Auftakt Glücksprojekt

Pünktlich zum 1.7.14 geht es los: mein Glücksprojekt startet und ich habe nach zwei Monaten mehr oder weniger intensiver Vorarbeit ein hoffentlich gut umsetzbares Programm für mich erarbeitet. 

Ich hatte schon geschrieben, dass ich hier nicht über Einzelheiten berichten möchte, das ist mir zu persönlich, man weiß ja nie, wer so alles mitliest.

Aber ich habe mir dennoch vorgenommen, den Montag öfter mal zum „Glücksprojekttag“ zu machen und darüber zu schreiben. Das hat gleich zwei Vorteile. Zum einen hilft es mir, mich zu sortieren. Und zum anderen mag die eine oder andere von euch auch ein persönliches Glücksprojekt starten und wir können Themen diskutieren.

Wer es noch nicht gelesen hat: hier ist der Link, es gibt auch eine schöne Website.

Der Monat Juli startet mit dem Thema „Energie“ – genau wie im Buch. Das umfasst bei mir drei Blöcke:

  • genug schlafen und auch die eigenen Schlafgewohnheiten hinterfragen
  • welche „Kleinigkeiten“ ziehen mich runter und lassen sich einfach abstellen
  • ToDo-Liste sortieren und abarbeiten – in angemessenem Rahmen

Insbesondere Punkt 3 finde ich ziemlich kniffelig, es gibt alles mögliche im Leben, das erledigt sein will, aber wie sortiere und priorisiere ich? Nichts vergessen und dann auch noch alles in ansprechender Form, damit ich nicht schon wieder schlecht gelaunt bin beim bloßen Anblick der Liste. Wie einmalige oder periodische Tätigkeiten verarbeiten? Und dann muss man natürlich auch noch die Dinge erledigen. Das wird das Hauptthema.

Ich arbeite an der Lösung und spätestens gegen Ende Juli gibt es mehr zu dem Thema.

8 Kommentare

  • Hallo Irit,
    Glückwunsch zum schönen Projekt. Die Idee ist super und ich bin schon auf dem Weg, mir das Buch zu besorgen. Das interessiert mich sehr und durch den Berufsalltag weiß ich, dass strukturiertes Arbeiten sehr wohl zufrieden machen kann. Das gleiche gilt sicher auch für die Freizeit. Ich habe zu Hause einen sehr schönen Jahreskalender (Ringbuch) in den ich alle Termine eintrage. Schriftliche Einladungen lege ich je nach dem, ob noch ein Geschenk besorgt oder ein Outfit geplant werden muss zeitlich sortiert ein und die wandern dann je nach Erledigung im Kalender mit. Ich muss zugeben, dass er jetzt, nach einem halben Jahr, schon sehr abenteuerlich aussieht, ich kann aber auch nichts wegwerfen (deswegen muss ich wohl auch das Buch lesen :-)). Aber zur Strukturierung unseres Familienlebens ist er Gold wert. Mach ich jetzt übrigens schon drei Jahre, ich finds gut.
    Das mit dem Runterzeihen finde ich spannend, manchmal sind das echt Kinkerlitzchen und wenn man es ausgeprochen hat, wird einem schon klar, wie bedeutungslos das ist und noch blöder ist, wenn man wegen sowas streitet. Steht da auch was drüber in dem Buch? – Jedenfalls bin ich auf deine Ergebnisse gespannt. Bis dahin: Viel Glück beim glücklicher werden.
    Liebst Kathi

  • Hallo Irit,

    wie schön, dass Du das Projekt angehst und uns hier doch ein wenig teilhaben lässt. 🙂

    Gerade überlege ich, ob ich vielleicht auch noch spontan einsteige, alleine die Aussicht auf mehr Schlaf ist eine herrliche…! ;-)))

    Richtig gutes Gelingen und viel Spaß dabei!!

    Evelyn

  • Den Beitrag zu den Sables au chocolat finde ich nicht mehr, deshalb schreibe ich zum Glücksprojekt. Völlig OT ist es ja nicht.
    Am letzten Wochenende war ja so extrem usseliges Wetter, regnerisch, klamm und mir war innerlich so kalt. Die Wohnung übrigens auch. Also habe ich Schokokekse gebacken, diesmal mit Espresso-Schokolade. Es sind erstaunlicherweise noch welche übrig und die werde ich etwas zerbröselt zu einem Schichtdessert mit Vanilleeis und Schlagsahne für unsere Gäste am Samstag verarbeiten. Falls dann noch welche da sind.
    Übrigens,solltet Ihr auf die Idee kommen, ich bin überhaupt nicht verfressen, ich bin nur in bestimmten Bereichen sehr begeisterungsfähig.

  • Vielleicht noch ein paar Schnapskirschen ins Glas?

  • das gefällt mir… Bereiche, in denen ich begeisterungsfähig bin 😀

  • Du Irit, kannst Du etwas mehr zu den „mehr oder weniger intensiven Vorarbeiten“ sagen, die dem Start Deines Glücksprojekts vorangegangen sind? Es hat mich zunächst erstaunt, davon zu lesen, dass Du wohl längere Vorarbeiten reingesteckt hast, und dann kam mir der Gedanke, dass solche Projekte bei mir vielleicht immer wieder scheitern, weil ich nicht ausreichend systematisch (ich denke mal, solcher Natur sind Deine Vorarbeiten) rangehe, sondern von einem Tag auf den anderen einfach Sachen ändern will. Da Du bekanntermaßen eine Projekt-Künstlerin bist (und ich hierin eine Niete) wäre es wirklich sehr interessant, könntest Du das genauer ausführen!
    Ansonsten weiterhin viel Erfolg beim Glücks-Projekt – ich lese die ganze Zeit sehr gerne die Beiträge hierzu und freue mich auf weitere. Danke!

  • ja sicher.

    Ich bin ja mehr zufällig auf das Buch gestoßen und hatte es auf dem Kindle mit in den Osterurlaub genommen. Dabei habe ich dann gemerkt, dass ich Zettel verteilen möchte bzw. richtig nachschlagen will und habe es mir noch mal als richtiges Buch gekauft. Nach dem Lesen habe ich mich mit meiner Freundin zusammen getan und wir haben ziemlich lange über das Thema diskutiert, unsere jeweils eigenen Ziele aufgeschrieben und vor allem das Thema „Feel good, feel bad, feel right“ und „Grow“ ziemlich intensiv diskutiert. Einen Monatsplan gemacht (wobei der nach hinten raus noch eher flexibel ist) und vor allem: einfach angefangen.

    Ich schreibe demnächst noch etwas mehr zu den Vorbereitungen, aber das ist es im Großen und Ganzen.

  • Danke! Ich freu mich aber auch schon auf noch Ausführlicheres dazu. 🙂

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