H&M: ich hätte da ein paar Tipps

Nicht für euch, sondern mehr für H&M. Manchmal mag man nicht glauben, warum das Offensichtliche scheinbar von NIEMANDEN in einem Unternehmen wahrgenommen wird.

Online Bestellungen

Ich vermute, dass sich schon wirklich jeder, der online bei H&M bestellt hat, über den wirklich unglaublich langsamen Vorgang gewundert bis geärgert hat.

Im Normalfall dauert es fünf bis zehn (!!!) Tage, bis die Bestellung als versendet markiert wird. Machen das Menschen abends in Heimarbeit, wann immer es gerade passt?? Ich erwarte von einem Konzern, dass er derlei Prozesse im Griff hat. Das heißt aber nicht, dass man die Sachen dann auch tatsächlich zeitnah bekommt. Die Versendung mit Hermes scheint mir auch nicht die allererste Wahl zu sein (oder die haben etwas verhandelt, was zwar billig, aber leider auch richtig schlecht ist), das dauert gerne nochmal bis zu acht Tagen.

Wenn die Rücksendung genauso langsam geht (was man aus dem Status ablesen kann), wundert es mich nicht, dass H&M auf riesigen Warenbeständen sitzt. Das ist einfach zu langsam.

So richtig nervt mich aber, dass alle Mails eine Lesebestätigung anfordern. Was soll das?? Ich bin mir sehr sicher, dass das erstens eh keiner liest und zweitens finde ich das übergriffig.

Und überhaupt die Website

Wäre doch schön, wenn die Filter mal sinnvoll einzusetzen wären und auch noch richtige Ergebnisse liefern würden.

Man kann sich nicht benachrichtigen lassen, wenn ein Produkt doch wieder verfügbar ist und die „Verfügbarkeit im Geschäft“ ist ein Witz. Verkaufen sich die Artikel tatsächlich schnell und kann man deswegen nicht auf dem Stand sein oder ist die IT schlicht aus der Jahrtausendwende und bekommt es leider nicht hin?

Aber das größte Ärgernis ist…

Die Größenpolitik.

Vielleicht hält es der eine oder die andere für wünschenswert, dass alle Welt XS und S trägt. Kann auch sein, dass wir dann alle gesünder, toller oder was auch immer wären. Blöderweise trägt die deutsche Durchschnittsfrau aber laut Statistischem Bundesamt Größe 42/44 (=M/L) und hat dabei einen BMI unter 25 sprich: Normalgewicht. Außerdem haben 50% Übergewicht, da wird es dann etwas eng mit Größe M. Das scheint mir, wenn ich mich so umschaue, auch nicht unbedingt nur auf Ü30 und Co zuzutreffen, auch bei den U20ern sieht man oft eher M-L als XS.

Was würde der schlaue Kaufmann tun? Ganz klar, da hinge jede Menge M-XL (oder XXXL), ergänzt um XS und S, das kann man ja anhand von Verkaufsstatistiken prima bestimmen.

Was macht H&M? Da hängt jede Menge XS und S und je zwei Teile in M, L und manchmal sogar (man staunt) in XL. Größe L und XL ist praktisch immer aus (warum nur??? wer trägt das nur????).

Und da wundern die sich über schlechte Geschäfte? Es muss doch mal irgendjemand auffallen, was in welcher Größe im Sale landet und Anpassungen vornehmen. Dachte ich. So rein kaufmännisch gesehen. Offensichtlich nicht.

Mal sehen, wie lange die noch am Markt sind.

24 Kommentare

  • Guten Morgen Irit,
    dem kann ich nur zustimmen!Bestelle wenn dann hauptsächlich Kindersachen bei H&M!Und das ist aufgrund der oben genannten Zustände einfach nur nervig!
    LG

  • Ich hab vor paar Jahren mal ein neues Essprogramm ausprobiert und war dann zu meiner Überraschung bei den sehr kleinen Größen ich kann dir sagen: dort hatte ich erstaunlicherweise dasselbe Gefühl! Alles war weg und es gab nur L und XL.

    Genau wie Farbe, die bei einem bestimmten Automodell gut aussieht, beim anderen aber nicht, könnte es sein, dass Kleidung einer besonderen Figur gut steht, die dann schnell raus ist, aber trotzdem in allen Größen da ist, die beim Probieren durchfallen, obwohl die Größe stimmt.
    Mir fiel damals auch auf, dass für Größe XS ganz oft Modelle angeboten werden, die diesem Körpertyp gar nicht stehen, es werden aber alle Größen hergestellt. Die hängen dann natürlich weiter da und die, bei denen es passt, sind ruckzuck weg. Wären die nur in M oder X oder XL da gewesen, wären die alle gekauft worden, vermute ich. Umgekehrt natürlich genauso.

