Saisonal Essen – kein Problem

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Wer kennt das nicht: man steht im Supermarkt, möchte Gemüse oder Obst kaufen, die Biosachen kommen aus Südamerika und so weiter. Klar ist, dass es normalerweise weder Erdbeeren noch Spargel im Winter gibt – aber was ist eigentlich mit dem Rest?

Ich habe letztes Jahr zufällig den Saisonkalender von Utopia gefunden, die sehen so aus:

Link

Mittlerweile habe ich alle zwölf ausgedruckt und der jeweils aktuelle hängt an meinem Kühlschrank. Ich finde das nicht nur gut als Informationsquelle, sondern gleich auch noch als Inspiration fürs Kochen.

Ich überlege dann meist, ob mir ein Rezept mit einem bestimmten Gemüse einfällt oder fange dann an zu suchen.

Alle Saisonkalender und auch alternativ eine Übersicht über alle Gemüse und Monate gibt es hier.

Nutzt den noch jemand?

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16 Kommentare

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finde ich super. ich achte beim Einkauf mittlerweile sehr darauf, wo Sachen herkommen (grade auch bei konventionell angebauten. da ist es mmn noch wichtiger, dass die wenigstens den in d relativ strengen Standards unterliegen.) der Kalender ist ne super Sache, das sehe ich mir nachher genauer an.

vielen Dank und viele Grüße!

Jch komme ja aus der DDR und bin immer noch froh, dass im Winter nicht nur Rotkohl, Weißkohl, biegsame Möhren und Rüben gibt. War eine schreckliche Saison früher.
Ich finde offen gesagt ganz selten Gemüse, das mir wirklich schmeckt. Bioläden sind in der Regel auch nicht viel besser bei uns. Unsere Wochenmärkte verdienen den Namen nicht. Bei meiner Tochter in BaWü ist das eine komplett andere Sache.
Dort würde ich immer Großeinkäufe machen.

Dabei hab ich mir vorgenommen, viel mehr zu essen.
Mein neuer Crash ist Spitzkohl, den ich früher nie beachtet habe. Leider muss man nach der Zubereitung essen, fällt irre zusammen, dafür ist er ruckzuck durch. Ich brate den mit gesalzenem Rinderhack oder Räuchertofu an, Zwiebeln und scheibenweise Jalapeños rein, bisschen Kümmel und edelsüßen Paprika, anschmorenm Creme fraiche rein, mit etwas Wasser lösen mit einer Spur Essig abschmecken, fertig.

Nie wieder Rotkohlsalat! Ich freue mich auch immer noch über Gurken und Salat im Winter und die Südfrüchte, die keine Äpfel aus Thüringen sind (alter DDR-Witz, Thüringen ist von Berlin aus im Süden ;)
Aber das stimmt, in Berlin schmeckt das Gemüse auch nicht wirklich, egal ob Bio oder nicht. Manchmal gibt es was Regionales, alte Sorten usw., das geht. Das ist in Süd/-Westdeutschland ganz anders!
Ansonsten nehme ich mir auch immer vor, mehr GEMÜSE zu essen, wobei mir das Gemüse aus dem Satz dann auch irgendwie abhanden kommt und es nur beim „mehr essen“ bleibt ;p
Grüße rosalili

Ja, unbedingt! Ich fand die lecker, ordentlich süß und ohne jegliche erkennbare Fruchtstückchen ;)
Nicht lecker war der Kunsthonig, bäh…

Danke schön – hängt jetzt in meiner Küche und liegt als Foto auf meinem Handy! Hab heute zum ersten Mal Steckrübe gekauft. Hatte ich als Kind nie, weil meine Eltern im Krieg aufgewachsen sind und Steckrüben danach nicht mehr sehen konnten. Bin gespannt auf Püree und Suppe. Schwarzwurzeln waren nicht da, die liebe ich schon lange, hätte mich gern an die etwas mühselige Zubereitung gemacht. (Schwarzwurzel-Risotto ausprobieren :-)) Also vielen Dank noch einmal für den tollen Tipp!
Annette

Ich könnte momentan jeden Tag getrüffelten Spitzkohl essen,
Möhren gehen immer, Wirsing ist auch meins, Schwarzwurzel ist mir etwas zu arbeitsintensiv aber ohne es zu wissen, essen wir momentan tatsächlich recht saisonal.

ja, Feldsalat! Der Endiviensalat ist irgendwie nicht mehr richtig bitter, ich glaube, das wurde rausgezüchtet. Den mag ich übrigens auch gerne als Gemüse – Kartoffeln kochen und stampfen und dann in Streifen geschnittene Endivie darunter mischen, mit Essig und Öl abschmecken

Die Ausdruckerei wäre mir etwas zu umständlich. Ich habe eine App des Bundeszentrum für Ernährung. Da habe ich auch alle Monate drauf und ich kann auch mal im Laden drauf gucken, wenn ich mir nicht sicher bin, ob saisonal oder nicht. Zusätzlich gibt es dann auch noch Infos zu den Produkten.

Super gute Idee, danke dir! Ich esse Gemüse eh sehr regional und damit auch viel saisonal. Ich finde das sehr wichtig. Bei Fleisch achte ich auch darauf, dass es aus aus tierfreundlicher Haltung kommt und nicht mit Antibiotika zugestopft wurde. Meistens bestelle ich da das von aumaerk.com. Auch wenn es etwas mehr kostet, weiß ich wenigstens, was ich davon habe. Den Plan für das saisonale Gemüse in die Küche zu hängen finde ich eine tolle Idee. Ich freue mich zwar schon einige Wochen auf die jetzige Kohlzeit – aber man hat ja doch nicht alles im Blick und kauft immer wieder das Gleiche. Da finde ich den Plan als Inspiration super.

Liebe Grüße
Sarah

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