Serge Lutens Gris Clair

Duft: Duftminimalismus, neue Düfte und mehr

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Ich schreibe eher selten über einen Duft – das ist bei mir nämlich ein ganz schwieriges Kapitel. Ich mag 90% aller Düfte shcon auf Anhieb nicht und bei den übrigen habe ich sehr oft ein „so lala“-Gefühl. Ich habe es dann auch irgendwann mal aufgegeben, neue Düfte in größerem Umfang probe zu schnuppern. Im letzten November habe ich dann angefangen, systematisch „Restbestände“ aufzubrauchen und ich hatte durchaus überraschende Erkenntnisse.

November und Dezember

Im Bestand hatte ich Gris Clair von Serge Lutens (rechtzeitig noch vier Flaschen gekauft, bevor es nur noch als Eau-irgendwas zu kaufen war – es ist einer meiner absoluten Lieblingsdüfte), Rausch von Schwarzlose (auch ein alltime favorite), Hattaï und Nubica von Le Couvent des Minimes (s. auch hier) und die „Wilde Rose“ von Korres. Letztere habe ich aussortiert bzw. verschenkt.

Bei den Düften von Couvent des Minimes hatte ich das Problem, dass ich mich nicht so recht entscheiden konnte – ich mag beide sehr gerne, aber irgendwie fehlte mir immer etwas. Also habe ich sie kurzerhand kombiniert mit wirklich tollem Ergebnis und kurz vor Weihnachten waren die Flakons leer. Die stehen beide wieder auf der Kandidatenliste für den nächsten Winterduft.

Außerdem habe ich in der Zeit auch noch meinen „Rausch“ von Schwarzlose geleert – die Flasche war schon etwas älter (2013?), was der Qualität keinen Abbruch tat. Ich habe es dann auch gnadenlos tagsüber benutzt, es ist einfach ein Traumduft. Wird im nächsten Winter wieder gekauft!

Januar

Tja, die Bestände nahezu aufgebraucht, nur noch Gris Clair war da. Ich habe es drei Wochen am Stück benutzt und musst feststellen: toll im Frühjahr, Sommer und Herbst, aber definitiv nichts für den Winter.

Just in dieser Zeit bekam ich ein Päckchen von Korres mit einem weiteren neuen Duft:

Korres Cashmere Kumquat Duft

Cashmere? JAAAAA Kumquat?? Hm.

Also habe ich mir erstmal angeschaut, was im Duft drin steckt. Beschrieben wird er als Orientalisch, floral, holzig:

  • Kopfnoten: Kumquat, Mandarine, Orange
  • Herznoten: Orangenblüte, Jasmin, Mandel
  • Basisnoten: Kaschmir, Zedernholz, Vanille

Ich war von der Papierform semi-begeistert, ich bin kein Fan von Orangenblüte (oder Neroli), Jasmin ist auch nicht unbedingt mein Ding. Aber wie immer geht bei Düften probieren über studieren und es war eine ganz eigenartige Dufterfahrung. Frisch aufgesprüht fand ich ihn nicht so toll, vermutlich wegen der Orangenblüte. Am nächsten Morgen nahm ich meine Pullover (das ist so ein Lockdown-Ding oder? Ich neige dazu, dieselben Sachen über Tage zu Hause zu tragen… schlampig, aber leider wahr. Gilt natürlich nicht für Unterwäsche) , ein zarter Duft stieg auf, ich steckte meine Nase in den Pullover und…. aaahhhhh, wie schön.

Nach kurzem Nachdenken nicht weiter verwunderlich – Kaschmir, Zedernholz, Vanille. Das kann nur gut riechen.

Aber dennoch: der Duft ist nicht so ganz mein Ding. Also weiter Gris Clair benutzt, etwas anderes war ja nicht da. Ich überlegte, was ich wo bestellen könnte und mitten in meine Überlegungen hinein wurde es…

Februar

Neuer Monat, neues Päckchen. Korres macht gerade einen Relaunch der Duftlinie und es gibt auch einige neue Düfte (s. auch hier).

Korres Black Sugar

Black Sugar hörte sich einfach nur gut an, ein erster Sprüher und da war er – mein neuer Winterduft! Warm, orientalisch angehaucht, ein wenig süß, aber nicht süßlich und auch nicht eindimensional zuckrig.

