Ein ganzes halbes Jahr hört sich nett, aber doch seltsam an, oder (von Janne)

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ebenso wie der Titel ist dieses ganze schöne Buch. Es ist kein Bildungsbuch, es ist in keiner Weise intellektuell, aber es ist einfach wunderschön. Ich habe gestern nachmittag damit angefangen und bin keine 20 Stunden später damit fertig, also könnt ihr euch denken, wie gut es ist, denn es hat doch 500 Seiten mehr als 20, die man mal so eben rasch durchliest.

Eine junge Frau, die bislang recht ziellos durch die Kleinstadt getrieben ist, in der sie seit ihrer Geburt bei ihren Eltern lebt, nimmt aufgrund unerwarteter Arbeitslosigkeit (das Café, in dem sie seit sieben Jahren arbeitet, wird geschlossen) eine Stelle als Betreuerin eines Schwerstbehinderten an. Dieser Teil erinnert an ziemlich beste Freunde, so ungefähr ist Wills Zustand auch. Erschwerend kommt hinzu, dass Will sich keineswegs mit seinem Zustand abgefunden hat. Vielmehr hat er fest vor, mit Hilfe der Schweizer Organisation Dignitas aus dem Leben zu scheiden, und hat sich von seinen Eltern lediglich sechs Monate (ein ganzes halbes Jahr) Gnadenfrist aus den Rippen leiern lassen. Deswegen wurde Lousia engagiert, als Aufpasserin/Gesellschafterin.

Als Louisa zufällig von Wills Plänen erfährt, setzt sie all ihre Energie und ihre Kreativität ein, um Will von seinem Plan abzubringen. Dabei entgeht ihr fast vollständig, dass sie ihn längst liebt, in all seiner widerborstigen Schwierigkeit. Zum Showdown kommt es auf Mauritius, der Reise, mit der Louisa Will endgültig davon überzeugen will, dass sein Leben zumindest mit ihr an seiner Seite doch lebenswert ist.

Lasst euch überraschen, aber bitte fang das Buch nicht an, wenn ihr nicht genug Zeit habt, es auch zuende zu lesen!

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