Wochenendrezept: Bibimbap

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Leider sehe ich meine beste Freundin Nanna derzeit nicht so oft wie ich es mir wünschen würde – aus verschiedenen Gründen. Wir wohnen 70 km auseinander und das ist schwierig unterzubringen im ohnehin vollen Kalender. Das wird sich spätestens im Sommer 22 schlagartig ändern – bis dahin wurschteln wir uns halt durch. Zum Glück gibt es Flatrates zum telefonieren.

Bei einem Besuch im Frühjahr habe ich auf jeden Fall ein geniales Gericht kennengelernt: Bibimbap. Die koreanische Variante der Resteverwertung.

Bibimbap

Die Zutaten sind variabel und selbstverständlich kann man es auch vegetarisch wie hier zubereiten.

Grundsätzlich braucht man gekochten Reis, diverse Gemüse, ein Spiegelei obendrauf und – das ist der Clou an der Sache – Bibimbapsauce.

Bei unserer Variante wurde diverses Gemüse (grüner Spargel, Möhren, Blattspinat) hintereinander in demselben Topf blanchiert und gleichzeitig die Champignons gebraten. Der Reis ist frisch gekocht, alternativ kann man ihn auch einfach kurz in der Mikrowelle erwärmen.

Alles wird dann hübsch in einer Schale drapiert (der Reis ist unter dem Ei, daher nicht zu sehen), Spiegelei braten und fertig ist das Bibimbap.

Naja, fast: denn auf diesem Foto sieht man den Clou, die Sauce!

Die Zutaten:

  • 4 EL Gochujang (koreanische Chilipaste, gibt es in unterschiedlichen Schärfegraden)
  • 2 EL Sesamöl geröstet
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Sojasauce (ich nehme die helle von Pearl River Bridge ohne Glutamat und ähnliche Schweinereien)
  • 1 EL Wassr
  • 2 EL Reisessig
  • 2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt oder durchgepresst

Alles zusammenrühren und eine reichliche Portion dazugeben (s. Foto). Wer mag, kann dann noch geröstete Sesamsamen (das sind die schwarzen Körnchen) draufstreuen.

Bibimbap

Dann kommt der unschöne Teil: damit es so richtig gut schmeckt, muss man es nun alles durchrühren. Das habe ich dann nicht mehr fotografiert.

Ich wünsche euch guten Appetit und ein wunderbares Wochenende!

3 Kommentare

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Witzig, dass Du ausgerechnet heute über Kilometer-Distanzen und Durchwurschteln schreibst… Dieses Problem habe ich auch gerade. Schade, dass wir die Menschen, die wir in unserem Leben haben wollen, nicht im Fußwegradius um uns versammeln können. Und warum zum Geier ist Teleportation immer noch Science-Fiction 😉

Ich arbeite seit langem in einem koreanischen Unternehmen und das war das erste Gericht, das ich probieren durfte, natürlich in der traditionellen Weise im superheissen Topf serviert in dem ein rohes Ei verrührt wurde. Zuerst war ich geschockt, aber das Ei verkocht durch die Hitze sofort zu Rührei. Es ist bis heute mein liebstes koreanisches Gericht.

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