    Dass die passenden Größen – egal, welche Größe man trägt – nicht vorrätig sind, ist auch ein Grund, warum ich online zu bestelle. Ich las neulich von der weit verbreiteten und klugen Praxis, hier die möglichen Größen zusammen zu bestellen und die unpassenden wieder zurück. Ich hab ja immer Hoffnung, nichts zurückschicken zu müssen, ärgere mich aber umso mehr, wenn ich muss als wenn es mir klar wäre und ich zudem die passende Größe habe. Und oft steht einem die passende Größe trotzdem nicht. Wenn es etwas nicht gibt, tröste ich mich oft mit dem Gedanken, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass es angezogen trotzdem nicht so doll gewesen sein könnte, weil das halt häufig vorkommt und ich in der Garderobe oft enttäuscht bin.

    Bei mir kommt dazu, meine beiden Lieblingsmarken haben nur Geschäfte in einigen Großstädten, in die ich nicht so oft komme, allerdings funktioniert hier der Versand mustergültig. Trotzdem würde ich lieber im Laden kaufen. Die Größenpassgenauigkeit ist häufig eine Katastrophe.

    So lange Mode noch mit Jugend assoziiert wird, liegt nahe, dass dort noch viele Ideal-oder Normalgewicht haben, als das in unserer Altersgruppe so ist, in der sehr viel mehr Bräsiges angeboten und gekauft wird. Dann wird tendenziell davon vielleicht mehr hergestellt.

    Online hab ich dort noch nie bestellt, aber deren Lamgsamkeit ist legendär.

    PS: ich finde gerade superwitzig, dass du das als Werbung kennzeichnen musst. :D

    • ich kennzeichne hier mittlerweile ALLES als Werbung, in dem Fall ist es aber tatsächlich so, weil ich H&M namentlich erwähne. Absurd.

  • Hallo Irit,

    Ich wohne fußläufig zum nächsten H&M, deswegen habe ich noch nie etwas online bestellt. Aber im Geschäft scheint es ähnlich mit den Größen zu sein. Ich war letzten Freitag dort um neue BHs zu kaufen. Mein Kreuz scheint durch das Krafttraining breiter zu werden, jedenfalls ist mir 80B mittlerweile zu eng im Unterbrustbereich. Die hatten jede Menge in 70 und 75, bei 80 wurde es dann schon weniger, und bei 85 musste ich schon bei allen Modellen, die mir gefielen, lange suchen, nicht selten erfolglos. Nebenan, im C&A, war deutlich mehr in großen Größen da, und auch noch preiswerter.
    Wünsche einen schönen Freitag!

    • oh ja, ich habe 85E oder 85F und das existiert da nicht. Zugegeben kaufe ich eh lieber Primadonna, aber trotzdem…

      Und die Nachtwäsche: warum gibt es die schönen Pyjamas nur bis L?? Meine Schultern brauchen für bequemen Sitz eher XL oder 48.

      • In der Nacht trage ich nur schöne Schlafanzughosen (im Sommer kurze) und T-Shirt, eine Sache, die ich mir im Krankenhaus angewöhnt habe. Bei den Nacht-Shirts trage ich welche mit Sprüchen x und nur dort. Ich amüsiere mich selber immer wieder darüber. Die meisten hab ich von Bershka, einer Zara-Tochter. Dazu hab ich meist noch einen Bettpullover, den ich Morgens beim Kaffee im Bett anziehe.
        Am liebsten Ton in Ton, im Moment alles leicht warmes Weinrot. Ich trag das auch schon abends bei meinen Ritualen. Das mit dem Pullover ist eine ganz neue Errungenschaft. Ein Bettjäckchen, ganz zauberhaft. Wenn ich Faultag habe, trag ich das zu Hause auch den ganzen Tag. :D

        • ich greife jetzt zur Selbsthilfe: ich werde gleich mein erstes Nähprojekt starten… ein weites, habllanges T-Shirt für nachts. Sozusagen das einfachste aller Projekte für den Anfang. Bevor ich dann mit meinem Nähkurs durchstarte :-)

          • Klingt super! Nachts sind Klamotten besonders wichtig, die man gern trägt und zu denen man very good Vibrations hat. Ich bin überzeugt, man schläft besser.
            Dazu bist du frei in Stoffart und Farbe. Wenn es dir gefällt, kannst du sogar auf Reisen nach schönen Stoffen dafür gucken (Italien! England!) und es zu deinem Hobby machen. Und – du bist das Nachtwäschethema ein für alle mal voll durch. Es kann nur noch was Besseres kommen, falls überhaupt.

