Wo deine Gedanken sind, da bist auch du, oder

Achtung: Werbung! Lesen auf eigene Gefahr*

mind your thoughts, they become things. Ich habe lange darüber nachgedacht, bis mir klar war, was das bedeutet: Wenn ich über meine Arbeit nachdenke, dann bin ich innerlich bei der Arbeit. Und darauf kommt es an, denn es ist nicht wirklich wichtig, ob ich zu Hause auf dem Sofa oder im Bett liege, wenn ich dabei im Kopf in der Arbeit bin. Genauso ist es, wenn ich mir permanent Sorgen mache.

Dann ist es so, als wenn das, worüber ich mir Sorgen mache, bereits passiert wäre, denn viel präsenter als in meinem Kopf kann es nicht sein. Das Ganze potenziert sich noch, wenn ich mir Sorgen über Dinge mache, die ich nicht ändern kann. Wie etwa die Eurokrise oder die Höhe meiner späteren Rente. Es ist müßig, darüber nachzudenken oder sich darüber zu sorgen, denn ich werde daran nichts machen können, egal, wieviel Gehirnschmalz ich da investiere.

Was besser ist? Ich versuche, ganz bei dem zu sein, was ich gerade tue. Also mich an meinem Garten zu freuen, wenn ich ihn anschaue oder in ihm arbeite. Ganz bei dem Menschen zu sein,

mit dem ich gerade spreche und nicht dabei noch über etwas anderes nachzudenken. Mich auf das Buch zu konzentrieren, das ich lese. Einfach ausgedrückt, aber schwer zu tun: Ich versuche, im Hier und Jetzt glücklich zu sein, also darin immer noch das Schöne und Gute zu sehen.

Das ist auch der Grund, warum Multitasking so gefährlich ist. Auch das hält uns davon ab, unser eigenes Leben zu erleben. Es führt ebenso zur Lebens- und Gefühlsvermeidung wie Sorgenmachen, Grübeln und sonstige schlechte Gefühle. Wenn wir uns permanent ärgern, ist das zuallererst für uns selbst schlecht (für unsere Umgebung natürlich an zweiter Stelle dann auch). Wenn wir dauernd wütend sind, fühlen wir die Liebe und Freude nicht, die das Leben für uns bereit hält. Wenn wir uns Sorgen machen, verpassen wir die Vögel am Trinkbecken, die miteinander spielen. Und zur Erinnerung sollte jeder von uns einen Buddha haben so wie meinen.

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