Die Duftbeschreibung:

  • Kopfnoten: Karamell, Heliotrop
  • Herznoten: Rose, schwarzer Zucker, brasilianisches Rosenholz
  • Basisnoten: Amber, Vanilleschoten, Tonkabohne, Moschus

Der wird bis in den Frühling hinein benutzt (und ist dann vermutlich schon ziemlich leer) und im nächsten Winter schauen wir denn mal, wie das Langzeiturteil ist.

Fazit: Duftminimalismus

Es gefällt mir ausgesprochen gut, nur einen Duft (zumindest für die Jahreszeit) zu haben. Ich fand das Konzept des Signature Scent (also immer nur einen Duft über Jahre benutzen) schon immer faszinierend. Der Jahreszeitenduft ist meine Version davon.

Die offene Frage: Sommer

Für den Sommer brauche ich aber unbedingt noch etwas anderes. Gris Clair ist schön, enthält aber auch reichlich Zedernholz und Vanille, das ist bei richtig warmen Temperaturen nichts.

Ich habe lange Jahre Verveine Agrumes von L’Occitane benutzt, den kann ich aber irgendwie nicht mehr riechen. Die letzten beiden Sommer war es das Cologne „Fly Away“ von Mugler. Ein heißer Kandidat für diesen Sommer, aber eventuell kaufe ich mir auch wieder einen meiner Klassiker: den Dachgarten (Un Jardin Sur Le Toit) von Hermès. Oder vielleicht warte ich auch einfach, bis man wieder einkaufen gehen kann und schnuppere mich durch Neuheiten.

Wie haltet ihr es mit den Düften?

33 thoughts on “Duft: Duftminimalismus, neue Düfte und mehr

  1. Mich packen Düfte elementar und oft. Ganz oft hab ich dieses getragene-Pullover-Syndrom. Der Duft wird ganz oft erst exzellent durch die eigene Hautchemie und braucht immer einige Zeit damit, bevor ich den überhaupt beurteilen kann.

    Für mich ist Duft generell oft ein Zeitgefühl und das wechselt immer wieder. Ich bin auf der Schiene eher Maximalist und gucke auch nie danach, was Duftpyramide ist – ist für mich nicht aussagekräftig. Es gibt aber auch nichts, was ich von vornherein ablehne, es ist dann oft der ganze Duft, der nicht funktioniert. Ich mag keine Signaturdüfte, die ich schnell gar nicht mehr wahrnehme, sondern im Duft den Wandel und bin da auch Frühling-/Sommer und Herbst-/Winter Typ. Für mich ist das Herrliche an Duft, ganz schnell eine andere Seite in mir zu erleben mit einer anderen Wahrnehmung. Richtig treu bin ich da selten. Es gibt ganze 3 Düfte, die ich mir jemals (einmal) nachgekauft habe (und da waren die ersten nicht unbedingt alle). Ansonsten verliebe ich mich da schnell neu, allerdings auch viel auf Reisen, wo andere Düfte gehandelt werden als hier, durchaus auch bei Duty Free, wo es Düfte gibt, die man oft nur in speziellen Läden hat, die nicht hier sind. Ich bin auf Reisen auch offener für Neues.

    Ich hab aber auch häufig Zeiten, wo ich gar keinen Duft tragen will und wieder den Geruchssinn dafür auf Betriebseinstellung setze.

  2. Ich mag gern holzige, grüne Düfte. Blumige, rosige Düfte sind nicht mein Ding. Deswegen scheidet l´Occitane bei mir komplett aus, zu schwülstig.
    Fündig wurde ich bei Jo Malone. Eine große Auswahl an interessanten Düften.

    1. Bei Jo Malone habe ich auch eine neue Duft-Heimat gefunden 😉
      Nach viel Ausprobieren und Wechseln – auch je nach Jahreszeit und Lebensgefühl – bin ich angekommen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die nette und kompetente Dame im Jo Malone Shop in HH an der Alster. Nach der Beratung habe ich 2 Düfte gekauft, die mich seit dem begleiten – einzeln und auch kombiniert ( Poppy and barley und Myrrh & tonka). Hätte früher nie gedacht, dass das Kombinieren funktioniert.