        • Splitterfasernackt schläft es sich am allerbesten!😎 Mache ich schon seit einer halben Ewigkeit. Es gibt nichts schöneres als nackt im kalten Schlafzimmer unter die warme Decke zu huschen. Morgens trage ich mein “Urban Ninja” Outfit (so nennt es mein Sohn). Langer, dicker Kapuzenpulli von H&M (ja, der Versand hat 20 Tage gedauert😱) und eine Nicki Sweathose von GAP. Man wird mich im Altersheim mit fiesen Tricks dazu bringen müssen Nachts ein Kleidungsstück zu tragen.😂

          • Das geht bei mir nicht mehr. Denn x-mal in der Nacht ist mir schweineheiß, kaum hab ich alles abgeworfen, zittere ich vor Kälte, wieder rein in die Klamotten, doppelte Decke, Socken, Wärmflasche… Eine Stunde später, als hätte ich ne Sonne verschluckt – und alles geht von vorn los…
            Wer kennt das auch? ;-D

            • Ich. Leider.
              Oberkörper vorne und hinten nassgeschwitzt, der Nacken wird schweinekalt, manchmal muss ich nachts sogar föhnen, alles nass und kalt. Dann umziehen, Decken wechseln oder umdrehen, Kissen austauschen und das Ganze eine Stunde später wieder von vorn. In guten Nächten nur 2-3mal, in schlechten 5 mal plus 2 mal föhnen. Ein Horror.

              • Ich konnte den Hitze- und Frostattacken die extremen Spitzen nehmen mit Progesteron Globui D4, abends drei zum Einschlafen, nachts nochmal zwei, falls nötig… Wenn ich aufstehen müsste, um laut und hell zu föhnen, könnte ich gar nicht mehr schlafen :-/

                • tja, ich fürchte, da kann ich nicht helfen. Ich hatte nie solche Attacken, eher nur ein paar Stunden schlafen können. Das hat sich aber glücklicherweise wieder gelegt. Aber mehr als 7 bis max. 8 Stunden kann ich nicht schlafen

  • Liebe Irit,
    Ich trage Größe S und trotzdem komme ich bei H&M nicht zurecht. Die Teile sind „mit der heißen Nadel genäht“ und irgendwie verschnitten. Nichts sitzt richtig und die Längen und Weiten selbst von Oberteilen variieren. Für mich ist das nix. Kindersachen für meinen Enkel wiederum sind toll.
    Mach Dir also nix draus 😉
    Ach ja, die Erfahrung mit Hermes kenne ich auch gut. Wenn ich irgendwie beim Bestellen wählen kann, dann ist es nicht Hermes 😆
    Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet
    Tina

    • die haben ganz merkwürdige Größen, selbst bei meiner durchtrainierten 15-jährigen Tochter (ich sage nur Spitzentanz fünfmal die Woche) passen die Sachen nicht so sonderlich

  • Vor meinem geistigen Auge sehe ich schon lange d i e Klamotten, die g e n a u zu meinem Typ und meiner Figur passen… wenn ich doch nur nähen könnte! So freue ich mich, wenn alle Jubeljahre mal die Ärmel des Oberteils über das Handgelenk reichen und eine Hose über das breite Becken schlüpft. Und dann noch oben und unten verschiedene Größen – ein Puzzlespiel. Ich kaufe seit Jahren nur online. Allerdings werden meine Trefferquoten kontinuierlich schlechter. Primadonna-Fan bin ich auch, die „halten“, was sie versprechen ;-)

    • ja, deswegen habe ich mich auch zum Nähkurs angemeldet. Mein Problem sind meine Schultern und dicke Arme

    • Wie wäre es mit schneidern lassen, falls für selbst weder Interesse oder Platz da ist, was natürlich schneller geht und unabhängiger ist? Dafür waren die mal da.
      In Zeiten der billigen Chinakleider ein unerhörter Gedanke, weil wir uns auch an die Dumpingpreise gewöhnt haben. Außerdem muss man die passende Menge Stoff aussuchen, evtl. auch Futterstoff usw.

