Buchtip, allerdings nicht für zarte Gemüter: Das Buch Dahlia,

die Geschichte einer jungen Frau, die an einem Hirntumor erkrankt und relativ zügig auch verstirbt. Harter Tobak, aber mir hat das Buch gefallen.

Denn die junge Autorin erzählt sowohl anrührend als auch schnoddrig aus dem Leben und von dem Sterben Dahlias, und bei genauem Hinsehen entfaltet sich unter all dem die zarte Geschichte einer lebenslangen Suche nach Liebe, Geborgenheit und Zuwendung. Es gelingt der Autorin, Klischees zu vermeiden, das Buch ist weder sentimental noch zwanghaft optimistisch, es erzählt einfach, klar und schnörkellos. Und trotz der oben dargestellten, wenig erhebenden Geschichte ist es lebensbejahend, ehrlich und berührend. Und damit ist es dann vielleicht doch etwas für zarte Gemüter? Entscheidet selbst, und vor allem: lest es!

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