      1. Bei kälteren Temperaturen liebe ich Black Cedarwood + Juniper ( Zedernholz, Wacholder Chilli), abends Pommegranate Noir ( Granatapfel, Himberere, Pflaume, rosa Pfeffer, Lilie, herbe Hölzer). Mein neuester Liebling ist Vetiver + Golden Vanille (Grapefruit, Kardamon, Vetiver, Salbei, Vanille, Amber).
        Im Sommer ist Wood, Sage + Seasalt unübertroffen.
        Viele Grüße

        1. hm, vielleicht sollte ich für den Sommerduft mal bei Jo Malone vorbeischauen – hatte ich mal vor sehr langer Zeit, aber irgendwie aus den Augen verloren… obwohl ich am Münchner Flughafen dauernd am Counter vorbeigelaufen bin

          Tipps für Sommerdüfte?? bisschen zitronig, bisschen Zeder, keine Blumen – so als grobe Richtung

  3. Ich mag die Idee des Signature Duftes auch total gerne und hatte ihn auch gefunden. Erst dachte ich, er wäre zu schwülstig für mich, ich war eher so der Aqua-Dufttyp. Später wurden die Parfums rosa im Flakon und diese dunklen bernsteinfarbenen Wässerchen waren mir immer zu puffig. Ja, und dann kam von Hermés das „Jour d‘hermes Gardenie“ und irgendwie war das genau meins. Beim Nachkaufen dann der Schock, es war limitiert. Nun hüsere ich hier noch den letzten Rest und hoffe, er wird irgendwann wieder aufgelegt. Blind kaufen traue ich mich nicht, vielleicht kann man ja irgendwann mal wieder schnuppern gehen.
    Übrigens liiiiebe ich Neroli😍

        1. Ich schicke dir gerne eine kleine Abfüllung, wenn du magst.
          Solltest du Interesse haben, kann Iris dir meine private Mail-Adresse mitteilen so, dass du mir deine Anschrift geben kannst.

          Liebe Grüsse, Isabelle

          1. Oh 😮 Vielen lieben Dank für dein liebes Angebot. Ich habe natürlich gegoogelt und der Preis ist heiß🤭 Ich kann mir den Duft so überhaupt nicht vorstellen.
            Liebe Irit, würdest du bitte meine E-Mail-Addi weiterleiten?
            Ich wünsche euch eine schöne Woche 🌸

  4. Sommerdüfte zu finden war bei mir auch immer eine Herausforderung, da ich, wie du Irit, überhaupt kein Fan von blumigen Düften ( am Schlimmsten ist bei mir Rose ) bin -:)

    Jo Malone ist in der Tat toll, ich habe vorletztes Jahr dann noch von Guerlain die Aqua Allegorias für mich entdeckt und bin direkt in Kaufrausch gefallen, die sind unglaublich toll!!!!
    Kann ich dir wärmstens ans Herz legen……

    1. hm, Guerlain ist meist nicht so mein Fall. Ich hatte in den 80ern einige Male Shalimar, aber das mochte ich dann auch nicht mehr. Aber sobald man irgendwo wieder schnuppern gehen kann….

  5. Wie kriegst Du die Parfums so schnell alle? Bei mir dauert es immer ewig, bevor ein Flakon alle ist, und es ist jetzt nicht so, dass ich 10 Parfums parallel in Gebrauch habe (ich hab mehr Lippenstifte als Parfums 😀). Eins begleitet mich jetzt schon etwas länger, das habe ich trotz 100ml Flakon auch schon nachgekauft (Nomenclature). Aktuell habe ich aber nahezu täglich TF Bitter Peach im Gebrauch – fängt recht fruchtig an (was eigentlich gar nicht meins ist, aber hier funktioniert es) und wird dann weich und schmeichelnd. Für den Sommer ist das wahrscheinlich nichts, da bin ich sicher zurück bei Zarkoperfume (der rosa Flakon…) Ich suche ja immer noch DEN Vanilleduft…. aber da bin ich noch nicht fündig geworden (irgendwas ist immer 😀). Allerdings kann ich nach relativ kurzer Zeit das Parfum an mir selber nicht mehr wahrnehmen, was ich immer etwas schade finde.

    1. Ob dies der Vanilleduft ist, kann ich nicht sagen, aber vielleicht magst Du mal Nuit et Confidences“ von Annick Goutal versuchen? Vanille kann ja sehr tückisch sein, aber dieser zunächst schwere Duft gefällt mir an mir, er wird leichter über die Zeit hinweg und erschlägt einen nicht, wenn man tags darauf am Pullover schnuppert.

