Education (Netflix)

Haben wir uns nach dem Start praktisch am Stück angeschaut bzw. auf vier Abende verteilt und hoffen auf eine Fortsetzung. Es geht um einen eher unauffälligen Schüler in England, dessen Mutter Sextherapeutin ist und auf einmal findet er sich in genau dieser Rolle in seiner Schule wieder. Natürlich gibt es im Freundeskreis diverse Irrungen und Wirrungen, der schwule beste Freund darf auch nicht fehlen und insgesamt ist die Serie einfach gut.

Marie Kondo (Netflix)

Hatte ich schon erwähnt, nur vorsichtshalber nochmal.

7 Days out – World’s biggest events

Diverse Großveranstaltungen von der Haute Couture Show von Chanel bis zur Hundeschau – und man schaut sich die Hektik vorher an.

Ich habe nicht alle geschaut, schön war Chanel, mein Favorit war aber die NASA mit der Cassini-Sonde.

Star Trek Discovery (Netflix)

Ich war ja schon immer ein Star Trek Fan (und fasziniert von Mr. Spock), die diversen Ableger fand ich nicht immer sooo toll. Discovery ist richtig gut gelungen, habe im Januar nach Entdeckung der Serie sozusagen durchgeschaut und nun ist ENDLICH die Fortsetzung da. Und die ist wieder richtig gut.

Diverse Filme

Sehr lustig fanden wir „Willkommen bei den Hartmanns“ (Netflix). Für „Arrival“ (Netflix) konnte nur ich mich begeistern, der etwas andere Film zur Ankunft der Aliens. Die Hauptdarstellerin Amy Adams ist grandios, der Film hat einen Oscar gewonnen und war für den besten Film nominiert.

Ähem, kommen wir zu meiner Schwäche. Jurassic Park. Ich liebe die Bücher von Michael Crichton und habe das damals verschlungen. Und alle Filme geschaut. Ok, ein gewisser Hang zum Trash. Auf jeden Fall habe ich mir mein kleines Weihnachtsgeschenk gegönnt und Jurassic World 2 (Amazon) vor Weihnachten gekauft und ganz alleine angeschaut. Und weil ich eine empfindsame Seele bin, musste ich zwischendurch immer mal kurz zur Toilette. Natürlich ist die Handlung vorhersagbar und Jeff Goldbloum als düsterer Chaostheoretiker-Prophet unverzichtbar – aber ich mag es.

Womit wir bei meinem persönlichen Höhepunkt sind.

The Expanse

Diese Science Fiction-Serie, die in der nahen Zukunft spielt und bei der es um Konflikte zwischen Erde, Mars und den äußeren Habitaten geht, ist für mich eine der besten SF-Serien ever. Netflix hatte die Produktion nach Staffel 3 eingestellt, glücklicherweise ist Jeff Bezoes auch ein Fan und jetzt macht Amazon Staffel 4. Und vermutlich noch ein paar mehr, denn die Vorlage sind insgesamt neun Bücher.

Nachdem die ersten beiden Staffeln seit Oktober nicht mehr zu streamen waren (glücklicherweise hatte ich die beiden downgelaodet und mit ein paar Tricks kann man sie trotzdem anschauen) – kommen jetzt alle drei Staffeln auf Amazon Prime. Ich hoffe, dass man sie auch runterladen kann. Die haben mir so manchen langen Flug nach Riga versüßt, einmal habe ich tatsächlich eine kleinen Tumult in der Reihe hinter mir verpasst, weil ich so fasziniert war von der Handlung (Bose Kopfhörer hilft auch…).

Die Liste

Ansonsten bin ich kein großer Gucker, The Crown muss man sich aber unbedingt anschauen. Auf meiner Watchlist stehen noch diverse ältere Sachen (House of Cards, Mad Men, Breaking Bad) und Bodyguard, Haus des Geldes, Titans, Queer Eye, Norsemen, Secret City. Das werde ich vermutlich bis Ende 2022 abgearbeitet haben.

