Wochenendrezept: Blitzsandkuchen

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Heute gibt es einen Erinnerungskuchen. Ich bin mir nicht sicher, wann ich den zum ersten Mal gebacken habe, aber da ich definitiv noch zu Hause gewohnt habe, war es wohl Anfang der 80er.

Ich fand es damals sehr besonders, einen Kuchen mit geschmolzener Butter zu machen. Und das allerbeste: bei mir wurde er nie so fluffig wie hier auf dem Bild:

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Unten gab es immer so eine wunderbar matschig-saftige Schicht. Außerdem muss auch mehr Puderzucker drauf…

Ich bin mir nicht mehr sicher, warum ich das Rezept gesucht habe – war aber sehr erstaunt, dass Dr. Oetker offensichtlich nichts wegwirft. Also heute ein alter (und wieder entdeckter) Lieblingskuchen von mir.

In der Beschreibung steht übrigens Biskuitteig – ha, ich kann Biskuit backen! Bei mir sah es allerdings immer eher nach richtigem Sandkuchen aus.

Die Zutaten

  • 250 g Butter
  • 4 Eier Größe M
  • 2 Tütchen Vanillin-Zucker
  • 250 g Zucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 125 g Mehl
  • 25 g Speisestärke
  • 1 gestrichener TL Backpulver

Die Zubereitung

Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen – bei mir geht das übrigens sehr schnell, daher mache ich den Ofen immer erst an, wenn der Teig schon fast fertig ist.

Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Achtung, die wird schnell braun, lieber mit kleiner Flamme.

Eier kurz schaumig schlagen, Zucker und Vanillinzucker dazugeben und alles gründlich vermischen (Erfahrungswert: lieber vier als die empfohlenen zwei Minuten). Zitronensaft dazu geben und wieder gut verrühren. Ich mache das in meiner Küchenmaschine und nehme dafür eine mittlere Geschwindigkeit.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und nur kurz in zwei Portionen unter den Teig rühren. Hierbei nicht zu heftig rühren, ich mache es auf der kleinsten Stufe. Dann kurz (!) die geschmolzene Butter unterrühren.

Alles in eine runde Form mit 26 cm Durchmesser (ich habe welche aus Silikon und muss auch nicht einfetten) füllen, glatt streichen und ab in den Ofen.

Ungefähr 60 Minuten backen (Stäbchentest), noch zehn MInuten stehen lassen und dann aus der Form holen. Puderzucker druaf und fertig.

Äh, schmeckt auch gut mit Sahne.

Und evtl. mit Pfirsischkompott? Den esse ich derzeit zu praktisch allem, ich liebe Pfirsische. Dafür einfach Pfirsische waschen, klein schneiden und die Stücke (ohne Kern) in einem Topf mit Wasser (nicht bedeckt, etwas weniger, sonst wird es zu flüssig) und Zucker nach Geschmack 15 Minuten köcheln.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende und guten Appetit!

Und verratet ihr mir eure Erinnerungskuchen? Ich habe demnächst noch einen im Angebot… Eierlikörkuchen, muss aber noch das Rezept von meiner Mutter besorgen.

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5 Kommentare

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Da bekomme ich Lust heute mal wieder zu backen. Hört sich sehr lecker an, danke fürs teilen. Ich lese hier unglaublich (meist still) gern mit, mach bitte weiter so 😘.

ich werde heute auch backen – und einen neuen Kuchen ausprobieren. Heute nämlich besondere Gäste: Konsumkaiser mit Mann – das wird ein vergnüglicher Nachmittag! Und morgen kommt die Schminktante für ein paar Tage, da essen wir die Reste

Danke für das leckere Rezept! Ich wünsche euch einen vergnüglichen Nachmittag, liebe Grüße an den Kaiser und dich! Eure Blogs gehören zu meinem Tag – danke für die beste Haut mit Ü50 und viele Impulse für ein intensives Leben.

Hm, das klingt lecker und vor allem einfach. Den werde ich demnächst sicher nachbacken! Hab ein tolles Wochenende!
LG Andrea

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