    2. naja, wenn man eine Zeit nur einen Duft benutzt und das jeden Morgen (habe ich mir dann auch im Home Office angewöhnt!) – geht das erstaunlich schnell. Ich habe mich auch gewundert. Aber generell: 50 ml ungefähr drei Monate

      Vermutlich sprühe ich großzügig 🙂

  6. OmG 😱 Ich habe gerade gesehen, das das Jour d‘Hermes Gardenia wieder zu kaufen ist💗💗💗 Hat jemand schon mal bei Duftpunkt.com bestellt? Ist der seriös?

  7. Ich bin schon immer Duft Maximalistin gewesen. Und dann? Hallo Wechseljahre! Auf einmal mag ich nur noch schwer, dicht, holzig. Viel Tonka, Amber, etwas Leder und sehr viel Honig. Weg mit Blumen aller Art. Leicht und zart? Da wird mir regelrecht übel! Frisch? Oh Gott…noch schlimmer🤢 Ich kann es mir nicht erklären, aber so wie ein Schöne, dicke, sahnige Creme meine Haut entspannt, so sind meine zZ “fetten” Düfte Balsam für meine Seele. Ich rotiere zwischen Bengale Rouge von Papillion Artisan Perfumes (mein Lieblingsduft überhaupt!) Slowdive von Hiram Green (dichter brauner Waldhonig) und Le Lion von Chanel. Einfach nur 🎊WOW🎊!! Ich habe letzten Sommer, bei fast 40 Grad Hitze, Bengale Rouge benutzt. Das ist aber nicht unbedingt “normal”. Ich finde L’eau Froide (Lutens) im Sommer toll (habe ich mir die Woche wieder gekauft). Als Sommer Klassiker finde ich die Infusions von Prada immer gut! Nelke ist im Herbst super aber der normale Iris Duft passt irgendwie immer.

  8. Ich liebe Düfte. Damit kann man Emotionen verstärken, dämpfen, erzeugen etc.
    Manche Düfte sagen „heute bin ich verletzlich“, andere schreien geradezu „Vorsicht, heute bin ich bissig“, die nächsten strahlen einfach nur Fröhlichkeit aus.

    Mit Parfum kann ich meine Stimmung wahlweise betonen oder mich in eine andere Stimmung bringen. An schlechten Tagen wirken ein wenig Make Up und das richtige Parfum wunder.

    Es gibt eigentlich kaum eine Duftrichtung, die ich gar nicht mag, das Parfum muss einfach zur Stimmung passen.
    Ich unterscheide auch nicht zwischen Sommer/Winter, oder Duft nur für den Alltag/nur zum Ausgehen….ich benutze sie nach Lust und Laune.
    Meine Sammlung ist relativ groß, denn ich wechsle gerne ab und trage selten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen denselben Duft.

    Es gibt jedoch einige Kandidaten, die ich bereits mehrmals nachgekauft habe, weil sie mir sehr gefallen; diese sind Coromandel von Chanel, Blanche von Byredo, Gentle Fluidity Gold von Maison Francis Kurkdjian und Delina von Parfums de Marly.

    Für (heiße) Sommertage, kann ich Mandarino di Amalfi Acqua von Tom Ford empfehlen.
    Ist ein zitrisch-frischer unisex Duft mit italienischem Flair.

    Schönen Abend 🙂

  9. Un Jardin sur le Toit ist wirklich genial für den Sommer! Die Korres-Düfte müßte ich gelegentlich testen.

    Bei mir sind über die Zeit einige Düfte von Amouage eingezogen, es empfiehlt sich aber, sie zuvor kurz tragen. Sie entbehren mit dem Weihrauchanteil nicht einer gewissen Schwere, duften jedoch recht liebevoll orchestriert, sehr gut tragbar und entwickeln sich über Stunden. Aber es kommt darauf an, die Library Collection wurde ich persönlich umschiffen. Ich versuche jedenfalls immer welche zu erhalten, die im Oman hergestellt wurden, weil sie mir einen Tick anders erscheinen als die in UK hergestellten.
    Für den Winter wäre noch Penhaligon’s Alizarin empfehlenswert, schwer und orientalisch, etwas süß, aber rauchig genug, um komplex zu sein, und vor allem entwickelt er sich.
    Interessant finde ich zudem von Artisan Parfumeur Nuit de Tubéreuse, warm, weich und leicht, sowie Mure et Musc extrème, leichte Süße mit bitterem Ausgleich.