      Ich lasse gewohnheitsmäßig immer mal anpassen. Nicht alles, aber Kleider ganz oft. Mein Problem: sehr großer Busen. Wenn mir dort was passt, flattert es in der Taille wie ein Sack und ich sehe unförmiger aus, als ich tatsächlich bin. Zu eng ist schwierig, weil es gleich nach Porno aussieht. Mein Ideal ist körpernah, aber nicht eng. Aber ich hab auch Schwierigkeiten, einen BH mit meinem Umfang zu bekommen. In gemischten Klamottenläden bekomme ich da nie was.

      So generell hab ich allerdings, je mehr ich zunehme, sehr viel mehr Probleme mit der Kleidung. Selbst wenn alles passt, muss es nicht so gut aussehen, wie ich gehofft habe. Die Stellen, bei denen ich bei der Verteilung „hier“ geschriehen habe, wachsen dann noch weiter. Mir ist klar, dass das keine konfektionierte Kleidung schafft. Ich bin ja schon immer der Meinung, dass auch Figurformen mit angegeben werden müssten, also Körperschwerpunkte. Levi‘s hatte das mal, die scheinen es aber wieder abgeschafft zu haben.

      Andererseits: im Verhältnis dazu ist weniger Gewicht wirklich extrem hilfreich. Beim Abnehmen war das für mich die größte Überraschung. Obwohl meine Proportionen relativ gleich bleiben, passte dann plötzlich fast alles. Mein Körper selber gefällt mir auch mit mehr Gewicht, aber sofort wird Kleidersuche sehr viel komplizierter und das jedes einzelne Mal. Also hab ich das gekauft, das an der stärksten Stelle gut passte und zum Fachmann geschafft. Das Geld hab ich gleich beim Kauf mit eingepreist. Das ist nervenschonender, als mich jedes Mal darüber zu ärgern, dass meine spezielle Körperform in der Massenkonfektion keine Berücksichtigung findet.
      Es ist für einen selber besser, dann eine andere Art zu finden, das Problem zu lösen, statt sich jedes Mal neu darüber zu ärgern. Ich schätze, wir werden nichts am Markt ändern, aber wir können sehen, was wir aus dieser Ausgangslage machen. Immer neu ärgern ist für mich keine Option mehr. Ich nehm das jetzt wie das Wetter.

      Anderer Punkt: da ich mich für Mode interessiere, bin ich auch oft in Läden. Je mehr ich da bin, desto häufiger finde ich auch mal Sachen, die auf Anhieb passen, allen vor mir nicht, aber mir. Ich bin vermutlich das, was jemand anders vorher als „verschnitten“ eingeordnet hat. Ich habe einen ungewöhnlichen Körper.
      Wer selten da ist, weil man sich oft ärgert, hat dazu naturgemäß auch diese Chance nicht.

      Noch ein Wort zum Körpergewicht: meiner Erfahrung nach macht Übergewicht fast immer Probleme beim Kleiderkauf, auch in passenden Größen. Natürlich passen auch sehr Schlanken nicht alle Sachen auf Anhieb, aber der Anspruch ist ja auch völlig daneben, mal in einen Laden zu gehen und bei den vielen Körperformen da zu finden, was man sich wünschte, passende Farbe, passender Preis, passendes Material, nicht nur Reinigung, und dann auf Anhieb passend, falls überhaupt die Größe da ist. Leider ist das immer eine Frage der Gelegenheiten und damit der Zeit, die man dafür aufwendet. Je weniger Übergewicht, desto lieber geht man in der Realität einfach hin und vielleicht findet man auch einfach deswegen mehr.

      H&M hat sehr viele wirtschaftliche Probleme, die allerdings in anderen Bereichen begründet sind. Ich würde ja sagen: wenn das ein Problem der Ladenkette ist, dann wechsle die doch. Ich bin auch nur selten dort, aber das liegt nicht an der Passform: mich spricht das Angebot und Material einfach nicht mehr an und mich sprechen auch die Schnitte und „Aufhübschungen“ nicht mehr an.

      Leider zieht sich das Problem der Passsform und der fehlenden eigenen Größe durch die komplette Bekleidungsszene. Ich hatte 4 Größen in den vergangenen Jahren, es war immer dasselbe, auch bei kleinen Größen (wenn die dann auch besser passen, wenn eine da ist). Wenn also was fehlt, nimm es nicht persönlich oder als Angriff auf deine Figur.