Update gestern Abend (habe das letzte Woche geschrieben): Titans finde ich doof, habe anderthalb Folgen geschaut und finde es furchtbar. Wohingegen Queer Eye absolut FANTASTISCH ist – am besten original (mit deutschen Untertiteln) schauen. Die Fünf sind nett, lustig, authentisch – und kompetent. Unbedingt anschauen!!! Aber nicht auf deutsch, die Synchronisierung ist fürchterlich.

Man merkt: ich mag Netflix. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich absolut keine Lust habe, bei Amazon nach Prime-Filmen und Serien zu suchen und dieser ständige Wechsel zwischen bezahlen oder nicht nervt mich auch. Außerdem finde ich es doof, dass nicht auf der Übersichtsseite angezeigt wird, was Prime ist. Anstrengend, umständlich und ich mag auch nicht fünf Amazon Apps auf meinem iPad, für jeden Scheiß eine andere. Nicht gut gemacht.

Weitere Tipps? Was mögt ihr?

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20 Kommentare

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Ich warte auch sehensüchtig auf The Crown 3. So ging mir zuletzt nur noch bei Sherlock. :D

Sind auch immer noch mit Marie Kondo unterwegs, schwächeln aber. Grund ist auch, wir gucken es mit Beamer an der großen Wand, die Handkamera immer mal wieder. Mir wird da schlecht. Ins Kino gehe ich gar nicht mehr, wenn das Wort Handkamera fällt.
Ansonsten gucken wir gar nicht so viel, Grund sind auch meine schwachen Nerven. Ich gehe auch ständig zur Toilette, Wasser holen, die Darsteller auf IMDB recherchieren usw.

Ich mochte die Serie „Timeless“, in der 3 Leute in der Zeit zurück reisen, um den Lauf der Geschichte zu ändern. Für mich unglücklicherweise gab dann noch eine extra Ebene, auf der die Leute durch ihre Chefs unter Druck gesetzt werden und das wurde mir dann zuviel Stress.
Momentan gucken wir auch „Limitless“, wo es darum geht, dass einer durch eine besondere Tablette, die für Stunden das komplette geistige Potential einer Person verfügbar macht, jemandem einen Top-Job beim FBI verschafft. Leider auch hier nervige Nebenebene durch Nebenebenen. Nebenebenen stören mich eigentlich nur, wenn sie nur negativen Stress machen. Das vergällt mir die Freude an der eigentlichen Geschichte, in die offenbar das Vertrauen nicht groß genug ist, obwohl der Plot das hergeben würde. Anderen wird vielleicht so nie langweilig. Paar Folgen sind aber immer gut am Anfang und mitunter reicht mir das auch. Wir gucken vergleichsweise wenig. Sex Education steht auch noch auf der Liste. Bin Fan von Asa Butterfield und auch Gillian Anderson.

PS: Michael Crichton empfinde ich übrigens nicht als Trash. Mir haben seine Bücher immer die Augen für kommende Technologien geöffnet und „Welt in Angst“ ein ganz anderes komplexeres Umweltverständnis gebracht, eingebettet in einen Roman. Viel zu früh gestorben, leider. Andreas Eschbach wandelt auf gleichen Pfaden.

Die Bücher von Michael Crichton sind kein Trash (außer vielleicht das über den Klimawandel) – ganz im Gegenteil! Aber die Filme sind halt schon… trashig :D

Andreas Eschbach mag ich auch sehr gerne, habe tatsächlich die erste Auflage von Solarstation und „Die Haarteppichknüpfer“ – also bevor es mit dem Jesusvideo-Hype los ging. Ich höre übrigens gerade „NSA“ auf Spotify

Ich mag auch Trash! War ein großer Twilight-Fan, Shakespeare war ein Shice dagegen. :D

NSA liegt noch hier.

Über das Billion-Dollar-Buch hab ich viel über Finanzwesen gelernt, außerdem war der Gedanke interessant, aus dem Nichts so viel zu erben, dass man eigene Berater braucht und die ersten Schritte.

