Wochenendrezept – Lachs mit Avocadosalsa

Ein für meine Verhältnisse relativ neues Rezept aus 2017 – und es wird immer wieder und ausgesprochen gerne gegessen – auch von den Kindern.

Lachs und Avocado – bei den Zutaten kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Wir haben dieses Rezept in diesem Jahr oft nachgekocht und sind immer wieder aufs Neue begeistert, wie schnell und einfach es sein kann.

Der Trick besteht im wesentlichen aus der süßen Chilisauce, die beim Braten noch auf den Lachs gestrichen wird und einer Salsa mit deutlichen Aromen. Dazu gibt es bei uns Baguette und einen gemischten Salat – fertig ist das Abendessen in 20 Minuten.

Die Zutaten

  • 1  mittelgroße, rote Zwiebel
  • 2  reife Avocados (500–600 g)
  • Koriander (eine Packung oder ein Topf)
  • 1–2  Limetten
  • Salz, Pfeffer, 1 TL Zucker
  • anderthalb Pfund Lachsfilet (frisch oder TK, dann auftauen lassen)
  • Chilisauce für Huhn, scharf & süß
  • Sonnenblumenöl und Butterschmalz

Zubereitung

Für die Salsa: Zwiebel schälen und fein würfeln. Avocado nach bevorzugtem Verfahren bearbeiten und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Ich schneide meist Sechstel heraus und bearbeite die weiter. Koriander waschen, trocken schütteln und hacken – schmeckt übrigens am besten ohne die Stiele, macht aber auch deutlich mehr Arbeit.

Alles zusammenrühren, zunächst mal 4 EL des Limettensaftes (vorher auspressen…) dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Ggf. noch mehr Limette oder Zucker dazu.

Den Lachs waschen, trocken tupfen und in reichlich Öl und Butterschmalz (ungefähr 1:1) anbraten. Nach ein paar Minuten wenden und dann ordentlich von der süßen Chilisauce drauf.

Nun kommt der Lachs auf den Teller, die Salsa in einer Schüssel auf den Tisch, dazu die Pfanne mit dem köstlichen Bratsud, den man wirklich gut mit reichlich Baguette auftunken kann.

Ich weiß, alles ungesund, aber soooo lecker. Ach nein, SALAT! Ganz viel SALAT dazu!

Ich wünsche Euch guten Appetit!

PS: leider funktionieren derzeit die Pinterestbilder nicht richtig, ich hoffe, das erledigt sich am Wochenende, wenn ich meine Blogbasteleien beendet habe!

10 Kommentare

Liebe Irit,

das Rezept liest sich superlecker, das wird nachgekocht. Übrigens, wie kommst Du drauf, das ist ungesund? Ganz im Gegenteil. Die Fettsäuren der Avocado und vom Lachs zusammen mit dem Protein sind super, die frischen Zutaten liefen sekundäre Pflanzenstoffe. Lediglich beim Öl könnte man optimieren, wenn man statt Sonnenblumenöl Rapsöl nimmt – wenn man eines hat, das nicht zu stark im Eigengeschmack ist, dürfte das nicht stören.
Für jemanden, der sich Low Carb oder Keto ernährt, ist das Rezept sogar super – die lassen halt das Brot weg und die Chilisauce wird mit Erythrit selbst gemacht. Mache ich inzwischen auch so, ich stehe nämlich total auf den Geschmack.

Ja, die Chilisauce ist aus der Flasche ist wegen des hohen Zuckergehaltes jetzt nicht so der , aber der Rest vom Fest garantiert. Daran ist nichts ungesundes. Und das bisschen Baguette dazu bringt die Nährwertbilanz nicht so durcheinander, dass man ein schlechtes Gewissen haben muss. Schlechtes Gewissen ist schlecht für den Teint und die Mimik 🙂
Viele Grüße
Roland

hallo Roland wie machst du denn die Chilisauce? Es steht ja im Rezept für Huhn ich weiß nicht mal, wo ich die besorgen kann! Apropos Huhn geht das Rezept auch mit Huhn? Gruß Silke

also die Chilisauce für Huhn gibt es in so ziemlich jeden Asiamarkt, die ist nicht so scharf. Ich habe immer die hier

https://www.amazon.de/Cock-S%C3%BC%C3%9Fe-Chilisauce-Huhn-pikant/dp/B003UOCHZY/ref=sr_1_10?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=Chilisauce+f%C3%BCr+Huhn&qid=1565685423&s=grocery&sr=1-10

Die gibt es in unterschiedlichen Größen, ich nehme immer die ganz kleine Flasche (passt besser in den Kühlschrank…)

aber das Rezept würde mich auch interessieren!

Sorry, kleiner Legasthenieanfall.. sollte heißen: ist wegen des hohen Zuckergehaltes jetzt nicht so der Brüller… keine Ahnung, was da schief ging 🙂

Also,
ich mache meine Chilisauce nach einem Rezept einer deutschen Bloggerin für Low Carb.
Das Rezept ist in einem ihrer Kochbücher und aus Copyrightgründen tippe ich das nicht einfach ab, das würde Bettina Meiselbach sicherlich nicht freuen (ein Blick auf ihren tollen Blog lohnt sich für alle, die sich mit dem Thema low carb und lecker Essen beschäftigen, das nur mal so, falls erlaubt, als Tip von mir).
Aber im Grund genommen ist es ziemlich egal, welches Rezept man nimmt, auf Chefkoch kommt z.B. das hier super an:
https://www.chefkoch.de/rezepte/2150631345356366/Thai-Sweet-Chili-Sauce.html

Aals ich gegoogelt habe nach “Rezept für zuckerfreie sweet Chili Sauce” habe ich in einem Team für Fitness und Bodybuilding obiges Rezept in etwas abgewandelter Form gefunden, aber eigentlich tauschen die da nur den Zucker aus und ersetzen die Stärke mit einem Teelöffel Johannisbrotkernmehl.
Es dürfte wirklich jedes auch konventionelle Rezept für so eine Sauce auf zuckerfrei anpassbar sein.
Den Zucker ersetzt man z.B. super mit einer Mischung aus Erythrit und Xylit , gab es neulich z.B. bei Feinkost Albrecht (Aldi) als Birkenzucker light sogar schon fertig gemischt. Süßmittel und Chili kann man ganz nach Geschmack in der Menge erhöhen oder reduzieren. Jeder empfindet das ja anders.

In einem geistigen Umnachtungsanfall habe ich neulich aus Bequemlichkeit eine fertige zuckerfreie Sweet Chili Sauce gekauft. Beim ersten Probieren war klar: die landet im Müll, habe ich nicht runterbracht. Genuss geht anders, echt. Da bin ich mit einer selbstgemachten so viel besser bedient.
Viele Grüße
Roland

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