Susanne Ackstaller Die beste Zeit für guten Stil

Susanne Ackstaller hat ein Buch geschrieben – natürlich über Stil

Wer sich nun fragt, wer Susanne Ackstaller ist – die uns wohlbekannte Texterella. Und sie hat ein wunderbares Buch über den eigenen Modestil geschrieben.

Susanne Ackstaller Die beste Zeit für guten Stil

Den eigenen Stil finden – definitiv eine Herausforderung. Das fängt bei Frisur und Makeup an, Kleidung ist ein Riesenthema und nicht zuletzt das (Wohnungs-)Umfeld. Bei mir hat sich in den letzten Jahren an einigen Stellen SEHR viel geändert, bei anderen Dingen ist so ziemlich alles gleich geblieben – weil es mir so gefällt.

Das gilt insbesondere in Sachen Mode. Nach eher geschmacklosen Ausflügen in die beige-dunkelblaue Muttermodewelt bin ich schon lange zurückgekehrt zu meinen Wurzeln: schwarze Kleidung. Das hat sich natürlich seit den 80ern etwas geändert, aber nicht sehr. Erstaunlicherweise mag ich es heute etwas figurbetonter als früher – obwohl ich vor 35 Jahren eine definitiv bessere Figur hatte.

Also schlug ich neugierig das Buch auf, um Susis Blick auf die Mode zu sehen. Ich hatte nicht so richtig viel erwartet – nicht, weil Susi nicht schreiben kann, sondern mehr, weil es für mich besonders wichtiges Thema ist. Und ich war sehr positiv überrascht – natürlich geht es um Key pieces (die sich allesamt nicht in meinem Kleiderschrank finden), bestes Beispiel hier:

Susanne Ackstaller Die beste Zeit für guten Stil 1
Ich glaube, ich würde eher im Nachthemd als mit einem Tüllrock auf die Straße gehen…

Eigentlich geht es aber um Frauen Ü40/Ü50 und deren ganz eigener Stil. Die Kapitel über die Key pieces wechseln ab mit Portraits der unterschiedlichsten Frauen mit völlig unterschiedlichen Lebensläufen, Berufen – und Outfits. Am besten gefiel mir dieses Portrait – tolle Frau! Und tolle Bilder:

Susanne Ackstaller Die beste Zeit für guten Stil 2

Ich finde, das ist der Teil, der den Buchkauf lohnt!

Wer mag, kann auch auf Susis Blog einiges zum Buch nachlesen (Link) – es gibt auch eine Buchparty!

Und ein kleines Schmankerl habe ich noch für die Gärtnerinnen: ich verschenke mein Exemplar. Die Portraits der tollen Frauen müssen weiterverbreitet werden.

11 Meinungen zu “Susanne Ackstaller hat ein Buch geschrieben – natürlich über Stil

  1. Hallo, vielen Dank für die interessante Buchvorstellung! Das Buch wurde auch in einer Tageszeitung thematisiert, allerdings hinter einer Paywall, aber so war mein Interesse geweckt worden.
    Macht das Buch auch Sinn, wenn Frau keine Normmaße hat? Mit meinem BMI von derzeit leider 42 und gleichzeitig Kurzgröße kann ich mir den gezeigten Tüllrock nicht wirklich an mir im Büro vorstellen;-)
    Danke und einen schönen Sonntag!

    1. Liebe Beautyjunkie,

      um Kleidergrößen, Figurtypen und Schönheitsideale geht es in diesem Buch überhaupt nicht. Unter den Frauen, die porträtiert werden, sind schlankere und dickere. Es geht nirgends um das „Kaschieren“ und möglichst Dünn aussehen. Das war mir sehr wichtig. Vielleicht kennst du ja Carola Niemann vom Curvy Magazine, die ist auch mit dabei.

      Come as you are. 😀

      Liebe Grüße,

      Susi.

