Podcast #9: Fitness – Wunsch und Wirklichkeit

Ja klar, wir ernähren uns alle gesund und machen täglich Sport. Oder so ähnlich. Anja (Die Schminktante) und ich reden heute über alles rund um Thema Fitness.

FabForties Podcast Irit Eser Anja Frankenhäuser Schminktante

Wie ihr in den letzten Monaten nachlesen konntet, ist das alles nicht so einfach – sei es aus Zeitmangel oder Motivationsmangel oder weil man sich einfach nicht für Sport interessiert. Meine Beiträge zu dem Thema findet ihr übrigens hier.

Natürlich haben wir uns rund um das Thema mal wieder festgequatscht und es wurde dann etwas weitschweifiger… Viel Spaß beim Zuhören!

4 Kommentare

  • Sehr schön heute wieder!
    Der gesuchte Muskel ist übrigens der Trapezius, oder auch Trapezmuskel, und dann der „absteigende Anteil“ (pars descendens), was allerdings den oberen Anteil darstellt, zum Hals hin. ;-)
    Genug Klugscheisserei.
    Ich sitze ja an der Quelle und kann sagen, dass der Trend im Personal Training eindeutig zu mehr Ganzheitlichkeit, Freude und Coaching in gleich mehreren Lebensbereichen geht. Früher stand das klar definierte Ziel im Vordergrund (dicke Arme, in der Disco auffallen, abnehmen, Cellulite bekämpfen), heute möchten an Fitness interessierte Menschen wieder mehr dem Grundgedanken der Fitness folgen, nämlich ganzheitlich fit zu sein, also agil, beweglich, kräftig und ausdauernd. Und dazu muss ich keine Modelmaße haben!
    Die Insta Accounts mit den super geschönten Bildern gibt es ja von Frauen und Männern, und der Photoshoptrend ist da weit verbreitet.
    Ich denke, da setzt momentan auch eine „Sättigung des Auges“ ein, das wird in Zukunft auch wieder abflachen, denn irgendwann setzt sich die Erkenntnis durch, dass diese Leute sozusagen „Freaks“ sind, die mit der Realität nichts wirklich was zu tun haben. Leider sind bis dahin viele Kinder mit diesen Eindrücken auch aufgewachsen und kriegen das womöglich nicht wieder so schnell aus dem Kopf. Da sind dann auch die Eltern gefordert (wieder einmal).
    Das Wichtigste: sich wohlfühlen dabei, nichts erzwingen, und zwischendurch aber ruhig auch mal seine Grenzen austesten, denn NUR Wohlfühlkurs ist auch nicht ideal. Aber seien wir ehrlich, dazu müsste der Tag manchmal 26 Stunden haben.

    Liebe Grüße an euch!

  • Ich glaube, ich bin von Natur aus ein Stubenhocker und Sport wäre gar nicht mein Ding, wäre mein erster Beruf nicht so körperlich fordernd gewesen – ich wollte unbedingt professionell kochen lernen. Ich bekam ein unglaubliches intensives Körpergefühl, nachdem ich mich mein Leben immer wieder gesehnt habe und das ich in der Jugend verankert sah, dabei war es das fitte Körpergefühl, das ich ganz intensiv noch mal mit Mitte 50 wieder hatte, als ich zusätzlich abnahm. Ich wurde, unter einen interessanten Blickwinkel, früher dafür bezahlt, über 8 Stunden Fitness mit teilweise Gewichten zu machen und massig zu essen, trotzdem immer als dünn galt, obwohl ich als Kind eher der leicht mopplige und sehr bequeme Typ war. Ich hab mich lange bei den Hormonen bedankt, dabei war es der Körper, wie er dadurch geformt wurde.

    Wie Irit begann ich mit Ende 30, wieder Sport zu machen. Ich las in der Bunten einen Artikel von Ulrich Strunz über das Laufen und begann, im kleinen Park des Viertels zu walken – mit Walkman – und hab von paar Pausen abgesehen, nicht wieder aufgehört. Die Musik gab mir das Gefühl, an der frischen Luft zu tanzen und ich war glücklich – noch lange danach. Jetzt, fast 30 Jahre später, walke ich immer noch bei Musik, aber ich bewege dabei inzwischen zielgerichtet Muskeln nach Rhythmen – sieht kein Mensch, macht es aber intensiver, bin halt trainiert. Ein Teil davon findet wie der angesprochene schnelle Spaziergang statt, z.B. wenn der Park nach Regen verschlammt ist, aber auch so. Ich versuche, im Alltag viele kleine Baussteine rein zu kriegen. Ich mache auch regelmäßig Yoga oder Pilates im Wechsel mit Gewichtsübungen mit Kettlebells und zwar abends vor dem Schlafen, was mit einen tiefen Schlaf und von Verspannungen freien Körper beschert. Kettlebells sind das zeitsparendeste und effektivste Trainig, das ich je probiert habe, unheimlich kurz, unheimlich anstrengend und ich merke danach alle Muskeln.

    Die Optik ist das eine, aber tatsächlich nicht mehr wie anfangs die Hauptmotivation. Wie Anja sagte, ich merke, unleidlich zu sein, wenn ich es nicht mache und vermutlich ist die Zunahme der guten Stimmung einerseits das Plus an purer Lebensfreude, das ich sonst ja gar nicht nicht habe und zum zweiten die Freude der gelungenen überwindeten Bequemlichkeit, die stolz macht, jedes einzelne Mal. Die Selbstsicherheit steigt enorm und damit die Lust, weitere Sachen für sich zu machen.

    Ich hab auch Zeiten, in denen ich mal aus verschiedenen Gründen gar nichts mache. Das ist okay. Ich fange aber immer wieder an und die Hauptmotivation ist das Gefühl, mich körperlich wohl, aktiv und schmerzfrei zu fühlen.

    Ich walke auch, weil ich dabei am effektivsten und unanstrengendsten abnehme und überhaupt mal für mich draußen bin und die Jahreszeiten aufnehme, ich mache Yoga, um beweglich zu bleiben und zu werden, ich schwinge Gewichte, weil das den Körper durch Muskelzuwachs am besten innerhalb von paar Minuten formt. Nie alles zusammen, sondern wechselweise, auch saisonal. Der Nebeneffekt kann ein wie ein Uhrwerk funktionierender Körper, Lebensfreude, Stolz auf sich selbst sein.

    Ursprungsmotivation war anfangs aber immer nur ein schönerer Körper und das in Griffweite liegende bessere Körpergefühl. Ich bin nicht sicher, was ich von Insta- Fotos halten soll. Es ist blöd, wenn es schlechte Gefühle macht, es ist gut, wenn es mit motiviert. Wir können uns das vermutlich nicht aussuchen, weil unser eigenes Hirn entscheidet, wo wir stimuliert oder uns unter Druck gesetzt fühlen. Aber die meisten mit den wirklich guten Figuren machen regelmäßig Sport und ernähren sich auch auf passende Art. Nur – sie haben was gefunden, was für sie funktioniert. Allerdings kann das auch Photoshop sein. :D :mariahcarey:

  • Schöner Podcast! Habe ich mir fleißig starmpelnd auf dem Rollentrainer angehört! passend zum Thema also. War wunderbar. Nur bräuchte ich dann bitte drei Podcasts pro Woche. Kriegt ihr das hin?😂😂😂

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