Nochmal: Sonnenschutz – DAS Anti-Aging Produkt

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Dieser Beitrag erschien am 11.10.2010 – verdammt lange her. Mit Bildern hatte ich es damals noch nicht so (nun gut, auch heute nur bedingt), ich habe einfach mal eins mit Produkten aus 2017 ergänzt. Mittlerweile gibt es auch noch mehr gute Sonnenschutzfilter, aber das wisst ihr ja. Ansonsten oben bei der Suche einfach mal Sonnenschutz eintippen und von Beiträgen erschlagen werden.


Wieso altert Haut? Nun ja, da gibt es einige Gründe, die jedoch andererseits auch ein wenig Spaß ins Leben bringen wie Alkohol, eine Zigarette auf der Party, ungesundes Essen, eine gewisse genetische Disposition und so weiter. Diese Charakteristik trifft auch auf das Hauptübel bei der Hautalterung zu, nämlich Sonneneinstrahlung. Was gibt es schöneres als im Frühling das Gesicht in die Sonne zu halten und den kommenden wunderbaren Sommer förmlich zu spüren und zu riechen? Leider ist die Sonne aber auch für einen Großteil der Hautalterung verantwortlich, das sogenannte Photo-Aging. Aber wozu gibt es FabForties mit ein paar hilfreichen Tipps?

Allgemeines

Die Sonnenstrahlung lässt sich grob in drei Arten einteilen: UVA, UVB und UVC. Zu UVC-Strahlung gibt es wenig Erkenntnisse. Dafür umso mehr zu UVA und UVB. Das A und das B lassen sich auch einfach merken: A steht für Aging oder Alterung, B für Burn oder Brand oder Sonnenbrand. Daraus resultiert auch die wichtigste Anforderung an einen guten Sonnenschutz:

Immer auf den Sonnenschutzfaktor SPF oder LSF (für die UVB-Strahlung) und den UVA-Schutz achten, dieser ist nach neuem EU-Recht auf der Packung extra gekennzeichnet.

Die Bedeutung der UVA-Strahlung wurde lange als unerheblich eingestuft, mittlerweile weiß man jedoch, dass diese Strahlung für Hautschäden (Falten…) und schlimmeres (Hautkrebs!) verantwortlich ist.

Hintergrundinfo

Ein guter Sonnenschutz soll die UV-Strahlung im Wellenlängenbereich von 280 bis 400 Nanometer abhalten. Im Sonnenschutz sollten einer oder eine Kombination der folgenden Inhaltsstoffe enthalten sein, um dies zu gewährleisten.

Wirksame Inhaltsstoffe

  • Titaniumdioxid
  • Zinkoxid
  • Avobenzone (butyl methoxydibenzoylmethane)
  • Mexoryl SX (Terephthalylidene Dicamphor Sulfonic Acid)
  • Mexoryl XL (Drometrizole Trisiloxane)
  • Tinosorb S (bis-ethylhexyloxyphenol methoxyphenyl triazine)
  • Tinosorb M (Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol)

Am besten diese Liste auf dem Blackberry speichern oder ausdrucken und im Notizbuch lagern und beim Kauf eines neuen Produkts die Liste mit den Inhaltsstoffen durchschauen.

Wieviel Sonnenschutz ist wirklich notwendig?

Im allgemeinen wird ein SPF15 empfohlen, aber Vorsicht. Diese Angabe gilt nur, wenn auch eine entsprechende Menge des Produkts benutzt wird. Daher gehe ich lieber auf Nummer Sicher und verwende einen Sonnenschutz mit höherem Faktor.

So einfach?

Fast. Auch die beste Sonnencreme schützt die Haut nicht hundertprozentig vor UV-Strahlung, es wird immer die Entstehung von sogenannten Freien Radikalen begünstigt. Diese können jedoch nachweislich mit Anti-Oxidantien bekämpft werden. Eines der wirkungsvollsten Anti-Oxidantien ist Vitamin C und es schützt nachweisbar sehr effektiv vor Freien Radikalen.

Extratipp

Die morgendliche Pflege sollte auf jeden Fall ein Produkt mit Antioxidantien umfassen. Ich benutze derzeit sehr gerne ein Serum mit hohem Vitamin C-Gehalt: Cosmetic Skin Solutions CE Ferulic Serum oder Phloretin CF Serum. Mehr Informationen dazu gibt es bei den Produkten: Cosmetic Skin Solutions Phloretin CF und CE Ferulic

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3 Kommentare

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Danke für den Artikel. Wieso nur SPF 15? SPF 15 lässt 7 % der UVB Strahlung durch, SPF 50 nur 2 %, d.h. 3.5 mal besserer Schutz. Und eben, es ist eine grosse Menge erforderlich, mindestens einen halben Teelöffel für das Gesicht. Nur so ist dieser Faktor überhaupt gewährleistet.
Es gibt interessante Studien, dass täglich SPF 30 mit Breitbandschutz während einem Jahr einen Teil der lichtbedingten Hautalterung rückgängig macht (Rhandawa et al. 2016). Deswegen würde ich schon mindestens SPF 30 empfehlen.

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