Wie schön!

Werbung! Aufgrund der aktuellen Rechtslage ist alles von (unbeauftragter) Namens- bzw. Markennennung bis zu bezahlten Kooperationen als Werbung zu kennzeichnen.

Auf das Bundesverfassungsgericht ist Verlass: bei Steuerangelegenheiten ist die sexuelle Ausrichtung wohl nicht der entscheidende Faktor – sondern die gegenseitige rechtliche Verpflichtung der Partner. Ich konnte noch nie verstehen, welche Vorbehalte viele Menschen gegen Schwule oder Lesben haben. Als wären es Aliens mit zwei Köpfen. Allein schon diese Sprüche von Hetero-Männern, die sich offensichtlich für so umwerfend attraktiv halten, dass sie Gefahr laufen, beständig von bösen Schwuchteln vergewaltigt zu werden…

Das sind meist die mit Bierbauch und Halbglatze und ganz ehrlich: die Schwulen, die ich kenne, haben da einen deutlich anderen und mit Verlaub besseren Geschmack 😀

Aber zurück zum Thema: ich kann dieses Gefasel von Familien und die Heraufbeschwörung des Untergangs des Abendlandes von christlich orientierter Seite nicht mehr hören. Ich persönlich lästere ausgesprochen gerne über Katholiken, insbesondere Hardliner wie der Herr in Köln. Aber letzten Endes ist es mir egal, soll doch jeder leben wie er mag, solange er mich nicht mit seinen Ideen belästigt. Mache ich umgekehrt ja auch nicht. Und von daher gefällt es mir ausgesprochen gut, dass höchstrichterlich das Ende dieser Scheinheiligkeit verfügt wurde.

Meine Damen und Herren in Karlsruhe: Hut ab!

 

8 Kommentare

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und das jetzt bitte auch noch auf französisch, für unsere nachbarn, die sich doch „Liberté, Égalité, Fraternité“ auf die fahnen geschrieben haben…

Man lebt nur einmal und dieses eine Mal soll jeder so leben wie es ihm gefällt und nicht wie es anderen gefällt!
Ich wünsche allen einen sonnigen Start ins Wochenende 🙂

Ganz genau Irit, und jetzt bitte schön bald mal in den Steuerformularen den Ehemann und die Ehefrau (alleine diese Reihenfolge!) streichen und sowieso (Familien mit) Kindern die Steuervorteile zugestehen, egal in welcher Art von Familie sie aufwachsen! Égalité!

die Reihenfolge, da habe ich auch immer Brechreiz. Soll doch der mit dem höheren Einkommen vorne stehen

und mein nächstes Aufregerthema ist die Frage nach dem Mädchennamen… heiße Eser und habe immer Eser geheißen und es wird auch so bleiben und auf meinem Grabstein stehen

Ja, auch ich habe einfach (m)einen Namen. In Italien, wo ich geheiratet habe, behält man den Nachnamen automatisch. Sah nie einen Anlass das zu ändern.

Ich stimme Nice zu. Die steuerliche Behandlung von Alleinerziehenden ist unmöglich. Nur weil mein Mann verstorben ist, sind wir steuerrechtlich keine Familie mehr. Und macht mal eine Steuererklärung, wenn der Mann nicht mehr lebt. Das ist in den Formularen in der entsprechenden vorgegebenen Reihenfolge nicht vorgesehen….
Meinen Nachnamen habe ich bei der Heirat auch behalten. Schließlich haben meine Eltern meinen Vornamen passend zum Nachnamen ausgesucht;-).

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