Dazugelernt – Juni 2018

Mein persönlicher Monatsrückblick auf ein tolles Seminar, eine alte Bekannte und viel Arbeit.

Qigong

Man muss kein Yoga machen, zumindest ich nicht. Ich finde es schlicht langweilig und wenig entspannend, ich denke da an alles mögliche wie ToDo-Listen, Emails und so weiter. Es funktioniert einfach nicht für mich.

Was hingegen ganz wunderbar funktioniert: Qigong. Ich habe meinen diesjährigen Bildungsurlaub in ein Anti-Stress-Seminar mit Qigong investiert (Link) und es war wunderbar. Erstaunlicherweise kann ich ab der ersten Übung komplett abschalten und ich übe mittlerweile auch zu Hause. Ich bin noch ein wenig auf der Suche nach dem richtigen Zeitpunkt, aber die Mittagspause klappt recht gut.

Und sie hat doch recht

Ich gehöre nicht zu den esoterischen Menschen, aber… die Horoskope von Susan Miller (Astrologyzone) lese ich seit Jahren und nehme sie so, wie sie gemeint sind. Nämlich nicht als Vorhersagen, sondern als Hinweise darauf, was eventuell passieren könnte und wo man vielleicht aufpassen sollte. Ich habe dazu schon ein paarmal geschrieben, ich mag es einfach.

Im letzten Monat gab es folgenden Hinweis (den ich ehrlicherweise auch erst im Nachhinein gesehen habe):

On June 13, you may hear surprise, happy news from a friend, thanks to interplay between Mercury (news, communication) to Uranus (unexpected sudden, events, in this case, happy ones). This would also be a wonderful day to brainstorm for new ideas.

Und es gab tatsächlich eine unerwartete und sehr erfreuliche Neuigkeit – wir haben neue Partner für Power.GG gefunden (obwohl wir eigentlich nicht gesucht haben) und bessere hätten wir uns nicht wünschen können.

Die Horoskope (leider nur in englisch) findet ihr hier.

Power.GG

Nach langen Monaten der Vorbereitung und in den letzten Wochen auch sehr konzentrierter Arbeit war es letztes Wochenende soweit: wir sind am Markt. Es war ein Superstart mit unserem neuen Partner TaKe.TV und ich war tatsächlich zum ersten Mal in meinem Leben auf einem ESports Turnier. Witzige Sache, nur ein bisschen männerlastig.

Ich hatte zwischendrin meine Zweifel, ob wir es jemals schaffen. Viele Sachen haben sich zwischendurch verzögert, anderes hat nicht funktioniert und zu meinem Entsetzen muss ich mich jetzt mit Finanzbuchhaltung beschäftigen. Vorteil: ich kann jetzt auch Rechnungen schreiben. Das finde ich schon deutlich spassiger.

Mein Fazit: man kann ein Startup machen. Mit den richtigen Partnern macht es trotz der Arbeit richtig Spaß. Grüße von hier aus an Nicole, Robert, Dennis und Patrick.

Und noch eine kleine Anmerkung

Es gibt Wörter, die ich einfach nicht mehr lesen möchte.

Zum einen „Werbung“. Nach dem Urteil des Landgerichts Berlin gegen eine Blogerin (wer nachlesen möchte hier entlang) wird seit neuestem ja wirklich ALLES als Werbung gekennzeichnet. Das ist dann auch wirklich leserfreundlich, weil man dann wirklich ganz genau weiß, was Sache ist. Oder auch nicht.

Ich halte es wie bisher: unter der Überschrift findet ihr entweder nichts (= ich habe die Sachen selbst gekauft) oder „Enthält PR-Sample“ (= ich habe Produkte zum Test bekommen) oder „Werbung“ (= ich bekomme Geld für meine Arbeit).

Zum anderen mein persönliches Unwort des Jahres: Knaller-Rabatt. Das findet sich mittlerweile inflationär auf diversen Blogs und ich verspreche euch, dass ich es NIE NIE NIE verwenden werde. Noch nicht mal, wenn ich irgendwo 50% für euch heraus handele.

Was habt ihr denn so gemacht und gelernt?

10 Kommentare

  • Liebe Irit,

    der Titel gefällt mir! Was ich im Juni gelernt habe:
    Es tut gut, Entscheidungen zu treffen. Nach 35 Jahren werde ich mich beruflich umorientieren, ich weiß noch nicht genau, wohin der Weg geht, aber ich fühle mich befreit.
    Als absoluter Sportmuffel habe ich die letzten Wochen täglich trainiert! Nach der Entdeckung einer Fitnessbloggerin mit 4-Minuten-Workouts (ist das eigentlich auch Werbung???) habe ich einfach keine Ausrede mehr 😃

    Einen spannenden Juli und liebe Grüße
    Gabriele

  • Gemacht habe ich: Yoga, haha :D
    Während die langsameren Yoga-Stile mich ebenfalls nie überzeugt haben, übe ich seit einigen Jahren dynamisch-fließendes Yoga und kann dabei ganz gut den Kopf ausschalten. Außerdem sieht man es auch an meinen Oberarmen, was ein erfreulicher Nebeneffekt ist.

    Gelernt habe ich: kleine Löcher in Stricksachen zu reparieren. Tatsächlich konnte ich das vorher nur so, dass die Teile aussahen wie aus Frankensteins Monsterkleiderschrank.

    • ich vermute, das ist der Grund, warum mir Qigong so gut gefällt – ist ein bisschen wie tanzen nach genauer Choreographie!

      • Qigong habe ich mal in der Schwangerschaft gemacht, das hat mir auch sehr gefallen. Es war so meditativ. Mein Yoga erinnert mich zuweilen auch an eine Tanzchoreografie, macht wirklich gute Laune, wenn ich es dann mal ohne „Fehler“ und ganz symmetrisch schaffe…

  • Hallo, das sind die Workout-Videos von Lucy Wyndham Read. Ich weiß nicht, wie man das verlinkt (wäre vielleicht ein neues Lernziel 😁).

    Viel Spaß und viele Grüße
    Gabriele

  • Wer Amazon Prime Kunde ist: es gibt da auch unglaublich viel Sport-Videos zum Streamen. Finde ich praktisch, da ich die Kurse dann direkt auf den Fernseher laufen lassen kann. Ich selbst mache oft die Programme von Maggie Binkley mit. Das sind 15 Min. Videos, für je 5 Tage die Woche. Man sollte kein blutiger Anfänger sein und zumindest wissen, wie man Liegestützen und Kniebeugen korrekt ausführt. Das Ganze ist auf Englisch, aber weitestgehend idiotensicher, man muss ja nur nachmachen, was sie vormacht. Ansonsten sind die Übungen eigtl. nicht sonderlich schwer, aber schon echt anstrengend, wenn man denn nicht mogelt 😉
    Es gibt aber wie gesagt bei Amazon Prime noch viel mehr solche Videos und eine recht gute kostenlose Auswahl zu allen erdenklichen Sportarten, von Pilates bis zu Krafttraining.

  • Wieso denn Entsetzen bei Finanzbuchhaltung :-) ? Das ist gar nicht so schlimm…..sag Bescheid, wenn Du Hilfe brauchst :-)

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