      Emotionslos einfach mal so in den Laden, probieren, was gefällt und wenn mal was davon passt und gut aussieht: kaufen. Wenn man was brauch, stehen die Chancen wirklich schlecht, sofort fündig zu werden. Da stimmt die Erwartung einfach nicht und verlangt zuviel.

  • Ich bestelle gerne bei Boden, da sind die Grössen halbwegs realistisch und im Sale ist es auch preislich okay. Hab grade fünf Kleider geordert…. Und gibt’s bis 46/48…

  • Noch eine Stimme für Boden, deren Sachen sehen nicht nur erfrischend anders aus als der mehr-oder-weniger-Einheitsbrei bei uns alteingesessener Versandhäuser, sondern sind auch von wirklich guter Qualität! Eine meiner absoluten Lieblingsjacken, eine Art taillierter Wollwalk-Blazer in einem schönen Tintenblau, wird von mir von Herbst bis Frühling fast ununterbrochen getragen, sieht noch immer fast wie neu aus – und das mittlerweile die siebte oder achte Saison!

    Neben sehr hübschen Blusen, Tops und Kleidern wird man auch bei schicken Hosen oder Jeans fündig – und sogar bei originellen Schuhen …

  • Ja, online macht H&M so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann. Die Größen waren schon immer ne Katastrophe und man kann schwer depressiv werden, aber der online-Service stellt alles in den Schatten. Endlose Lieferzeiten und doofe Bezahlmöglichkeiten. Richtig spaßig wird es, wenn man naiv „auf Rechnung kaufen“ klickt.
    Ist die Rechnung dann zu hoch, als dass sie einem vertrauen wollen, dann muss man einen Teil der Rechnung bei Lieferung BAR an den Lieferanten zahlen. (Und der kommt bekanntermaßen irgendwann nach 14 Tagen..) gnädigerweise schicken sie einem noch ne SMS, damit man auch Bargeld da hat. Aber ist das Kauf auf Rechnung?
    Dann wird die Hose, die mit einer offenen Naht geliefert wurde (auch unverschämt!) zurück geschickt und man fragt sich, was ist mit meinem bar an den Lieferservice gezahlten Geld? Och, man glaube nicht, dass man einen Hinweis bekommt. Nein, nach Nachfragen beim Kundenservice wird mir mitgeteilt, das Geld wurde auf mein Kundenkonto gebucht, das könne ich bei der nächsten Bestellung ja dann verwenden.

    Aha. Die nächste Bestellung wird es garantiert nicht geben. Der Kundenservice hat mir das Geld auf Anfrage dann auf mein Konto überwiesen. Klar, dass das auch wieder 7 Tage dauerte..
    H&M online? NIE WIEDER.
    Och, auch da ist Geduld gefragt. Nach weiteren 14 Tagen wird immerhin der Eingang der Rücksendung bestätigt.

  • H&M findet bei meinen Shopping-Touren nur noch sehr wenig Beachtung. Vor einigen Jahren fand ich noch das ein oder andere schöne Teil. Jedoch haben Angebot, aber vor allem die Qualität unglaublich nachgelassen. Total verschnittene Teile und spätestens nach einer Wäsche drehen sich die Nähte im Kreis und alles ist verzogen. Passform??? Äh, nee.
    Selten schaue ich doch mal in einer Filiale vorbei. Aber ich gehe eigentlich nur genervt wieder rasch zum Ausgang. Übervolle und teilweise verstopfte Kleiderständer, für mich kein System erkennbar und die Läden wirken auf mich mittlerweile recht „ramschig“.

    Einen Onlinekauf habe ich tatsächlich einmal und nie wieder versucht. Lange Lieferzeit, dann leider auch noch per Hermes und am Ende habe ich alles retoure gesendet, da die Sachen wirklich, ich muss es so unverblümt sagen, „schrottig“ waren.

    Wie „Claudia“ bereits erwähnte, finde ich auch in der letzten Zeit bei C&A immer häufiger ganz gute Sachen zu einem erstaunlich günstigen Preis. Ok, auch da mache ich qualitative Abstriche, jedoch war ich bis dato recht zufrieden mit meiner Auswahl.
    Wenn H&M nicht aufpasst und seine Firmenphilosophie überdenkt, sind sie schneller in der Versenkung verschwunden, als man es vermuten könnte und evtl. fällt es nicht einmal sonderlich auf….

  • Und was lernt man als Konsument aus diesen Erfahrungen? Nix mehr bei H&M kaufen, ist eh ein fragwürdiges Unternehmen bezüglich der Entlohnung ihrer Zulieferer

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