Dauergäste

Achtung: Werbung! Lesen auf eigene Gefahr*

Heute morgen hat es geschneit, dieser wunderbare Pulverschnee und da ich draußen parke (Großstadtbewohner…), musste ich vor dem samstäglichen Einkauf – Brötchen vom Lieblingsbäcker (da kann man in Dortmund nur bei Fischer am Rathaus kaufen), Metzger, DM und Reinigung (das ist immer besonders nett, weil die meine Blog-Päckchen annehmen… fast jeden Samstag eine Überraschung) – das Auto freiräumen.

Festgefroren war noch nichts, also den Handfeger aus dem Kofferraum geholt. Beim Abfegen fiel mir dann erstens auf, dass das Teil ziemlich runtergewirtschaftet aussieht. Und zweitens, dass ich ihn seit 1987 habe. Damals habe ich mir mein erstes Auto gekauft, meine heißgeliebte rote Ente. Danach eine weiße Dolly-Ente. Dann ein Citroen AX, ein Citroen Saxo (mit Faltdach!) und schließlich den Fiesta, den ich jetzt auch noch fahre. Man merkt, dass ich es nicht mit großen und teuren Autos habe, ich brauche ein Auto, in das Kinder und Einkäufe passen und mit dem ich günstig zur Arbeit komme.

Nun ja, ausgehend von meinem Handfeger, der vermutlich auch noch ins nächste Auto mit umziehen wird, was jedoch noch dauern kann, da ich Autos grundsätzlich fast bis zur Schrottreife fahre, habe ich überlegt, was ich eigentlich noch aus Studententagen besitze.

Als erstes fiel mir meine Schlafzimmerkommode ein. 1985 bei Ikea erstanden, schon fünfmal neu lackiert und mit neuen Griffen versehen. Ich mag sie, sie ist groß und praktisch und ich hänge an ihr. Zum Entsetzen meines Mannes…

Ansonsten hat ein Rundgang durch die Wohnung gezeigt, dass wir noch genau drei weitere Stücke besitzen, die schon länger als 20 Jahre bei uns stehen: der Esstisch (1991 erworben, ziemlich teures Designerstück und immer noch gut), Schuhschrank im Flur (ein Metallaktenschrank) und eine Klavierbank, die mein Mann schon für seine erste Wohnung geerbt hatte.

Geschirr haben wir schon immer eher teuer gekauft, Arzberg 1382 kommt halt nicht aus der Mode. Und dann ist da noch mein Aussteuerporzellan (unglaublich, oder?), das aber eigentlich nie benutzt wird. Ein paar Küchenutensilien habe ich auch seit 1985.

Und nun werde ich mal genau beobachten, wie sich unser Haushaltsbestand weiter verändert. Irgendwie hat die Ikea-Mentalität (ist ja günstig, also öfter mal etwas neues) in stärkerem Maße Einzug gehalten, als ich gedacht habe…

*Aufgrund der aktuellen Rechtslage ist alles von (unbeauftragter) Namens- bzw. Markennennung bis zu bezahlten Kooperationen als Werbung zu kennzeichnen. Mehr Informationen dazu gibt es hier

Schreibe einen Kommentar