Autofahren im Winter, oder

Achtung: Werbung! Lesen auf eigene Gefahr*

die Freuden der berufstätigen Frau, die sich bei Wind und Wetter auf die Straßen der Bundeshauptstadt begibt, um auf ihnen 24 km einfache Strecke zwischen Arbeitsplatz und Wohnung zurückzulegen. Das ist schon zu normalen Witterungsbedingungen nicht unbedingt ein Vergnügen, und ich bin froh, dass ich nur drei Mal die Woche in mein Büro fahren muss und sonst in der Lage bin, home office zu arbeiten. Ich fahre immer schon um sieben los, dann sind die Straßen noch leer und ich komme in der Hälfte der Zeit durch.

Normalerweise. Wenn es nicht schneit/geschneit hat/regnet/glatt ist. Denn dann fahren anscheinend plötzlich jede Menge Leute, die sonst anders (und besser!) unterwegs sind, mit dem Auto. Nun leuchtet es ja ein, dass diejenigen, die wenig Auto fahren, darin auch wenig Routine haben. Das kombiniert mit ungünstigen Witterungsverhältnissen ergibt eine ungute Mischung. Leider keine explosive, denn das impliziert Geschwindigkeit, sondern eine seeeehr langsame. Heute morgen war die Stadt tief verschneit und ich habe für eine Strecke von zwei Minuten fast eine Viertelstunde gebraucht, nur hier heraus aus den kleinen einspurigen Vorortstraßen auf die Hauptstraße.

Wenn Schnee liegt, kann man anscheinend nicht mehr an den Straßenrand ausweichen, um Himmels willen, man könnte sich ja festfahren (ha!), gleichzeitig ist das Auto aber auch doppelt so breit wie normal, so dass keinesfalls zwei Autos aneinander vorbeipassen. Und man darf auf keinen Fall so schnell fahren wie ein Fußgänger geht, dann hätte man ja auch gleich zu Fuß gehen können.

Hilfe, bitte: Wer bei Schnee und Eis nicht Auto fahren mag und kann, der möge  mir den Gefallen tun und es auch einfach lassen. Oder, was eine echte Alternative ist: Mal ein Frauenfahrtraining beim ADAC buchen. Und wer jemanden kennt, der nicht fahren kann/mag – das wäre doch auch mal ein echt sinnvolles Weihnachtsgeschenk. Ich habe das meiner großen Tochter zum Führerschein geschenkt, und das hat ihr echt gut getan. Sie fährt wie ihre Mutter – sicher, zügig und ohne Angst.

*Aufgrund der aktuellen Rechtslage ist alles von (unbeauftragter) Namens- bzw. Markennennung bis zu bezahlten Kooperationen als Werbung zu kennzeichnen. Mehr Informationen dazu gibt es hier

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