Verfilmt wurde aber nicht viel, oder. Bei Crichton fällt mir noch Emergency Room ein, die alte Serie und halt Jurrasic Park. Ich fand ja bei den letzten Verfilmungen die Schnepfe mit den hohen Schuhen nervig.
Hab ich schon mal erzählt, dass ich Jeff Goldblum fast vor dem Haus umgerannt bin? Ich wollte gerade Müll rausbringen, da kam kurz vor der Tonne eine Dreierreihe entgegen, die mir bekannt vorkamen. Jeff Goldblum, Edward Norton und Willem Dafoe drehten in der Nähe das „Grand Budapest Hotel“ und waren in meinem Hof essen. Die sprangen sogar etwas zurück, weil ich wie ein Blitz aus dem Eingang geschossen kam. Surreal, aber schön.

Ja, Star Trek Discovery ist großartig. Ich freue mich schon immer auf die neue Folge!

The Alienist – Die Einkreisung mit Daniel Brühl hat mir gut gefallen; anfangs etwas spröde entwickelt die Kurzserie sich sehr spannend. Alias Grace basierend auf dem Roman von Margaret Atwood ist ebenfalls eine spannende Mini Serie.
Hm, Call the Midwife ist großartig in seiner Darstellung der Nachkriegszeit ohne dabei moralisierend zu sein. Anfangs fand ich es befremdlich eine Serie rund um Hebammen zu schauen; das tritt aber IMHO völlig in den Hintergrund und ich wünschte die 6. Staffel wäre bald verfügbar.
Anne with an E mag ich, weil ich als Kind die Romane geliebt habe und die Interpretation dieser Verfilmung sehr erfrischend ist.
The Outlander, hätte mir jemand gesagt ich würde die Verfilmung einer Romanreihe über Zeitreisen und Liebe in den Highlands gerne sehen, hätte ich es nicht gedacht. Aber es ist verdammt spannend und sogar mein Mann schaut gerne mit.
Marco Polo ist ebenfalls eine tolle Serie; leider wurde sie eingestellt.

Mit Amazon Prime habe ich keine Probleme; ich nutze die App auf dem iPad zum auswählen (ebenso bei Netflix). Dort sind eigentlich nur die Prime Filme/Serien gelistet, nicht prime Filme muss man explizit suchen.
Die real Verfilmung von Ghost in the Shell ist sehr zu empfehlen, wenn man SciFi mag. Deutschland 83 bzw. 86, die zweite Staffel, ist überraschend spannend und angenehm nicht einen typischen US-Hintergrund zu sehen. Ebenso Kuhdamm 56 und 59. Aonsonsten schaue ich auf Prime gerne Filme; denn das finde ich bei Netflix schlecht gelöst. Hier wird man eher zu Serien geleitet; nach Filmen stöbern finde ich schwierig.

Danke für die Tipps, ich werde reinschnuppern und so weiter und ich glaube, wir sollten uns hier öfter über Filme und Serien unterhalten :-)

Danke für die Tipps, ich bin gespannt!
Ich kann zwei britische Krimiserien empfehlen, die ich beide absolut gelungen und sehr spannend finde:
„Happy Valley“ (Netflix) und „In the Line of Duty“ (Amazon)
Liebe Grüße, Irene

Der unsichtbare Gast
You
State of Play
The Kominsky Method
The Sinner
Bodyguard
Ein Mann namens Ove
(alles Netflix)
Lg Elisabeth

Freue mich immer sehr über Netflix-Empfehlungen! Ich bin aber kein großer Serienjunkie und wenn, dann muss es eigentlich eine englische Serie sein, also zumindest in England spielen. Bin da wahrscheinlich durch „Catweazle“, „Der Doktor und das liebe Vieh“ und „Das Haus am Eaton Place“ einschlägig konditioniert ;-) Freue mich daher auch auf „The Crown 3“. Und den Kinofilm zu „Downton Abbey“. Empfehlen kann ich auf Netflix „Call the Midwife“. Eine BBC-Serie über ein Hebammenhaus in Londoner East-End der 50 er Jahre. Jede Folge eine Geburt, um die die Geschichte der Hebammen fortlaufend weitererzählt wird. Da warte ich auf Staffel sieben.

