Datenschutz – EuGH und Facebook

Gestern gab es ein Urteil des EuGH mit weitreichenden Folgen – ich habe meine Facebookseite lahm gelegt.

Vom Grundsatz her geht es darum, dass man als Seitenbetreiber (was ich war und bin) mit in die Haftung genommen werde, wenn Facebook die Richtlinien zum Datenschutz nicht einhält. Es gibt die seriöse Abschätzung, dass der Spaß um die 5000 Euro kosten kann.

Das möchte ich nun wirklich nicht, insbesondere weil ich keinerlei Möglichkeit der Einflussnahme habe. Also habe ich die Seite auf „nicht veröffentlicht“ umgestellt und da ich von Facebook auch keinerlei Verbesserungen erwarte, wird es wohl auch dabei bleiben.

Tja, Social Media adé, am Ende landen wir wieder bei vielen Einzelblogs. Kleinunternehmer und so weiter, die Facebook nutzen, um ihre Kunden anzusprechen, haben mein volles Mitgefühl.

5 Kommentare

  • Man bekommt den Eindruck, dass „die Kleinen“ statt „den Großen“, zur Verantwortung gezogen werden, denen man entweder nicht beikommt oder beikommen will :-(. Siehe Dieselskandal und daraus resultierenden Fahrverboten bzw. -beschränkungen für gutgläubige Käufer, vom schlagartigen Wertverlust deren Autos gar nicht zu reden.

  • Ich weiß nicht. Ich hab schon seit einiger Zeit das Gefühl, sie wollen die Blogs und die kleineren Shops weghaben. Das ist doch alles nicht mehr normal, was da abgeht!

  • Ach, das glaube ich nicht. Ich denke eher, es ist ein Kollateralschaden.

  • Ich bin gerade ganz mies drauf, hab so hart an meiner FB Reichweite gearbeitet und endlich relevante Zahlen da gehabt….aber 5000€ potenziele Strafe würden einfach zu weh tun.

    Traurige Grüße, Franziska

    • same here
      ich habe zwar gerade etwas gelesen, dass die FB Seitenbetreiber nur Beteiligte sind, aber falls etwas kommt, kann ich es ja schlecht an FB weiterschicken

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