Kleine Dinge wertschätzen

Kennt ihr diese kleinen und einfachen Dinge, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Ich habe kürzlich auf einem US-Blog eine Liste gefunden und fand das toll – also lasst uns wertschätzen.

Von einer Dienstreise kommen, meine Wohnungstür aufschließen – endlich wieder zu Hause.

Meine schlafenden Töchter anschauen.

Den schlafenden tollen Mann morgens anschauen (ich bin immer früher wach).

Eine unerwartete Umarmung von meinen Töchtern.

Die Shuffles beim Tanzen haben zur Abwechslung mal gut geklappt.

Die Wolle, die ich schon länger haben wollte, im Ausverkauf in der richtigen Farbe ergattern.

Unerwartetes „Hallo“ von alten Freunden.

Meine Rose in der Küche, die mir der tolle Mann jedes Wochenende mitbringt.

Die unerwartete Blüte meiner Sansevieria im Wohnzimmer (hatte ich vorher noch ine gesehen).

Endlich wieder Nougat bei Aldi.

Die neue Creme macht tolle Haut und keine Pickel.

Ein neues Buch anfangen und von der ersten Seite an versinken – weil es so gut ist.

Plätzchenrezepte für Weihnachten wälzen und aussuchen.

Im Herbst den ersten dicken, kuscheligen Pullover anziehen.

Das Stricken eines neuen Pullovers anfangen.

Endlich gibt es den Film von der Watchlist bei Amazon Prime.

Was sind eure kleinen Freuden?

7 Kommentare

  • Meine größte Freude in meinem Leben ist wenn ich meine beiden Kinder, mein Mann und meine beiden Hunde beobachte. Ich könnte manchmal platzen vor Liebe. Meine kleine Freude ist es an meinem Schminktisch zu sitzen und mich in Ruhe zu schminken. Und ich freu mich auch sehr, dass the saem dermaplan bei mir so gut funktioniert.
    Schönes Wochenende
    Liebe Grüße Dani

  • Nougat bei Aldi! Da sagst du was!!!!😊

  • Meine kleine Freude jeden Samstag Morgen ist ein Cappuccino mit einem Kinderriegel zusammen. Der Riegel wird kurz in den Kaffee getunkt damit die Schokolade anschmilzt, die dann genüsslich abgeschleckt wird. Ein Traum!

  • Ich bin ganz bei Dir und mag genau die kleinen „alltäglichen“ Dinge, der kuschlige Geruch meines Hundes, das sanfte schnarchen meines Mannes und die Gewissheit, das ist genau mein Moment.
    Dankeschön Irit für die Denkanstöße sage ich als stille aber kontinuierliche Leserin

  • Ja, man muss aber auch bereit und in der Lage sein, sich ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu lassen!
    Man muss die Feste feiern wie sie fallen, heisst es im Sprichwort.Also bereit und offen sein für die Magie des Moments.
    Gar nicht so einfach für uns Westeuropäer..
    Der Philosoph Max Scheler schreibt “ Wir sind umgeben von lauter lustvollen Dingen, die angeschaut werden von lauter traurigen Menschen, die nichts damit anzufangen wissen“. Also fehlen vielen Menschen die nötigen Ressourcen, um die Genussmittel oder Genussmöglichkeiten als lustvoll zu erleben.
    Ich bin z.Zt. für 4 Wochen in den bettelarmen Ländern Ruanda, Burundi und Uganda und erlebe staunend und bewundernd die Fröhlichkeit und Ausgeglichenheit dieser Menschen, die von Innen zu strahlen scheinen.
    Ich habe den Eindruck, dass sie einfach froh sind zu leben, was ja auch der Sinn des Lebens ist (vgl..Blaise Pascal).
    Heute morgen sah ich eine lächelnde Frau mit Baby auf dem Rücken, einem Kleinkind an der Hand und einer immens schweren Last auf dem Kopf (Brennholz, zuvor selbst gesammelt!).Oder an die geradezu explodierende Lebensfreude in den Gottesdiensten, die ich hier besuchte.

    Wenn ich da an die sauertöpfischen, gehetzten, in ihre Problemchen verstrickten Menschen z.B.in deutschen Supermärkten denke, die griesgrämig unter 100 Joghurtsorten pp. wählen können, die den Arzt, die Apotheke gleich um die Ecke haben, die Rentenversichetung etc, wird mir ganz anders.
    Meine kleinen magischen Momente heute:
    Erwachen im Bewusstsein eines vor mir liegenden freien Tages,
    Wiederfinden des vermissten Aufladekabels,
    Netz nach 36 Stunden ohne,
    nach einigen Tagen endlich mal warmes Wasser,
    das Fläschchen Behenöl (Moringa), das mir hier alle Cremes ersetzt,
    der Gesang der behüteten, aufgeweckten und blitzgescheiten Kinder im Montessorikindergarten, der von uns vor 2 Jahren initiiert wurde und sich gegen viel Widerstand toll entwickelt und behauptet hat
    und und und , die kleinen Feste des Lebens halt

  • Literatur zum Thema:Robert Pfaller „Wofür es sich zu lohnt“ und Robert Pfaller „Kurze Sätze über gutes Leben“ , beide bei Fischer

  • Die Spatzen, die sich draußen in die Haferflocken setzen.
    Ein atemberaubend schöner Herbstabendsonnenuntergang am Deich.
    Die kleine Lichterkette im Garten.
    Verbenentee mit Zitronengras.
    Fünf Stunden Schlaf am Stück.
    Der Lebkuchenadventskalender, der schon im Flur steht.
    Eine quietschsaubere Dusche.
    Frische Bettwäsche.
    Das Lächeln eines Unbekannten.
    Und bei ALDI… der junge Kassierer, der jedem zum Abschied in die Augen schaut und mit sanfter, zuneigender Stimme noch einen schönen Tag wünscht, als wäre er der einzige Kunde… ;-)

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