„Willkommen bei den Hartmanns“ fand ich auch sehr lustig. Den hatte ich im Kino verpasst und mich sehr gefreut, als der letztens vorgeschlagen wurde. Ansonsten finde ich die Filmauswahl bei Netflix eher grottig. Entweder olle Kamellen, die absolut jeder kennt (Pretty Woman, Dirty Dancing) oder so Vampir-Teenie-Filme. Die paar guten Filme, die übrig bleiben, hat man schnell durch.

Alles in allem könnte ich auch gut ohne Netflix leben. Die Kinder gucken halt. Und man müsste kündigen. Also bleibt man halt.

LG Mieke

in letzter Zeit gibt es ein paar gute Sachen – z.B. Grand Hotel Budapest oder Life of Pi. Ich gucke gerne bei der Kategorie Autorenfilme oder Independent Filme

Oh, und einen habe ich noch vergessen, etwas älter, aber ganz wunderbar: Burn after Reading mit Brad Pitt als trotteligem Fitnesstrainer

Dirk Gently’s Holistic Detective Agency auf Netflix fand ich auch grandios.
Ebenso The OA, eine seltsame Scifiserie und auch Marcella, eine Krimireihe, die in London spielt.
Herrlich ist auch Lillyhammer, die Geschichte eines amerikanischen Mafioso, der nach Norwegen auswandert.
Ach ja, Jessica Jones mochte ich auch sehr. Sehr skurrile Verfilmung eines Comics.

Alles bei Netflix zu finden.

Huch, so viele Science Fiction Fans hier. Da kann ich so gar nix mit anfangen, wahrscheinlich bin ich da zu sehr ein Mädchen-Mädchen hehe. Ich habe erst seit kurzem Netflix, Sohn hat mich überredet, und habe folgendes geschaut

1. Suits. Fand ich doof, habe ich nur 2,5 Folgen gesehen, totaler Schwachsinn, komplett an der Realität vorbei

2. Grace and Frankie. Fand ich grossartig. Das hatte man mir zum binge-watching in Lebenskrisen empfohlen. Hilft.

3. The Kominsky Method. Gleiches Genre, hat mir auch sehr gut gefallen

4. Jetzt suchte ich mich gerade durch Organge is the new black, habe halt alle Serien der Welt bisher komplett verpasst. Ist für mich Hasenherz manchmal ein bisschen zu viel Gewalt, aber dennoch gefällt es mir sehr gut. Die ersten 3 Staffeln besonders.

Was ich noch nicht kapiert habe, ist, wieso ich die deutschen Serien nicht finde (lebe im Ausland). Macht Netflix auch geo-blocking oder wat? Das macht mir ja so gar keinen Sinn.

ja, Netflix macht länderspezifische Angebote

kann man mit einem VPN-Tunnel aushebeln, aber keine Ahnung wie das genau funktioniert

Mensch, super! Da hab ich mir gleich ein paar neue Serien rausgesucht!

Was ich noch Mega fand:

Gypsy auf Netflix
The Affair auf Amazon.

Sehr spannend und hat mich beides sehr berührt.

An dieser Stelle möchte ich mich als Sci-Fi und vor allem riesen Star Trek Fan (bin aber eher die Generation TNG und nicht TOS) für die Empfehlung von „the Expanse“ bei dir bedanken. Ist ja nun auf Amazon Prime kostenlos zu streamen und ich klebe förmlich vor dem Bildschirm. Gefällt mir super gut! Lieben Dank für den Tipp!

ich habe vollstes Verständnis…. ich glaube, ich habe sie mir jetzt komplett 3x angeschaut und die Serie ist einfach megagenial.

Anekdote am Rande: neulich im Projekt. Digitalisierung. Lauter IT-Nerds. Kommt einer der Projektleiter und setzt an, dass er eine tolle SF-Serie entdeckt hätte. Fünf Leute einschließlich mir
antworten (unabgestimmt!) im Chor: „The Expanse?“. Hihi.

Ach so, und unbedingt Star Trek Discovery gucken!

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