Sommertrinkerin

Seit April sitze ich arbeitstechnisch in einem Multi-Kulti-Haufen, ITler halt. Es ist wirklich eine wilde Mischung, wir haben einen Sikh (mit tollen Turbanen passend zum T-Shirt), eine Programmiererin aus Riga mit langen, blonden Dreadlocks, eine kleine indische Community, Holländer, Engländer, Schweden, ach, ganz Europa ist vertreten, Deutsche von überall her und sogar Pfälzer (wink zu Frank… wobei er es vermutlich nicht liest).

Wie bei allen Projekten gibt es die diversen Feierlichkeiten und angesichts der nichttrinkenden Muslime habe ich dann doch mal über meine Trinkgewohnheiten nachgedacht. Und erstaunliches festgestellt.

Zum einen bin ich ein Partytrinker – Karneval, Oktoberfest, größere Geburtstagsfeiern und andere Festivitäten, da bin ich doch dabei. Allerdings im Normalfall nur mit Bier. Wein, Sekt oder gar Schnaps sind Anfängerfehler, da erlebt man wahlweise nicht das Ende der Party oder einen schrecklichen nächsten Tag. Eine Ausnahme mache ich nur für den genialen vom Großvater selbst gebrannten Apfelschnaps eines lieben Kollegen, das Zeug ist genial.

Und zum anderen bin ich ein Sommertrinker. Ich liebe es, an warmen Abenden einen Prosecco oder Weißwein zu trinken. Oder zwei bis, äh, naja. Oder mein Lieblingssommerabendgetränk (Ricard, Rharbarbersirup und Wasser auf viel Eis). Nun wird es kälter und ich trinke nichts mehr (außer es trifft Fall 1 zu). Ich bin kein großartiger Rotweintrinker, Glühwein schon gar nicht. Und Weißwein, Prosecco und Bier schmeckt mir im Sommer einfach besser. Selbstgemachter Kakao mit Cognac ist ja nett, aber eigentlich esse ich lieber Pralinen. Dann doch lieber Ingwertee, Milchkaffee in größeren Mengen oder heißen Apfelsaft (mit Glühweingewürz).

Habt ihr auch so merkwürdige alkoholische Angewohnheiten?

12 Kommentare

Ich trinke im Sommer SEHR gerne alkoholfreies Weizen. Ich mag das andere, mit Alkohol, einfach nicht. Außerdem gerne frisch gezapftes, am liebsten Kölsch. Mal eine Hugo, Prosecco, Weißwein. Im Winter SEHR gerne einen richtig schweren Rotwein. Nie Glühwein ( kopfschmerzgarantie), Schnaps, Sekt,. Und ich mag keine Cocktails. Sind mir in der Regel zu süß. Und den ganzen Tag über Tees, morgens schwarz oder grün, tagsüber Früchte bis abends. Keine Milch, keinen Kaffee.

Früher habe ich so ziehmlich alles in mich hineingeschüttet. Heute mag ich keine Kopfschmerzen und ausgetrocknete Haut. Meine langen Jahre in Bayern haben mich jedoch geprägt. Augustiner Export….DAS Bier überhaupt! Zum Essen gerne ein Radler. Bei Aldi gab es neulich Heidelbeerwein…schmeckt gut! Nur einen Glühwein…in Kaiserslautern gibt es aber Glüh-BIER!! Lecker!! Rotwein schmeckt mir nicht! So, das mußte ich mal loswerden. Bei Weiswein mag ich nur den “Billigfusel”…”Trocken”, sogar “Halbtrocken”…da kann ich gleich aus der Essigflasche schlürfen? Tagsüber zwei tassen Kaffee mit Mandelmilch und 2-3 flaschen Mineralwasser.

Erwischt 🙂 in Maßen mag ich alles gern, außer Weißwein, den mag ich eigentlich auch aber davon bekomme ich Schnupfen (Allergie). Ein Glühwein vor dem Schlafengehen, besser als jede Schlaftablette und von einem bekomme ich noch kein Kopfweh. Alkohol im Essen sorgt für leckere Aromen, es darf nur nicht vorschmecken. In Schokolade, aber gern. Wie gesagt: Mäßigkeit ist das Zauberwort oder wie Irit meint, bei einer Sorte bleiben. Und dann Wasser, immer wieder viel Wasser …

Ich hab bis zu meinem 30. Lebensjahr gar keinen Alkohol getrunken, weil es mir einfach nicht geschmeckt hat. Auch heute ist es eigentlich eher selten. Im Sommer trink ich gern mal ein Radler und jetzt im Winter mit meinem Freund schon mal ein oder zwei Gläschen Wein in unserer Lieblingsweinbar. Ich vertrag auch nicht viel, hab sofort glühendrote Bäckchen und anschließend Kopfschmerzen :-). Die Ausnahme macht da merkwürdigerweise Wodka, den kann ich trinken wie Limo :-D. Deswegen ist er auch auf Partys gemischt mit Maracujasaft immer das Getränk meiner Wahl, allerdings mehr als 2 Gläser werden es dann auch eher selten.

