Eine zweite Chance, wunderbar für den Urlaub zum Lesen, oder

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warum ich schon vor dem Urlaub immer soviel Urlaubsbücher lese? Das liegt natürlich daran, dass ich möchte, dass IHR schöne Bücher im Urlaub dabei habt und euch weder langweilen noch ärgern müsst.

Eine zweite Chance von Karin Alvtegen ist mein nächster Vorschlag für euch. Eine typisch blonde Schwedin und die Urenkelin von Astrid Lindgren, da dachte ich, kann ja nicht viel schiefgehen. Der Lebens-liebes-überhaupt-alles-Roman ist nicht ihr erstes Buch, sie hat schon fünf  Thriller veröffentlicht, die ich allerdings nicht kenne. Denn zur Zeit bin ich nicht (mehr) so auf dem Thriller-Trip, alle diese grausamen Geschichten stören mich eher, ich will warme schöne pralle Geschichten. Und genau so eine erzählt Alvtegen mit ihrem Buch: die schöne Helena sitzt alleine gelassen von ihrem untreuen Ehemann in ihrem halbfertigen Hotel in der Pampa (und wenn ich Pampa sage, meine ich Pampa, ich sage nur Norrland!), in Gesellschaft ihrer kreuzunglücklichen Teenie-Tochter. Ihr einziger auch nicht wirklich verlässlicher Kontakt nach außen ist die verschroben-verbitterte Kindheitsfreundin. In diesem Hotel strandet nun Anders, ein von der Sinnfrage des Lebens gebeutelter Mann, der zwar keine finanziellen Sorgen hat, aber sonst auch nicht viel. Hinzu kommt dass noch der scheinbar verwirrte Bewohner einer Waldhütte, der sich als hellsichtig im wahrsten Sinne des Wortes herausstellt, und los kann es gehen.

Mehr erzähle ich euch nicht, nur soviel: Schreiben kann die Autorin, und zwar auf eine sorgfältige und liebevolle Art, die Nähe zu ihren Figuren herstellt und mir sehr gut gefällt. Es ist ein Buch, das sich auf jeden Fall lohnt, in den Urlaub mitzunehmen.

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