Körperpflege

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Körperpflege ist bei mir noch nicht sehr lange ein Thema. Bis vor zwei oder drei Jahren hatte ich irgendein Duschgel und es stand halt eine Bodylotion herum, die ich dann auch zweimal im Monat oder so ähnlich benutzt habe. An die Wirksamkeit von Busenstraffungscremes oder Anti-Cellulite-Produkten habe ich eh nie geglaubt. Ab und an ein Peeling (gerne auch mal selbstgemacht aus Meersalz und Olivenöl oder Sahne) – und das war’s.

Ich denke, meine Körperpflegeabstinenz lag an drei Punkten. Meine Haut war nie trocken und der Effekt einer Pflege war nicht so richtig zu erkennen, ging halt auch gut ohne. Die Produkte, die ich benutzt habe, waren aus dem sehr preisgünstigen Segment und verbreiteten nicht gerade das Luxusfeeling. Mittlerweile wird meine Haut immer trockener, ich schaffe es zwar immer noch nicht, mich jeden Tag einzucremen, aber 2-4x pro Woche dann doch.

Daneben habe ich auch in den letzten anderthalb Jahren wieder so etwas wie ein Körperbewusstsein entdeckt, nicht zuletzt durch mein Training. Körper ist eben nicht so etwas, was man hat und man nimmt die Unzulänglichkeiten hin. Nein, man kann es ändern. Es geht langsam, es ist manchmal nicht die reine Freude, aber man kann sich ändern. Und diesen sich ändernden Körper mag ich auch gut pflegen.

Ich benutze mittlerweile gerne eine gute Körperpflege, preislich liegen die eigentlich immer oberhalb 10 Euro. Meine Schmerzgrenze sind 40-50 Euro für einen großen Topf Körpercreme und das ist dann ein Luxus-Wochenend-Schätzchen. Ich probiere mittlerweile alles mögliche aus, von Lotion über Creme bis zu Körperöl. Einiges habe ich von den Kosmetikfirmen zum Testen bekommen, anderes ist selbst gekauft, eine bunte Mischung.

Dabei haben sich für mich in den letzten Monaten vier Kategorien an Produkten herausgeschält: meine Klassiker / Dauerbrenner, Neuanwärter für die Klassiker, Luxusschätzchen und ganz neu Körperöle. Letztere habe ich bis zu diesem Herbst nie benutzt, ich weiß gar nicht so genau warum, ich denke, meine Haut war einfach nicht trocken genug.

Ich habe nicht nur Monate zum Testen gebraucht, sondern auch, um mich in der Fülle der Produkte zurecht zu finden und es für mich einzuordnen. Da merkt man, dass der Erfahrungswert fehlt. Die Artikel habe ich immer wieder neu konzipiert und umgeschrieben, ich fand es nie so richtig stimmig. Jetzt gefällt es mir, ich wünsche in den nächsten Tagen viel Spaß beim Lesen.

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