Und dann kam Paulette ist doch unwiderstehlich, oder (von Janne)

hättet ihr nicht auch bei diesem Titel und dem bezaubernden Cover sofort zugegriffen? Ich war nur kurz in meinem Lieblingsbuchladen an der Krummen Lanke, weil ich noch ein Geburtstagsgeschenk für meine Tochter suchte. Und wie schon erwähnt, komme ich ja nie ohne mindestens zwei Bücher für mich aus diesem Laden heraus, die ausschließlich weiblichen Angestellten haben einfach ein tolles Händchen bei der Auswahl aus der für den einfachen Leser gar nicht zu bewältigenden Flut der Neuerscheinungen.

Und da war diesmal Paulette dabei, ein Buch wie ein Café Créme, ein Soufflé oder ein Nachmittag in Frankreich in der Sonne. Hier schien auch die Sonne, also habe ich mich mit einen doppelten Espresso vor das Haus auf die Bank gesetzt und dort tatsächlich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es erinnert ein bisschen an Anna Gavalda, nur dass Barbara Constantine noch leichter, fast tanzend erzählt. Es geht um einsame ältere Menschen mit Geldproblemen auf dem Land…. hört sich das nicht deprimierend an? Lebens- und Leidensgeschichten, Beichten, Krebstod… Aber es ist nicht bedrückend, sondern wunderbar, weil sich aus allen Schicksalsschlägen unter Einsatz von Mitgefühl, Solidarität und menschlicher Wärme wunderbare Lösungen entwickeln. Und so wird geboren und gestorben, die Wohngemeinschaft auf dem großen Resthof wächst und gedeiht, jedes neue Mitglied bereichert die Gruppe auf seine eigene Art. Und dann kommt Paulette. Wer das ist, wird aber nicht verraten, denn sonst macht das Buch vielleicht nicht mehr ganz soviel Spaß.

Von mir beide Daumen hoch – unbedingt kaufen!!

0 Meinungen zu “Und dann kam Paulette ist doch unwiderstehlich, oder (von Janne)

  1. Danke für diesen Tipp. So etwas suche ich gerade, um mich in Ruhe auf den Sommerurlaub in der Provence vorzubereiten. Lese gerade hintereinander weg die süchtig machenden Krimis von Fred Vargas – wunderbar.

  2. Jaa genau, da habe ich schon Hotel Pastis gelesen. Da brauche ich noch was. Ich liebe übrigens auch Marcel Pagnol mit ebenfalls sehr schönen Verfilmungen von: „Das Schloss meiner Mutter“ und „Der Ruhm meines Vaters“. Habe auch einen Engländer-über-Urlaubsregionen-Tipp (italienische Riviera): „Die Oliven von San Pietro“ von Annie Hawes. Hach Urlaubsträume…

  3. nimm einfach den Klassiker: Mein Jahr in der Provence

    Es ist wunderbar. Hotel Pastis ist auch toll, ich glaube, ich habe sogar schon mal hier darüber geschrieben

  4. Gelesen (Paulette) und gelesen (Mein Jahr in der Provence). Sehr nette und luftige Ferienlektüre. Dem Wetter sei Dank wird momentan gelesen was das Zeug hält 😉 Abends also erst ausgiebiges Vorlesen bei den Kindern und dann Kamin an, einkuscheln, lesen. Klingt wie November, aber nein, huch es ist Ende Mai. Also gut, dann eben Frankreich-Literatur und L’Occitane für’s Sommergefühl.

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