  2. Guten Morgen,

    ich kann mir dich so gar nicht in beige-dunkelblau vorstellen. Meine Farbe war und ist ebenfalls schwarz. Hier und da auch Lila und Flieder, überwiegend aber bei Schlafhosen- und Shirts. Ein Faible für bunte Schuhe hatte ich irgendwann auch mal. Mittlerweile sind aber auch meine Schuhe fast ausschließlich schwarz. Mein Stil hat sich im Laufe der Jahre dem Alter entsprechend verändert bzw. angepasst (ich komme auch aus der Punk-/Gothikecke). Im Grunde bin ich meinem Stil aber treu geblieben. Eher schlicht und schnörkellos, abgesehen von einem Ausflug zum New Romantic Anfang/Mitte der 1980er mit Rüschen und viel Strass. Meine eigentlich dunkelblonden, mittlerweile ergrauenden Haare färbe ich seit knapp zehn Jahren nicht mehr schwarz sondern braun, weil schwarz inzwischen zu hart wirkt. Ich würde mich interessehalber gerne mal professionell beraten lassen. Einfach, weil es mich interessiert, welche Farben und welcher Stil mir empfohlen würde. Ändern würde ich aber sicher nichts, weil ich mich mit meinem Stil sehr wohl fühle. Er hat sich über die Jahre entwickelt, modifiziert und greift gelegentlich auch einige Elemente aktueller Modetrends auf. Und laut der Meinung anderer, wirkt mein Stil insgesamt sehr stimmig. Ich freue mich auch gerade sehr, dass der 80er oversized Stil zurückkommt. Ich denke, unsere Generation wird im hohen Alter wesentlich individueller aussehen und nicht im hellbeige-hellgrauen Einheitslook daherkommen.

    Viele Grüße und allen einen schönen Sonntag

  3. Ich bin eigentlich froh, einem gewissen Stil nach Jahrzehnten so halbwegs wieder entkommen zu sein. Gerade Susi mit ihrer Farbenfreude ist für mich ein Anlass gewesen, alles mal wieder über den Haufen zu werfen und was Neues zu probieren und so habe ich mir diese große giftgrüne Oversize-Bluse gekauft und die Reaktionen waren überwältigend positiv (und jeder wollte die man anfassen). Zu meiner Überraschung gefiel sie mir super an mir.

    Mir ist vor einigen Jahren bei Isabella Rossellini aufgefallen, dass sie jetzt im Alter zwar immer noch ab und zu schwarz trägt, aber phantastisch z.B. in Rosa und Pinktönen usw. aussieht. Sie trägt da oft große Seidenschals in leuchtenden Farben. Ich vergesse das Vorhaben aber regelmäßig beim Kauf und gehe da auf die gewohnten Farben.

    Ich würde mich jetzt gern mal wieder in wsentlicheren Punkten neu erfinden wollen und aus dem ehemaligen Stil mehr ausbrechen. Susis Buch hat da wirklich gute Anregungen und ich frage mich bei jeder „Warum eigentlich nicht?“ während ich früher dachte: „das passt zu mir?“ Ich hab mich wohl irgendwann zu sehr im Gewohnten eingerichtet. Es ist aber echt nicht einfach, gute Role-Models für ältere Jahrgänge zu finden, die auch nicht gerade in Stil erstarrt wirken oder ihre 40er reproduzieren. Dann gibt es noch jede Menge Mist, der nichts für einen tut. 😀

    1. apropos Rosa… ich habe da in letzter Zeit auch eine Tendenz entwickelt. Stricke gerade einen Pulli in eher Fuchsia. Die neue Arbeitstasche wird rosa. Hm, und ein schönes Seidentuch…

      Pink ist einfach ein Schmeichler

    2. Hallo Iridia,
      gut dass du Isabella Rossellini erwähnst. Kürzlich ging es bei Claudia Steinlein um „Stilikonen“ und mir ist partout keine (gegenwärtig lebende) Frau eingefallen, die ich als Stilikone bezeichnen würde. Weder in unserem Alter noch jüngere. Isabella Rossellini würde ich auf jeden Fall in diese Kategorie einordnen. Die hatte ich gar nicht auf dem Schirm.

      Viele Grüße

      Hier der Link zur Diskussion https://www.glamupyourlifestyle.com/2021/02/wo-sind-die-wahren-stilikonen-von-deutschland.html

  4. Liebe liebe Irit, na na na! Du hast doch einen roten Lippenstift und sicher auch was für die Augenbrauen? Na bitte. Von wegen kein Key Piece im Schrank. 😉

    Danke für deine liebe Erwähnung! :-*

    1. ich hatte kurz darüber nachgedacht… eine Sonnenbrille habe ich auch und Glitzerschuhe auch. Es ging mir mehr um Jeans, Sneaker, weiße Bluse und Trenchcoat 🙂

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