  10. Ich habe neulich Le Lion von Chanel probiert. In der Tat ein Duft wie eine Löwenpranke. Der hing noch am nächsten Tag schwer im Zimmer. Unglaublich wie gut der Name hier zum Duft passt. Wenn man Selbstbewusstsein in Flaschen abfüllen könnte, wäre es so etwas wie dieses Parfum. Ich habe ich es noch nicht bei anderen Menschen gerochen. In diesen Zeiten eh etwas schwierig. Vermutlich fände ich es aber zu aufdringlich. Minimalistisch ist dieser Duft jedenfalls nicht .

  11. Ich bin viele Jahre im Sommer der Jardin Serie von Hermes treu. Und kann nicht nur einen Duft pro Jahreszeit tragen. Denn ins Büro trage ich was anderes als abends wenn ich essen gehe oder feiern gehe. Nicht jede Duftrichtung passt zu jedem Outfit. Oder zu Stimmung. In einer Besprechung will ich anders duften als im Sommerurlaub. Ich weiß aber glasklar jeden Morgen was heute gut passt. Hängt auch von meiner Stimmung, Anlass usw. ab. Duftnoten sind insofern relevant weil ich bestimmte Komponenten (Moschus zum Beispiel) nicht mag und noch nie ein Duft damit mochte. Tom Ford werde ich dieses Jahr erforschen. Nicht ausgiebeig, denn die Preise sind nicht ohne. Ich kaufe mir meist Proben bei Aus Liebe zum Duft und kann dan stressfrei testen. Für den Sommer mag ich auch von Guerlain die Aqua Allegorias und Paradiso von Cavalli. Es darf frish und fruchtig, aber nicht blumig sein.
    @Waldfee – Hermès Jour d’Hermès Gardénia gibt es in einigen Shops, z.B. bei easycosmetics. Auch direkt bei Hermes.

    1. Hallo Ombia, bei Hermes habe ich ihn eben nicht gefunden, darum bin ich da etwas misstrauisch. Bei Duftpunkt ist er seeehr günstig, so um die 90€ und ich frage mich, ob das dann seriös ist. Impressum ist vorhanden, auf Originale wird extra hingewiesen, ich finde noch keinen Haken an der Sache, will aber auch nicht irgendein uralt abgelagertes Zeug kaufen.

  12. Wow… ich staune hier grad, was für bildhafte Ausdrucksfähigkeiten die Beschreibung von Düften in Euch weckt! Macht richtig Spaß zu lesen… :-))

    Die Wahl von Duft nach Jahreszeit ist mir auch völlig fremd. Ich bin ja während des Sommers oder Winters kein anderer Mensch (?). Bei mir ist die Frage eher: Heute überhaupt Duft? — Immer öfter: Nö. Heute: ja. Hatte keine Zeit, meine Augen zu schminken, da brauchte ich ein „Ersatzornament“.

    1. Ich kann in der Tat sehr schwere, winterliche Düfte wenn überhaupt, nur während der kalten Jahreszeit ertragen. Auch riecht ein und der selbe Duft ganz anders an mir, je nach Jahreszeit. Einige Sommerdüfte entfalten sich bei mir im Winter nicht komplett. Durch den veränderten Hormonhaushalt riechen einige Liebelingsdüfte jetzt plötzlich ganz anders an mir. Leider.

      1. Dito hier. 🙂

        Ich hab sogar einen Sommerduft, der ein echter Hammer ist, knochentrocken. Ich wusste nach dem ersten Schnupper nicht, ob ich ihn hasse oder ihm völlig verfallen werde. Es war letzteres. Citron Noir von Hermes. Ich liebe ihn in wehenden weißen Blusen in der Stadt bei Affenhitze. Nur Sommer. Aber auch eine Ansage.

        Der Nilgarten z.B. (auch Hermes) ist dagegen ein süffiger Duft, nicht besondes selten und die meisten Fragen hab ich danach bekommen. Nur Sommer.

        Momentan benutze ich wieder Twilly poivree und Florabotanica von Guerlain. Nur Winter.

        Von Tom Ford mochte ich Grey Vetiver gern. Ich hab ihn leider ein wenig über, aber er passte wunderbar. Nur Sommer.

        Richtig fett finde ich Magie Noire von Lancôme, nur ein Hauch, sonst riecht das ganze Haus danach und ein Teil der Straße, letztes Jahr wieder entdeckt. Nur Winter. Im Winter mag ich schwere kuschlige Düfte, die ich gerade wieder weg räume.

        Ich hab sogar einen Duft für Trauer und auch andere für bestimmte Situationen.

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