Wochenendrezept: neues Rezept für Kartoffelsuppe

Kartoffelsuppe ist im Winter der adäquate Ersatz für Kartoffelsalat – ich konnte aber das klassische Rezept nicht mehr sehen. Da stolperte ich über ein Rezept mit Kohlrabi, Käse, Apfel und Salami.

Die etwas andere Kartoffelsuppe

Sieht lecker aus, oder? War natürlich mal wieder ein Last-Minute-Foto, bevor ich mich hungrig darauf gestürzt habe. Mir wird es ewig ein Rätsel bleiben, wie Foodblogger geduldig ihre Produkte in Szene setzen, ich hätte die schon dreimal weggegessen. Das Originalrezept stammt übrigens von Patrick Rosenthal (Link). Er war auch der Urheber des Riesen-Hotdogs mit Blätterteig (siehe hier). Hier mein leicht abgewandeltes Rezept.

Die Zutaten für zwei Hungrige

  • 1 großer Kohlrabi (ungefähr 400g)
  • 2 Zwiebeln
  • Thymian (ich bin faul und nehme die gefriergetrocknete Variante, Balkon ist abgegrast)
  • Kartoffeln – ungefähr anderthalb mal so viel wie Kohlrabi
  • 200 – 250 g Salami
  • Sonnenblumenöl zum Anbraten
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Becher Bio-Sahne
  • vier bis fünf “Sahnebecher” Gemüsebrühe (sprich Wasser plus Biobrühe aus dem Glas, ich von Aldi)
  • Schnittlauch
  • 1 Apfel eher sauer
  • geriebener Cheddar

Die Zubereitung

Salami in dünne Scheiben schneiden. Kohlrabi, Kartoffeln und Zwiebeln schälen, wo nötig waschen und würfeln.

Salami in etwas Öl anbraten, dann Kohlrabi, Kartoffeln, Zwiebeln und Thymian (nach Geschmack) zugeben und weiterbraten. Ganz wenig salzen und pfeffern. Die Sahne zugeben und Wasser nach Geschmack (ich mag “dicke” Suppe und nehme eher weniger Wasser) plus Gemüsebrühe aus dem Glas.

Ungefähr dreißig Minuten sanft köcheln lassen. Das Gemüse soll schön weich sein.

Ganz zum Schluss noch den Apfel waschen und in kleine Würfel schneiden.

Ich mag es, den Käse erst auf dem Teller in die Suppe einzurühren, der schmilzt praktisch sofort und man kann so viel nehmen wie man mag (ich mehr, der tolle Mann weniger). Man kann aber auch um die 100 g direkt in die Suppe geben. Zum Servieren Apfelstücke und Schnittlauch drauf streuen und fertig ist die perfekte Suppe.

Variante

Wir haben die Suppe letztes Wochenende mit ganz normalen Brühwürstchen gemacht. Also einfach auch in Scheiben schneiden, anbraten und dann weitermachen. Wobei ich am liebsten die Würstchen vom Metzger in Andernach mag, nehme mir jedesmal, wenn ich dort bin, einen Vorrat mit und lagere im Tiefkühl. Für die Ortskundigen: natürlich NUR Würstchen von Selbach vom Eifelschwein. Die machen noch selbst (mittlerweile in vierter Generation) und das schmeckt man. Bei der Fleischwurst auch.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende und guten Appetit!

9 Kommentare

Hallo, sieht lecker aus und hört sich unglaublich lecker an. Das wird nachgekocht.

Allen ein schönes Wochenende und einen schönen 3. Advent.
Viele Grüße
Karin-A

Ich liebe Kartoffelsuppe, die klassische Variante, allerdings kriege ich sie selbst nicht hin. Bei mir wird sie immer schleimig.
Diese Variante muss ich unbedingt testen, sieht lecker aus.

Das „Schleimige“ kenne ich daher, dass ich die Kartoffeln früher püriert habe. Bis mir meine Omi den Kartoffel-Stampfer empfahl.

stimmt, darüber habe ich nicht nachgedacht! Kartoffelpüree wird mit Kartoffelstampfer auch deutlich besser. Wichtig: der Stampfer sollte am Griff oben (also das Ende) keinen Aufhänger oder so haben, damit man gut von oben drücken kann. Ich habe noch einen alten von Ikea aus komplett Edelstahl, da werden die Sachen auch immer “billiger” und schlechter

Hallo, die Suppe hört sich super an. Leider mag ich gekochten Kohlrabi überhaupt nicht, eventuell eine Tipp mit welchem Gemüse ich ihn ersetzen könnte oder eventuell ganz weglassen?
Danke

nimm doch etwas anderes aus der Jahreszeit: Petersilienwurzel, Sellerie, Pastinake oder Lauch? Möhren finde ich schwierig, weil die immer süßlich werden

Hmm, gerade das süßliche der Möhren passt doch als Gegengewicht zum Rest. Bei mir kommen definitiv Möhren rein 😋

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