Die guten Vorsätze: Edition 2017

Die letzten zweieinhalb Jahre waren ein gewaltiger Umbruch in meinem Leben, nicht nur privat sondern auch beruflich. Ich denke, ich habe es prima hinbekommen, aber irgendwann habe ich die Liste für 2016 einkassiert – konnte ja keiner mit dem tollen, neuen Mann rechnen, der meine sorgfältige Planung komplett durcheinander wirbelt.

Wie jedoch kürzlich eine Leserin ganz richtig anmerkte: so neu ist er auch nicht mehr und langsam aber sicher organisiere ich mich neu und um. Selbstverständlich habe ich mir auch überlegt, was ich dieses Jahr eigentlich schaffen möchte. Merke: wenn man keine Ziele setzt, kann man sie nicht verfehlen. Aber auch nicht erreichen.

Berufliche Ziele lasse ich mal außen vor, dafür gibt es bereits eine Zielvereinbarung 😉

  1. Spaß mit meinen Töchtern haben. Ich bin sehr zuversichtlich. Die Pubertätshorrorgeschichten, die ich ständig höre, sind bisher an mir vorbeigegangen. Bleibt hoffentlich auch so.
  2. Spaß mit dem tollen Mann haben. Da bin ich auch sehr zuversichtlich.
  3. Spaß mit meinen Freundinnen haben. Telefonieren und treffen, quatschen, lachen und manchmal auch Probleme wälzen.
  4. Mehr Tanzen. Das schadet nie, oder? Und wieviel mehr “mehr” dann tatsächlich wird, schaue ich mal im Laufe des Jahres. Aber ein- bis zweimal pro Woche eine halbe Stunde für mich üben plus Unterricht ist angepeilt.
  5. Mehr Lesen. Die 50-Bücher-Herausforderung in 2015 war gut und genau das mache ich wieder. In der Sidebar gibt es eine Liste dazu, ich bin nicht gut bei Bücherreviews. Außerdem habe ich entdeckt, dass es jede Menge Hörbücher auf Spotify gibt und höre jetzt entspannt im Auto. Oder auf dem Sofa beim Stricken. Mein aktuelles Hörbuch habe ich dort auch – falls jemand mithören möchte.
  6. Mehr Sport. Letztes Jahr musste ich wegen beruflicher Änderungen mein bewährtes Konzept aufgeben und irgendwie bin ich ein wenig aus dem Tritt (=stinkefaul). Jetzt heißt es mal wieder aufrappeln. Ich werde berichten.
  7. Organisierter Bloggen. Um genau zu sein habe ich schon einen Plan fürs ganze Jahr gemacht, wobei sich das weniger auf konkrete Produkte bezieht sondern auf die Verteilung von Beiträgen. Also z.B. in regelmäßigen Abständen über Makeup schreiben. Hat auch den Vorteil, dass ich dann hoffentlich rechtzeitig meine Photos mache und nicht in Zeitnot gerate wie so oft im letzten Jahr.
  8. Auf Konzerte gehen. Fest eingeplant (sofern ich eine Karte bekomme) sind die Einstürzenden Neubauten am 3.5. in Köln. Der Rest wie es kommt, auf der Wunschliste stehen bisher Isolation Berlin (2.3.), Dear Reader (17.3.) und hoffentlich Kovacs (da kommt eine neue CD und es gibt bestimmt eine Tour).
  9. Meine Wohnung noch ein bisschen schöner machen, da gibt es noch einige eher kleine Dinge, die ich ändern möchte. Fensterbank im Schlafzimmer streichen, ein neuer Stuhl für den Balkon (naja, ein zweiter), mein altes Bücherregal lackieren usw usw, also eine Liste eher kleiner ToDos übers Jahr verteilt. Für das Gästezimmer muss auch unbedingt ein Konzept her, das ist nicht schön. Außerdem ist dieses Jahr endlich der Riesenberg “Kinderzimmer” dran, ich sage nur: Massen von Spielzeug aussortieren usw…
  10. Neue Rezepte ausprobieren und den kulinarischen Horizont meiner Töchter erweitern. Wenn ich leckere Sachen finde, teile ich.
  11. Ein kleines Geheimprojekt, sobald es Ergebnisse gibt, werde ich schreiben und fotografieren und überhaupt.
  12. Vergnügt bleiben.

Ist insgesamt etwas relaxter geworden als in den letzten Jahren… und ich werde euch auf dem Laufenden halten.

3 Kommentare

Das klingt so richtig schön optimistisch. Finde ich Klasse!
Übrigens: Die ewigen Horrorgeschichten zur Pubertät finde ich oft genauso dämlich wie das Gesülze von wegen Frauen können nicht einparken. Mein Großer (15) ist ein super Typ, einfach ein Individuum mit eigenem Charakter – so wie wir alle wahrgenommen werden möchten. Wer alle über einen Kamm schert, war wohl selbst niemals jung ? Liebe Grüße ?

Ach Irit, das Lesen erweckt in mir sämtliche positiven Gefühle. Genauso sehe ich es auch. Ziele kann man nur erreichen, wenn man sich auch Ziele setzt. Aber nicht mit aller Gewalt drauf hin arbeiten. Ab und an mal einen Zwischenstand checken und zur Not auch die Ziele wieder verwerfen.
Am besten gefällt mit Punkt 12 !!! Vergnügt zu sein ist einfach schön.
Das mit der Pubertät ist an mir leider nicht vorrüber gegangen, mein Sohn ist voll dabei, aber bei Weitem nicht so anstrengend, wie es meine Tochter war / ist.
Dann lass uns mal vergnügt bleiben.

Liebe Irit,
seit einiger Zeit lese ich still in Deinem Blog und das sehr gerne.
Von den Kosmetikberichten lerne ich eine ganze Menge und es macht immer wieder Spaß, Dich zu lesen!

Ich finde auch, Punkt 12 ist der mit Abstand wichtigste in Deiner Liste. Wenn man den beherzigt, geht alles andere meist von selbst.

Liebe Grüße und viel Vergnügen
Heidi

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