Wie kommt man auf die Idee nach Metz zu fahren? Ganz einfach: wenn man in Köln bzw. Dortmund wohnt und nach Paris das dringende Bedürfnis hat, einen Großeinkauf in einem französischen Supermarkt zu machen. Wir haben einen Zweitagesausflug daraus gemacht. Natürlich hatten wir Glück mit dem Wetter, es waren etwas über 30 Grad, blauer Himmel und Sonnenschein. Da macht ein ausgedehnter Stadtbummel gleich viel mehr Spaß.
Übernachtet haben wir im Mercure Grand Hotel Metz Centre Cathédrale, hat uns gut gefallen und war nicht teuer. Es liegt in der Fußgängerzone (nur ein paar Fußminuten vom Parkhaus entfernt, man bekommt auch einen günstigen Tarif dafür im Hotel) und ist ein sehr schön renoviertes altes Gebäude. Mit sehr netten Mitarbeitern, nur der Kaffee war nicht gut.

Das hier ist der Eingang. Dort, wo das Fahrrad steht, ist ein nach oben verglaster Innenhof, wo man frühstücken kann. Unser Zimmer gefiel uns gut, alles relativ neu und eine gute Dusche.
Wir sind dann gleich mal losgebummelt und fast gegenüber war ein „Flying Tiger“, ich liebe solche Geschäfte mit Dingen, die man wirklich nicht braucht. Zwei Beispiele…


Die Idee, meine Zimmerpflanze zu häkeln, finde ich, hm, gewagt. Ich habe jetzt ein neues Brillenband, ein Notizbuch und eine neue Pillendose.
Die Fußgängerzone ist ganz wunderschön gestaltet, es gibt dort einige Kunstprojekte zu entdecken.


Weiter ging es auf einem zentralen Platz mit netten Restaurants und einer gut sortierten Pharmacie. Das hatte ich natürlich vorher schon in Erfahrung gebracht, die Preise waren sehr in Ordnung.


Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter zur Kathedrale. Sie ist einfach wunderschön.




Nur diese Madonna mit dem Kleidchen… derlei erschließt sich mir als Protestantin nicht.
Noch eine kleine Stärkung, ich LIEBE Tarte au Citron

Und noch weiter gegangen, es ging immer über Moselbrücken hin und her:

Auf der Insel ist Temple Neuf, eine protestantische Kirche und dort haben wir eine faszinierende Ausstellung von farbigen Prismen entdeckt.



Auf dem Weg haben wir dann gleich noch unser Restaurant für abends gefunden:



Können wir empfehlen, sehr gute Bistroküche und ein ausgesprochen netter Service!
Am nächsten Tag dann das nächste Highlight in Metz, das Centre Pompidou.



Das Reifenkunstwerk war ausdrücklich zum Mitmachen gedacht, habe ich gemacht.

Ebenfalls zum Mitmachen ist „The Abramović Method – Mutual Gaze“ von Marina Abramović. Man setzt sich gegenüber, schaut sich an und staunt, was passiert.

Interessante Erfahrung.
Womit wir beim letzten Höhepunkt des Ausflugs sind:

Insgesamt: Metz ist eine Reise wert, man kann sich viel anschauen, gut essen und eine schöne Zeit haben. Für zwei oder drei Tage.
Und noch ein phantastisches Foto machen.


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