Wenn jemand etwas wirklich will, dann klappt das auch, oder

Achtung: Werbung! Lesen auf eigene Gefahr*

mal eine wunderbare Erfolgsgeschichte aus meinem Bekanntenkreis. Ich habe eine gute Freundin mit vielen Talenten. Eigentlich ist sie so wie ich, nämlich zu allem fähig (und zu nichts wirklich zu gebrauchen). Sie hat, soweit ich mich richtig erinnere, als Betriebswirtschaftlerin angefangen, im Marketing zu arbeiten, und war da äußerst erfolgreich.

Wie so oft bei klugen Frauen kam ein break aufgrund ihrer Schwangerschaft, sie konnte nicht zeitnah wieder anfangen zu arbeiten, da sie anders als ich nicht in einer Großstadt, sondern wirklich auf dem platten Land ca 40 km von Hamburg entfernt wohnte. Nach der Erziehungspause von gut drei Jahre, bis der Sohn zuverlässig in den Kindergarten gehen konnte, baute sie zusammen mit einer Freundin in einer ähnlichen Situation eine Firma auf, die Folien aller Art an Grafiker und sonstige Firmen verkaufte.

Das lief eine Weile super, derweil trennte sie sich von dem Vater ihres Sohnes, baute ein eigenes Haus, schaffte sich einen riesigen Hund an, arbeitete im Garten und versuchte, irgendwie durch ihren Alltag zu kommen, ohne sich allzu oft schmerzhaft zu stoßen. Kennen wir ja alle. Irgendwann trennten sich die beiden Frauen, und es entsta

nd eine Leere, in die zum Glück ein sardischer Koch passte. Und mit dem zusammen hat meine Freundin ein wunderbares italienisches Restaurant in Buchholz aufgemacht, das ich am Wochenende das erste Mal besucht habe.

Ich war hingerissen. Der Laden war eindeutig von meiner Freundin eingerichtet und betrieben, das sah man an der geschmackvollen Einrichtung und der Organisation sowie dem allgemeinen Zustand. Ich war hingerissen und wäre da am liebsten gleich eingezogen. Die Mitarbeiter lachten sämtlich und waren aufmerksam, und das Essen… ich habe schon lange nicht mehr so gut gegessen. Der sardische Superkoch servierte mir hausgemachte Tagliatelle in dem Pecorinolaib gewendet mit Wintertrüffeln. Ich hätte mich hineinlegen mögen. Und hätte sie am liebsten heute gleich wieder.

Jedenfalls werde ich noch oft dahin in die cantinella fahren, und wer das Glück hat, im Gegensatz zu mir nahe dran zu wohnen, sollte das unbedingt schnell tun. Es gibt eine feste Karte und wechselnde Tagesgerichte, köstliche Weine, richtig guten Espresso, und vor dem Essen sollte man sich den rosé-prosecco nicht entgehen lassen.

zp8497586rq
*Aufgrund der aktuellen Rechtslage ist alles von (unbeauftragter) Namens- bzw. Markennennung bis zu bezahlten Kooperationen als Werbung zu kennzeichnen. Mehr Informationen dazu gibt es hier

Comments are closed.