Sonntagsrezept: Brot und Brötchen backen

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Selbstgebackene Brote liegen derzeit im Trend – aber ich finde, das Ganze ist irgendwie aus dem Ruder gelaufen. Die Rezepte sind kompliziert, ohne Sauerteig geht nichts und so weiter. Ach nein, da backen wir doch etwas Leckeres auf die Schnelle.

Über unser derzeitiges Favoritenrezept für Brot bin ich bei Fräulein Ordnung gestolpert (Link).

Brot von Fräulein Ordnung Link zu Pinterest

Es ist wirklich ganz einfach zu machen:

Irisches Brot á la Fräulein Ordnung

Zutaten:

  • 125 g Dinkelmehl (Type 630)
  • 1 TL feines Salz
  • 1 TL Natron
  • 350 g Dinkelvollkornmehl
  • 15 g Weizenkeime
  • 400 ml Buttermilch

Alles miteinander verrühren, den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig kneten, bis es nicht mehr an den Fingern klebt, in Form bringen und auf ein Backblech legen. Die Oberfläche einschneiden und etwa 40 Minuten bei 200 Grad Umluft backen.

Unsere Lieblingssonntagsbrötchen habe ich mal in der Barbara gefunden, daher leider auch kein Bild.

Sonntagsbrötchen

Zutaten für 10 Stück:

  • 250 g Magerquark
  • 1 Ei Größe M
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 TL Salz (ich nehme Fleur de Sel)
  • 250 g Weizenmehl Type 550 (Achtung, das ist nicht das normale Mehl)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 30 g Chiasamen + mehr zum Bestreuen
  • 1 weiterer TL Fleur de Sel

Ei, Magerquark, Salz und Zucker verrühren, Mehl, Backpulver und Chiasamen vermischen und dann mit Handrührer/Knethaken unterkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche in eine etwa 30 cm lange Rolle ausrollen, in 3 cm breite Scheiben schneiden, Kugeln daraus machen und aufs Backblech setzen. Alles mit Wasser bestreichen, mit Samen und dem zweiten TL Fleur de Sel bestreuen. Im vorgeheizten Backofen 20 Minuten bei 180 Grad Umluft backen. Frühstück ist fertig!

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und guten Appetit!

Und es tut mir echt leid, dass ihr die Brötchen nicht schon diesen Sonntag nachbacken könnt… aber nächsten!

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10 Kommentare

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Das Brot hört sich superlecker an, vielen Dank für das tolle Rezept!
Werde ich demnächst mal versuchen nachzubacken, ist es auch schön saftig?

Ich habe einen Brotbackautomat und backe unser Brot jetzt selber. Klappt gut und schmeckt :-) Und das beste daran ist,dass er auch Hefeteig (der mir nie,aber echt nie gelingt) bereitet! Nun gibt es so oft wir mögen Frieda’s Hefezopf ( der beste ever! Chefkoch):-))
Liebe Grüße Claudia

Nö…. wir leben in einem Land mit gutem Bäckerhandwerk, mit über 300 verschiedenen Brotsorten. Die Zeit fürs Brotbacken nutze ich lieber anders.

Ich habe am 25.igsten mein Brot mit Gelingarantie gebacken. Es wird einfach immer gut, ist saftig, gesund und wahnsinnig variabel. Es klappt fast mit jedem Mehl und bei den Körnern und Samen kann man nehmen was man möchte, habe es bestimmt schon 20 mal gemacht auch mit Möhrenraspel drin)noch saftiger) usw. Lange hat es gedauert aber jetzt habe ich das perfekte Rezept 😊 deine Sonntagsbrötchen werde ich aber ausprobieren!

Hallo,
Das Brot mit Gelinggarantie hört sich gut an, gibt es da ein Rezept oder ist es das Rezept von
Riot ? Machst Du es im Brotbackautomaten ?
Noch einen schönen 2. Feiertag
Michaela

Ich steuere nach den Feiertagen samt Völlerei ;-) mein gesundes Brotrezept bei, das auch Back- und Kochmuffeln gelingt, und ohne Teig-Ruhenlassen, Kneten und Stauben auskommt. Es lässt Spielraum für verschiedene Mehle, Samen, Nüsse, oder auch mal Oliven, Trockentomaten, geriebene Karotten oder Zucchini im Teig.

Grundrezept:
800 g Mehl (ich nehme meist 400 – 500 g Dinkelvollkorn, Rest Buchweizen- oder Emmermehl, oder welches einem sonst beliebt)
20 g frische Hefe
1 TL Honig
1 Schuss Essig
ca. 15 – 25 g Salz je nach Geschmack (gerne Fleur de Sel), damit das Brot nicht zu fade schmeckt
je 4 EL Haferflocken, Chiasamen oder Sesam, Sonnenblumen-, Kürbiskerne oder andere gehackte Nüsse, sowie Leinsamen, d.h. insgesamt rund 16 EL von dem, was man am liebsten mag, ich nehme gerne auch die erwähnten Oliven, Trockentomaten oder gekeimte Sprossen)
ca. 800 g lauwarmes Wasser (manche Mehle brauchen ein wenig mehr Wasser)

Alle Zutaten samt zerbröselter Hefe und lauwarmem Wasser gut vermischen – Achtung, der Teig ist kein typischer formbarer Brotteig, sondern eher wie die meisten Kuchenteige dick-zähflüssig!

Die Masse in zwei sorgfältig ausgebutterte, kleinere Kasten- oder Rehrückenformen füllen, mit Wasser bepinseln oder besprühen (ich streiche einfach mit den nassen Fingern drüber), mit ein paar Nüssen, Samen, Flocken bestreuen, ins KALTE Backrohr geben, dieses auf ca. 190-200 Grad Umluft einschalten, und ca. 40, 45 min backen. ACHTUNG, BACKZEIT BEGINNT ERST MIT ERREICHEN DER TEMPERATUR! Mit Metallnadel probieren, ob das Brot durch ist – es darf kein Teig an Nadel/Spieß kleben bleiben!

Aus dem Ofen nehmen, aus den Formen stürzen, mit einem feuchten Tuch abdecken und auskühlen lassen, fertig! Da es mangels Konservierung nur kurz hält, schneide ich es in Scheiben, friere es ein, und taue es bei Bedarf im Toaster auf, oder toaste es richtig knusprig.

Geht einfach und schnell, ist gesund, und schmeckt sogar :-)!

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