Noch mal science fiction, diesmal von heute, oder

ein tolles Buch, der neue Frank Schätzing, Limit – ihr solltet es wirklich erst dann anfangen, wenn ihr die nächsten Tage nicht viel zu tun habt. Es ist richtig richtig dick, über 1200 Seiten, und die eng bedruckt. Und es ist sooo spannend, ich konnte mich kaum davon losreißen. Und das, obwohl ich im Gegensatz zu Irit gar nicht so die science-fiction-Leserin bin.

Normalerweise interessiert mich das nicht, weil ich immer denke, es kommt dann doch immer alles anders, als die sich gedacht haben. Wenn ich an die Science Fiction der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts denke, Gott, war das schlecht.

Aber zurück zu Limit: Superspannend, ich finde auch, dass der Autor an dem Manko vom „Schwarm“, dass die geschilderten Persönlichkeiten so seltsam konturlos und flach blieben, gearbeitet hat. Die hiesigen Protagonisten sind weitaus klarer dargestellt und durchaus aussagekräftig geschildert, auch wenn es sich natürlich nicht um Charakterstudien handelt, aber darum geht es ja auch nicht.

Der Plot ist toll, mehr wird nicht verraten, die Sprache klar und verständlich. Und ebenso wie im „Schwarm“ lernt man beim Lesen unendlich viel über Weltraum, den Mond, das Leben im All, die Wirtschaftsstrukturen auf der Erde, die zu erwartenden Veränderungen in den nächsten fünfzehn Jahren. Und ich habe gefiebert, wie es weitergeht und wie es ausgeht und ob es ein happy end gibt – aber das wird nicht verraten. Die € 9,90 sind supergut angelegtes Geld, ein ideales Strandbuch!

Kommentar von Irit: wenn mein Mann ENDLICH mal fertig würde, würde ich ja auch mal gerne lesen… Die anderen Bücher von Schätzing sind auch nicht schlecht, ich mag auch “ Lautlos“ und „Tod und Teufel“.

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