Auch ich bin ein Sommertrinker. Schön auf der Terasse eine Weißweinschorle mit Eis. Wenn dann noch das Glas vorgekühlt daherkommt, dann gehen auch mal 2-3 Gläser an einem schönen Sommerabend weg .
Glühwein verursacht Kopfschmerzen… dann lieber im Winter Tee mit Rum.
Zur Zeit ist bei mir wieder IngwerTee mein täglicher Begleiter…schön wärmend und zum Schluss ein bißchen Schärfe…lecker !!!

Dann kann ich mich auch einreihen.
Im Sommer trinke ich gern mal was Er frischen des, vor allem am Abend auf der Terrasse. Da schmecken mir eine Caipirinha oder ein Radler richtig gut.
Im Winter hingegen bevorzuge ich einen Tee oder eine heiße Schokolade, Glühwein und Konsorten sind gar nicht mein Ding.
Glg
Jennifer

Ich trinke mittlerweile fast gar keinen Alkohol mehr. Rotwein mochte ich noch nie so recht und irgendwie hat er auch einen negativen Einfluss auf meine Nebenhöhlen.
Glühwein ist für mich so ziemlich das Schlimmste, ich mag schon den Geruch überhaupt nicht.
Ab und zu trinke ich gern Aperol, manchmal Weißwein oder Rose, sonst eigentlich nur alkoholfreies Bier.
Auch ich arbeite in einem internationalen Team und wenn alle mal zusammen in einem Land sind stelle ich fest das ich in der Zeit weder Alkohol trinke noch Fleisch esse und mich da ein bisschen an meine indischen Kollegen anpasse. Mir gefällt der Gedanke nicht das die im Restaurant ein Gemüsecurry neben meinem Fernfahrer Schnitzelteller gestellt bekommen 🙂

Mmmhhh, kein Rotweintrinker dabei? 🙁 Ich trinke eigentlich nur noch Rotwein. Gerne eine Flasche über das Wochenende verteilt (mein Mann trinkt gar keinen Alkohol mehr). Früher auch jedes Wochenende Party incl. Alkohol, aber ohne Kater am nächsten Tag. Mittlerweile sieht das anders aus. Aber genug gefeiert, ich vermisse es nicht mehr. Wenn Party, dann eher mit ein zwei Gläsern Prosecco. Bier mag ich gar nicht, außer alkoholfreies Weizen.

Hier ist noch eine Rotweinliebhaberin und außerdem Ganzjahrestrinkerin (wie das jetzt klingt…)
Nun, wenn die Abende wieder lang werden, genieße ich gern mal ein Glas Rotwein zur Kerze am Abend. Im Sommer mag ich es leicht, z.b. Prosecco. Mein bevorzugtes Getränk war dieses und letztes Jahr Aperol Sprizz. Selbstgemixt, am liebsten auf dem Balkon mit Sonnenuntergang. Um härtere oder gemischte Drinks mache ich lieber einen Bogen, mit Ausnahme von einem kleinen Gläschen Whiskey ? dessen Geschmack ich schätze. Leider verträgt mein Kopf ihn nicht mehr, tja, das Alter ? Auf jeden Fall von allem etwas, aber nie viel und immer ausreichend Wasser dazu.

@April
Da hast Du sicher recht. Aber es gibt ja auch die Schreibweise “whiskey”, aber dann wäre er irisch und nicht schottisch *zwinker*.

Ich mag guten trockenen Rotwein, trockenen Sekt und Champagner, spritzigen Weißwein. Die härteren Sachen sind meist nichts für mich.
Im Sommer eventuell mal ein Mojito.

Ich mag im Sommer Weißwein, Lillet oder Hugo. Wenn ich dann Juli richtig im Training bin, vertrage ich ein ganzes Glas. Sobald man nicht mehr draußen sitzen kann, trinke ich gar keinen Alkohol mehr.

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