Ein Jugendbuch? Oder doch eher ein Roadmovie? Oder

einfach ein wunderbares Stück Literatur, würde ich sagen. Tschick von Wolfgang Herrndorf. Eher widerwillig habe ich es auf meinen tolino geladen, muss ich zugeben, weil ich den Titel so doof und gewollt fand.

Dieser Titel erklärt sich fast ebenso schnell wie sich die Erkenntnis einstellt, dass dieses Buch etwas ganz Besonderes ist. Besonders schön geschrieben, besonders fesselnd, besonders echt, nah und authentisch. Die Sprache ist von durchlässiger Knappheit, authentisch bis hin zum Jugendsprech und vor allem schnörkellos. Unter ihr liegt die leuchtende Wahrheit der Liebe zum Leben, zum Abenteuer und zur Freundschaft. Herrndorf erzählt eine allgemeingültige Geschichte der Suche der Jugend nach dem Leben mit einer anrührenden Zärtlichkeit.

Ich kann dieses Buch nicht begeistert genug loben und nicht nachdrücklich genug empfehlen. Für diejenigen, de Teenagersöhne haben, sollte es eine Pflichtlektüre sein. Für die Teenagersöhne auch.

Anmerkung von Irit: mein Mann hat es auch gelesen und war genauso begeistert wir Janne… und da ich es auch auf meinem Kindle habe, ist es schon für die nächste Dienstreise eingeplant.

 

Ein Kommentar

  • „Tschick“ habe ich meiner Freundin auf der Autofahrt von der Nordseeküste bis Oberbayern komplett vorgelesen – auf ihren Wunsch. Die Story ist super!

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