Mein Gott!

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Man mag es kaum glauben – ich dachte zuerst, es handelt sich um einen vorgezogenen Karnvalsscherz aus Köln, aber nein: der schwärzeste aller erzbischöflichen Hardliner, Herr Meisner himself, hat seine Meinung zur Pille danach geändert. 

Hier ist der Link zum WDR-Beitrag.

Da frage ich mich doch erstens, wie denn wohl die Informationsflüsse innerhalb der Kirche sind. Offensichtlich nicht allzu durchlässig, sonst hätte es sich ja wohl schon länger herumgesprochen, dass es unterschiedliche Wirkweisen bei der Pille-Danach gibt. Aber das ist ja eigentlich Verhütung und somit muss man sich da auch nicht drum kümmern.

Und ein Schelm, wer dabei schlechtes denkt… sei es Macht oder Geld.

Achtung, jetzt kommt meine persönliche Spekulation:

Nach der Geschichte mit dem katholischem Kindergarten, dem nach einer „Scheidungs-Kündigung“ der beliebten Kindergartenleiterin von der Stadt die Trägerschaft entzogen wurde (sie ist wieder im Amt, der KiGa ist jetzt städtisch), überlegt man sich wohl doch, dass bei solchen Aktionen die politische Geduld ziemlich kurz und Konsequenzen dann doch mal zu befürchten sind. Und dann frage ich mich, was widerlicher ist: Menschen nicht zu helfen oder ungeachtet der „Kosten“ den Machterhalt zu sichern. Dreimal Pfui.

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