Wochenendrezept: Pasta mit Pfifferlingen

So, nach langer Sommerpause mal wieder ein Wochenendrezept! Die Pilzsaison ist schon losgegangen und all die Pilze, die man nicht züchten kann wie z.B. Pfifferlinge oder Steinpilze, locken mich derzeit sehr. Leider mögen meine Töchter keine Pilze, aber der tolle Mann und ich schwelgen bei jeder Gelegenheit.

Dieses Rezept haben wir schon im letzten Jahr ausprobiert und waren begeistert – schlicht und superlecker!

Die Zutaten

  • 500 g Pfifferlinge
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine Packung Schinkenwürfel
  • 3-4 Thymianzweige
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • 500 g frische Tagliatelle

Die Zubereitung

Als erstes muss man blöderweise die Pilze putzen, was mühsam ist. Denn einfach waschen funktioniert nicht – sie saugen sich mit Wasser voll und der gute Geschmack ist dahin. Ich schneide meist ein bisschen am Stengel unten ab und dann wird jeder Pilz mit Küchenkrepp abgeputzt, das reicht meist für die gekauften Pilze. Oder mit einem Pilzpinsel säubern. Da muss man durch. Danach geht es aber schnell.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Die Pfifferlinge zusammen mit den Schinkenwürfeln in etwas Öl scharf anbraten (hm, dieser Geruch!), etwas runterschalten. Dann Zwiebel, Knoblauch und Thymian dazu und alles weiterbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Dann kommt die Sahne, Gemüsebrühe und der Wein dazu. Ich messe immer im Sahnebecher ab, könnte dann auch mal etwas mehr Wein sein… Aufkochen und dann runter schalten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Als faule Socke gebe ich die frischen Nudeln dann direkt in die Sauce, die sind nach ein paar Minuten gar gezogen. Ggf. noch etwas mehr Brühe und/oder Wein dazugeben, falls es zu wenig Sauce ist. Nochmal probieren und evtl. nachwürzen und fertig.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und guten Appetit!

8 Kommentare

Pilze lassen sich gut säubern indem du sie in ein Sieb gibst, Mehl darüber stäuben und kräftig rütteln.
Schönes Wochenende

Ich habe hier ja schon ewig nicht mehr geschrieben, aber da muss ich aus eigener Erfahrung dringend abraten. Das Mehl nimmt nur sehr lose sitzende Teilchen mit, alles was fest in den Vertiefungen und Rillen sitzt, sitzt weiterhin fest in den Vertiefungen und Rillen. Dann hat man eine Mehlschicht um die teuren Pilze, die das krosse Anbraten verhindert und die man beim Essen als weiche, eben mehlige Schicht durchaus wahrnimmt. Abwaschen des Mehls potenziert das Problem – dann hast du vollgesogene Schwammerl mit Mehlresten. ( Auch das Mehl tendiert dazu, fest in den Vertiefungen und Rillen ……)
Ich meine, für zwei Esser ist der Aufwand vertretbar: Küchenkrepp und das berühmte Pittermesser.
Ich würd‘s ja nicht sagen, wenn ich nicht alles ausprobiert hätte – aber die Pilzsaison ist kurz und wenn man sich Pilzputzmeditiationsmusik auflegt und sich schon mal vorfreut, klappt das schon.

Liebe Irit, dieses Rezept schmeckt sooo gut! Ich habe es heute gleich probiert und bin begeistert.

Vielen Dank dafür!

Schönes Wochenende Karin

Bei uns auch – aber mit viel Petersilie, etwas Senf in der Sahnesauce und Pfannkuchen. Lieblingsessen im Herbst. ❤️

Hallo Irit,
Noch purer:
Pfanne mit 1/2 Knoblauchzehe ausreiben, in Olivenöl Eierschwammerl braten, fertige Spaghetti dazu. 1-2 Löffel Nudelwasser, bei Bedarf. Am Teller mit wenig, dafür bestem Olivenöl beträufeln. Hauch Peperoncino darüber.
Kulturpur

Kommentare sind geschlossen.