Habt ihr auch heimliche Laster, oder

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macht ihr etwa keine Sudokus? Ich weiß gar nicht mehr, wie das früher war, als es diese Zahlenrätsel noch nicht gab. Gut, ich erinnere mich dunkel, früher in grauer Vorzeit, sprich vor den Kindern, Zeitabonnentin gewesen zu sein. Da habe ich natürlich auch dieses Um-die-Ecke-gedacht-Bildungsrätsel immer gemacht, und was soll ich sagen, irgendwann war ich total gut da drin. Heute mit Internet und Wikipedia wäre das vermutlich ein Klacks, aber ich kann die Zeit nicht wieder abonnieren, diese zwei Pfund ungelesenes Zeitungspapier pro Woche schlagen mir aufs Gemüt. Ich bin froh, dass ich die taz, den Spiegel, die EMMA, die InStyle, Gala, Intouch und Brigitte woman schaffe.

Und in einigen von diesen sind auch sudokus, um auf mein eigentliches Thema zurück zu kommen. Und hätte ich nur vor etlichen Jahren nicht mit diesen Dingern angefangen, dann wäre ich jetzt nicht ständig dabei, neun Zahlenfelder auszufüllen. Das macht nämlich süchtig, vor allem die schweren, und ich kann dann auch nicht aufhören, bis es richtig fertig ist. Ich arbeite nur mit Bleistift, damit ich notfalls alles ausradieren und noch mal von vorne anfangen kann. Ich habe es auch mal mit einer app versucht, aber das ist ja irgendwie gemogelt, wenn man die Felder da mit den Möglichkeiten ausfüllt und die app selbsttätig die eingetragenen Zahlen entfernt. Das finde ich nicht richtig, das ist so wie Mahjong mit Lösungsvorschlägen.

Außerdem bestehe ich darauf, meine eigenen Fehler zu machen und sie dann auch selbst zu bemerken (und auszuradieren, siehe oben), ich will nicht durch einen äußerst häßlichen Ton auf einen Fehler hingewiesen werden. Online hin oder her, es gibt eben doch manches, da ist Papier und Bleistift einfach besser. Und daher werde ich auch weiterhin vor dem Urlaub Sudokuhefte kaufen und meine Lieblingsbleistifte mit dem integrierten Radiergummi am Ende mitnehmen. Da kann man zwar nicht daran nagen beim Denken, aber radieren!

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