Glücksprojekt: über das Glück nicht allein zu sein

Im Zuge des Glücksprojekts habe ich über vieles nachgedacht (und werde es mit Sicherheit weiterhin tun) und über eine Sache möchte ich noch schreiben: das Glück nicht allein zu sein. Ich rede hier nicht von einer Beziehung oder Ehe, sondern Freunde und Bekannte und andere Menschen, die einem wichtig sind.

Ein ganz naheliegendes Beispiel finden wir direkt hier. Ich war während der mittlerweile fast vier Jahre FabForties mehrfach kurz davor, den Blog einfach zu zu machen. Ich fühlte mich total überfordert, es wurde immer mehr, ich konnte zu Firmen nicht nein sagen und angesichts der auf den Test wartenden Tuben, Flaschen und Tiegel hatte ich schon morgens schlechte Laune. Das habe ich mir natürlich selbst eingebrockt, ich habe aber keinen rechten Ausweg gefunden. Ohne Blog konnte ich es mir auch nicht mehr vorstellen.

Die Bloggerei wurde immer zeitaufwendiger und ich immer missgelaunter, meine Familie war auch nur bedingt begeistert. Bis eines Tages… Janne zwei Testkandidaten an Hopi weitergab. Die einen supertollen Bericht schrieb. Und da war sie, die Lösung der Probleme. Relativ schnell gab es noch weitere „Gastautorinnen“ und ich konnte meinen Einsatz für den Blog auf ein für mich passendes Maß zurückfahren.

April, Hopi, Nice und Zebra und seit neuestem auch Sabeene: Ihr habt einen großen Anteil daran, dass es diesen Blog noch gibt, dass er (finde ich zumindest) immer besser wird – ich lese gerne Eure Artikel und viele andere auch. Es ist schön, nicht allein zu sein. Wobei das in diesem Fall nicht so ganz zutrifft – wo wäre ich schließlich ohne Janne?

Dieser Ratschlag findet sich auch bei Gretchen Rubin wieder: um Hilfe bitten ist keine Schande. Ganz im Gegenteil, es bereichert das Leben.

8 Kommentare

  • Honeypearl

    Guten Morgen, schön für uns alle, dass es so gekommen ist. Was wäre der Morgen ohne Kaffee & FabForties???

  • Ja, und wenn frau es endlich mal geschafft hat, um Hilfe zu bitten oder einfach mal nein zu sagen, stelle ich immer wieder fest: Es tut gar nicht weh. Nein, es tut gut. Und meistens klappt es ja auch gut. Und wenn nicht – so what, was klappt schon immer? Dann habe ich es wenigstens versucht.

  • Hi,

    seit Montag bin ich auch im Besitz dieses Buches – ich hoffe, es gibt einige Dinge, die ich für mich übernehmen kann.

    Liebe Grüße
    Sabine

  • Danke, dass ist ganz lieb, kommt zum richtigen Zeitpunkt und streichelt die Seele.Mir machte es sehr viel Freude (das Schreiben und das Lesen hier). Wobei Janne immer recht teuer für mich wird. Man kommt ja dann bei den Buchempfehlungen auch von Hölzchen auf Stöckchen.
    Ich tue mir auch sehr schwer, um Hilfe zu bitten, eigentlich schon immer. Im Gegenzug bin ich aber ein kleines Helferlein. Komische Kombination.
    Manchmal hilft es, mir bewusst zu machen, dass Niemand Gedanken lesen und stille oder gedankliche Hilferufe erkennen kann oder muss.
    „Was klappt schon immer“ merke ich mir :-)

  • Mir tut das auch gerade sehr gut! Vielen Dank für die lieben Worte! :-)

    Ist doch jedes Mal wieder sehr spannend, wenn man was geschrieben hat. Die Rückmeldungen sind ja meistens sehr direkt. Das macht es wirklich sehr schön!

  • Danke für die Blumen ;)
    Der Vorteil liegt auf beiden Seiten: du hast Hilfsschreiberinnen, so dass dir der Blog nicht über den Kopf wächst und wir haben das Vergnügen (und die Ehre), unsere Texte auf deinem Blog veröffentlichen zu dürfen. Mir macht das Mitmachen großen Spaß, ich habe schon früher gern geschrieben, weiß aber, dass ich z.B. für einen eigenen Blog weder die Zeit noch die Ausdauer aufbringen würde. Ich freue mich immer wie Bolle, wenn ein Artikel von mir auf der Vorschau erscheint und kann es kaum abwarten… Und jeder Kommentar zaubert ein Lächeln in mein Gesicht. Von der Möglichkeit, mal eben so tolle Sachen zu probieren, schweige ich dezent :)
    Zu der Erkenntnis – Frau muss nicht alles allein stemmen – muss ich mich auch immer wieder durchringen, inzwischen klappt es schon ganz gut. Und gemeinsam geht vieles nicht nur besser, sondern macht auch mehr Spaß.

  • Ich reiche mal eben dicke Sommerblumensträuße an Irit, Janne und die Gastautorinnen rüber. Fabforties lesen gehört zu meinem Morgen wie der berühmte „bloody early morning tea“. Danach komme ich langsam in den Betriebsmodus.
    Und für alle, die es noch nicht kennen, ein Zitat von Astrid Lindgren:
    „Und dann muss ja man noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.“

  • ich sehe schon: das Glücksprojekt wirkt bei uns allen!

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