Die jährliche Suche nach DEM Sonnenschutz ist bei mir im vollen Gange und just zum richtigen Zeitpunkt kamen gleich sechs neue Sonnenschutzprodukte von Transparent Lab heraus – garniert mit einem Flashsale mit 20% Rabatt. Wer kann da widerstehen? Ich nicht. Rein mineralischer Sonnenschutz ist mein Ding nicht, getönte Sachen mag ich eh nicht, weil die Farbe wirklich nie passt – also habe ich die Variante für ölige Haut gekauft in der Hoffnung auf ein samtig-mattes Finish. Trägt den schönen Namen: Transparent Lab Oil-Control Ultra Fluid Cica Sunscreen SPF50.
Ein paar Details
Die Flasche mit 100 ml Inhalt kostet knapp 20 Euro, ich kaufe immer direkt auf der Seite (Link).
In dem Sonnenschutz sind mineralische (Zinkoxid) und chemische Filter kombiniert. Der UVB-Schutz liegt bei 50, der UVA-Schutz bei 19. Klar, könnte besser sein, aber für mich ok. Es ist auch eine kleine Menge Alkohol enthalten, finde ich auch ok, der steht recht weit hinten auf der INCI-Liste. Ich will euch nicht mit der Liste der UV-Filter langweilen, es finden sich die üblichen modernen Verdächtigen.
Bemerkenswert fand ich den Hinweis, dass man fünfzehn Minuten mit dem Makeup warten soll.
Und sehr wichtig: vor Gebrauch gut schütteln! Den Hinweis hat man mittlerweile bei allen sehr flüssigen Sonnenschutzprodukten. Es liegt schlicht an den Filtern, bei denen man durch diesen „Trick“ die Filter wieder gut im Produkt verteilt und eine schwerere Konsistenz vermeiden kann.
Anwendungstest
Der war ganz erstaunlich. Das Zeug ist WIRKLICH flüssig, ich konnte nicht so schnell fotografieren wie es lief:

Wenn man das Produkt frisch aufträgt, bekommt man das, was man so schön als „greasy mess“ bezeichnet:

Ich hatte meinen ersten Test wie hier auf den Fotos auf dem Handrücken gemacht und war offen gesagt entsetzt. Die Kosmetikindustrie macht ja gerne mal (rechtlich nicht zu beanstandende) Versprechen, die dann nur zu oft nicht mit persönlichen erfahrungen übereinstimmen. Aber ein solches Produkt mit der Bezeichnung „Oil-Control“?
Und dann kam der erstaunliche Teil. Ein paar Minuten später sieht es nämlich so aus:

Nicht komplett matt, aber schon sehr! Hier habe ich natürlich auch superdick aufgetragen. Man fühlt den Sonnenschutz kaum noch auf der Haut. Ich bin keine Chemikerin und habe bestenfalls eine Vermutung, wie das funktionieren kann, ich tippe auf flüchtige Silikone.
Als nächstes habe ich im Gesicht und Hals/Dekolleté ausprobiert. Derselbe Effekt, man muss nur ein bisschen warten. Übrigens wird bei der Produktbeschreibung auch angegeben, dass man mit dem Auftragen von Makeup fünfzehn Minuten warten soll.
Vertragen habe ich den Sonnenschutz gut, keine Pickelalarm, keine Rötungen und auch nicht meine „Blasenpickel“ im Nasen-Mund-Bereich. Das große Aber: wenn man ein bisschen zu viel verwendet, gibt es winzig kleine Krümelchen. Die Menge lässt sich aufgrund der flüssigen Textur eh nur schwierig einschätzen, ich nehme gerne zwei Schichten übereinander. Und dann krümelt es.
Mein persönliches Fazit: der Oil-Control Ultra Fluid Cica Sunscreen wird am Körper aufgebraucht und nicht nachgekauft (ich schaffe es derzeit nicht, eine Aktion zu machen, im Oktober wieder…). Sonnenschutz von Transparent Lab und ich werden wohl keine dicken Freunde mehr.
Nächsten Montag gibt es den Review zum neuen Ultra-Fluid Sonnenschutz von Bioderma. Und das neue Ultra Fluid von Avène kommt nächste Woche bei mir an. Derzeit ist so richtig Bewegung bei neuen Formulierungen von Sonnenschutz, gefällt mir!
Gibt es bei euch Neues in Sachen Sonnenschutz? Und wer hat noch die neuen Sonnenschutzprodukte von Transparent Lab probiert?

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