Was ist eigentlich „schön sein“?

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Mir gefallen am Bloggen hauptsächlich drei Sachen: erstens kann über all die Dinge schreiben, die einen gerade so bewegen – sei es ein neuer Blush oder das Betreuungsgeld. Zweitens bekommt man – entsprechende Seriosität und Erfolg vorausgesetzt – schöne Dinge zum probieren und drüber schreiben. Und drittens gibt es die Leserinnen, deren Anmerkungen immer wieder neue Denkanstöße geben.

So geschehen kürzlich beim Post meiner Schuhsammlung. Ich habe nie darüber nachgedacht, ob High Heels gesund sind oder nicht. Klar tun mir manchmal die Füße weh und seit ich wieder hohe Hacken trage, weiß ich auch was Hühneraugen sind. Aber über etwaige gesundheitliche Folgen habe ich nie nachgedacht.

Was mich dann wiederum dazu brachte, über das Schönsein und Wohlfühlen an sich nachzudenken. Ja, ich habe eine Schublade mit diversen Pflegeprodukten und einen Schminkkoffer. Ich benutze jeden Tag all die schönen Anti-Aging-Sachen inkl. Sonnenschutz und bemühe mich um ein Makeup, mit dem ich gut und nicht älter aussehe. Das gehört zu mir und meinem Selbstverständnis.

Außerdem bin ich auch gerne eine Frau, trage gerne Kleider, Röcke, Dekolleté und High Heels. Weniger, damit mir irgendwelche Männer hinterher schauen, sondern weil ich mich einfach gut damit fühle. So wie ich bin. Es fühlt sich einfach sehr weiblich an. Ich finde, dass hohe Absätze einfach gut aussehen. Und enge Röcke. Und roter Lippenstift. Jeans kann man übrigens auch prima mit High Heels kombinieren, sie sollten dann aber lang genug sein.

Wobei ich das schon differenziert sehe, zum wöchentlichen Lebensmittel-Großeinkauf trage ich auch Jeans und Sneakers und sehr wenig bis gar kein Makeup. Aber immer schöne Unterwäsche und  immer etwas mit Ausschnitt. Ich mag einfach nicht wie eine dieser „praktischen Mütter“ aussehen, die ich jede Woche bei Aldi sehe. Kennzeichen: „flotte“ Frisur (wahlweise „pfiffig“), Jack Wolfskin-Jacke, unförmige T-Shirts und schlechtsitzende Jeans. Kann man machen. Muss man aber nicht.

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